fbpx
Glossar
0

Ad Network

Du willst eine Werbekampagne starten? Dann solltest du dich mit Ad Networks auseinandersetzen. Ad Networks fungieren als Mittler zwischen Werbetreibenden und Publisher und ermöglichen es dir passende Werbeflächen für deinen Content zu finden. Aber auch als Betreiber einer Website profitierst du von Ad Networks: Mithilfe eines Ad Networks kannst du deine Werbeflächen problemlos mit Content füllen.

Wir erklären dir im Detail was ein Ad Network ist und wie es funktioniert. Dabei stellen wir dir die verschiedenen Arten von Ad Netzwerken vor und präsentieren dir deren Vor-und Nachteile. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen von Ad Netzwerken werden angesprochen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ad Networks sind aus der Welt des Online Marketings nicht mehr wegzudenken: Sie vermitteln zwischen Advertiser und Publisher und helfen somit Werbeflächen mit passendem Content zu füllen.
  • Ad Networks werden basierend auf der Art und Richtung der Zusammenarbeit zwischen Advertiser und Publisher in drei verschiedene Kategorien unterteilt: Vertikale Netzwerke, Blinde Netzwerke und Targeted Networks.
  • Ad Networks kommen meist in Zusammenhang mit Online Medien, wie beispielsweise Websites oder Blogs zur Anwendung. Aber auch im Print und TV-Bereich gibt es Ad Networks.

Glossareintrag: Der Begriff Ad Network im Detail erklärt

Was ist ein Ad Network?

Wie der Name vielleicht schon verrät, beschreibt der Begriff Ad Network ein Netzwerk [1] zwischen Advertiser und Publisher.  Während man unter Advertiser [2] den Werbetreibenden versteht, wird in der Welt des Online Marketing der Betreiber einer Website, als Publisher [3] bezeichnet. Ad Networks existieren dabei nicht nur online.

Der Begriff des Ad Networks kann vielfältig ausgelegt werden und unterschiedliche Arten von Werbung umfassen. Von TV-Werbung bis zu Print: Jedes Medium arbeitet in einem unterschiedlichen Netzwerk. Allerdings verwendet man den Begriff Ad Network vorrangig im Zusammenhang mit Online Medien. Hier kommt es auch am häufigsten zu Anwendung.

Mithilfe eines Ad Networks werden Advertiser und Publisher zusammengebracht. (Bildquelle: pixabay.com / CyberRabbit)

Wie funktioniert ein Ad Network?

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Ad Networks ist es auf freie Werbeflächen des Publishers aufmerksam zu machen und diese an Advertiser anzubieten. Somit fungiert das Netzwerk also als Mittler zwischen Angebot und Nachfrage und erleichtert den Austausch zwischen Werbetreibenden und Publisher[1].

Im Online Bereich gibt es zahlreiche Werbeflächen.

Websites, E-Mails, Blogs und RSS-Feeds können als Trägermedien für Werbecontent verwendet werden. Aber auch Instant Messenger und Social Media Kanäle werden zunehmend wichtiger für Ad Networks.

Basierend auf die Art der Zusammenarbeit mit Publisher und Advertiser, werden Ad Networks in vertikale Netzwerke, blinde Netzwerke und Targeted Network unterteilt [4]. Ein Netzwerk führt also passende Publisher und Advertiser zusammen und garantiert, dass Werbeflächen mit passenden Content gefüllt werden.

Ad Networks und ihre Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Ad Networks sind ein zentraler Bestandteil des Online Marketing, insbesondere bei der Suchmaschinenoptimierung spielen sie eine wichtige Rolle.

So ist das wohl prominenteste Beispiel eines Ad Networks Google AdWords. Wenn ein Advertiser via Google AdWords Werbung bucht, dann verdient der Betreiber der Website über Google AdSens Geld.

Ad Networks beeinflussen somit also indirekt die Positionierung von Websites. Aber Achtung: Wenn Websites mit Werbung überladen werden, dann kann sich dies negativ auf das Ranking in der Suchmaschine auswirken[5].

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei einem Ad Network?

Ad Networks bringen diverse Vor-und Nachteile mit sich. Grundsätzlich ist ein Ad Network aber ein einfacher und effektiver Weg zu einer großen Reichweite. Die Vor-und Nachteile sind abhängig von der Art des Networks.

Vertikales Netzwerk

Bei einem vertikalen Ad Network, weiß der Werbetreibende immer genau Bescheid, wo seine Anzeigen geschaltet werden. Er entscheidet auch darüber, welche Werbeflächen genutzt werden. Dadurch kann der Advertiser seinen Content perfekt positionieren.

Aber Achtung! So viel Kontrolle hat auch seinen Preis: Ads in vertikalen Netzwerken sind meist deutlich teurer als in blinden Netzwerken.

Blindes Netzwerk

Bei einem Blinden Netzwerk muss der Advertiser Einbußen in puncto Transparenz und Kontrolle hinnehmen und muss sich somit  “blind” auf das Netzwerk verlassen.

Der Werbetreibende weiß also nicht auf welchen Werbeflächen seine Anzeigen geschaltet werden und hat auch keine Kontrolle darüber. Dies ist zwar unter Umständen nicht so effektiv wie ein vertikales Netzwerk, dafür aber deutlich kostengünstiger.

Targeted Network

Diese Art von Netzwerk, legt seine Fokus vor allem auf eine verhaltens-und kontextbezogene Auswahl von Werbeflächen. So ist passen Werbefläche und Content immer perfekt zusammen.

Dies garantiert, dass der Content auch an die richtige Zielgruppe gerichtet wird. Targeted Network ist also eine effiziente Maßnahme zu Erhöhung von Werbe-Reichweiten.

Fazit

Ad Networks verkaufen Werbeflächen und regulieren somit Angebot und Nachfrage. Wenn ein Publisher auf seiner Website freie Werbeflächen besitzt, dann wendet sich dieser an ein Ad Network. Das Ad Network vermittelt dann zwischen Publisher und Advertiser.

Ad Networks sind also perfekt dazu geeignet Reichweiten zu erweitern und eine passende Zielgruppe zu erreichen. Die synergetische Zusammenarbeit zwischen Werbetreibenden und Publisher resultiert in eine Win-Win Situation, von der beide Seiten nur profitieren können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-ad-network [2] https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-advertiser [3] https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-publisher [4] https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/adnetwork?interstitial [5] https://de.ryte.com/wiki/Ad_Network

Bildquelle: 123rf.com / georgejmclittle

Weitere Glossarbeiträge

Featured Artikel im Glossar
Menü