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Arbeit 4.0: Definition, Herausforderungen & Studien

Digitales Arbeiten

Der laufende Wandel der Digitalisierung beeinflusst viele Bereiche. Der persönliche Alltag wird durch Prozesse wie mobiles Internet, bargeldloses Zahlen und Smart-Home-Technologien vereinfacht. Mittlerweile haben sich die Vorteile dieses schnelllebigen Wandels auch auf die Arbeitswelt übertragen.

Diese Veränderungen der Arbeitsformen und -bedingungen werden oft durch den Begriff “Arbeit 4.0” zusammengefasst. Sowohl das Unternehmen als auch der einzelne Mitarbeiter können dadurch von neuen, spannenden Möglichkeiten auf den Arbeitsplatz profitieren. Jene Entwicklungen können dabei auch Hinweis darauf sein, wie solche Prozesse in Zukunft gestaltet werden können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Arbeit 4.0 stellt ein Konzept dar, dass die Arbeitswelt von Grund auf verändert. Ortsabhängigkeit und freie Zeiteinteilung stehen im Vordergrund.
  • Unternehmen profitieren ebenfalls von dem Konzept Arbeit 4.0. Die digitale Aufstellung von Projekten und die unkomplizierte Vernetzung der Mitarbeiter lassen weniger strenge Führungsstile zu.
  • Arbeit 4.0 ist ein zukunftsweisendes Modell. Durch die Anpassung der Arbeitsbedingungen ist ein Trend entstanden, welcher zur stetigen Bildung neuer Berufsbilder führt.

Definition: Was ist Arbeit 4.0?

Unter dem Namen “Arbeit 4.0” sind jene Veränderungen zusammengefasst, die sich in der gegenwärtigen Industrierevolution in Bezug auf das Arbeitsverhalten ergeben. Unternehmensprozesse gewinnen durch effiziente Endgeräte und vielseitige Online-Speicher deutlich mehr an Flexibilität und lösen übriggebliebene Zwischenschritte der analogen Welt ab. Dicke Ordner mit unzähligen Dokumenten oder teure Auslandstelefonate mit schlechter Verbindung besitzen in einem Arbeit 4.0-Umfeld wohl nur mehr einen historischen Wert.

Papierberge und unzählige Ordner finden im Arbeit 4.0-Konzept keinen Platz. (Bildquelle: pixabay.com / Fachdozent)

Vorteile für den Mitarbeiter ergeben sich dadurch ebenfalls. Das obligatorische oder metaphorische Stechen der Kontrolluhr ist nicht mehr erforderlich. Die Arbeitseinteilung erfolgt flexibler und kann durch vorab vereinbarte Workloads nach individueller Zeiteinteilung erfolgen. Auch trotz räumlicher Trennung zu anderen Mitarbeitern ist die gegenseitige Absprache dank moderner Kommunikationsdienste keine Herausforderung mehr.

New Work und Arbeit 4.0

Obwohl der Begriff “New Work” oft als Synonym für “Arbeit 4.0” eingesetzt wird, sind doch einige Unterschiede in den Ansätzen feststellbar. Im ersteren Fall können wohl eher die sich verändernden, menschlichen Komponenten neuer Arbeitskonzepte zusammengefasst werden. Hier steht vor allem das Gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe sowie die individuelle Verwirklichung im Vordergrund.

Arbeit 4.0 stellt Veränderungen aus Unternehmersicht mehr in den Vordergrund. Die ausgelösten Wandel durch die Digitalisierung, Virtualisierung und andere, technische Fortschritte und die jeweiligen Reaktionen entsprechender Firmen sind ein wesentlicher Aspekt jener Diskussion. “Industrie 4.0” wird von gemeinnützigen Institutionen als Synonym eingesetzt.

Future Work und Arbeit 4.0

In Kombination mit Arbeit 4.0 zieht das Konzept von Future Work stark auf die Verknüpfung der Freiheit des Einzelnen mit Unternehmensprozessen ab. Individuell gestaltbare Optionen ermöglichen es leichter, Mitarbeiter auch in andere Bereiche einzugliedern. Die universelle Beteiligung von Angestellten an alle Abläufen ist ein wesentlicher Vorteil, welcher sich durch eine durchdachte Abstimmung jener Philosophien ergeben kann.

Hintergründe: Was du über Arbeit 4.0 wissen solltest

Arbeit 4.0 beeinflusst Menschen, Branchen und Unternehmen. In weiterer Folge wollen wir etwas genauer auf bestehende Veränderungen und Prognosen für die Zukunft eingehen.

Wie funktioniert Arbeit 4.0 aus Sicht des Mitarbeiters?

Die Konditionen für Angestellte einer Firma gestalten sich nach den individuellen Wünschen des Einzelnen. Arbeit 4.0 garantiert, dass das Umfeld für Produktivität stimmt. Einem unbequemen Drehsessel in einem stickigen Gemeinschaftsbüro müssen nicht mehr getrotzt werden. Du entscheidest selbst, an welchem Ort du deinen Aufgaben nachgehst. Bleibst du lieber gleich zuhause oder erledigst alles im Freien und genießt dabei die Sonne? Arbeit 4.0 macht jeden Ort zum perfekten Arbeitsplatz. Und mit lästiger Technik musst du dich in Zukunft ebenfalls nicht mehr herumschlagen.

In der Regel erfordern Tätigkeiten der Arbeit 4.0 ausschließlich ein Endgerät mit einer stabilen Internet-Verbindung.

Während du mit einem Desktop-Computer an einen Bürotisch gebunden bist, begünstigen Laptops, Smartphones und Tablets deine Ortsunabhängigkeit. Der Einsatz von Cloud-Speichersystemen erlaubt es dir auch, für die Arbeit genutzte Endgeräte deutlich flexibler auszutauschen.

Auch in puncto Arbeitszeit ersetzt Arbeit 4.0 alteingesessene Modelle. Acht Uhr Morgens Arbeitsbeginn und 16 Uhr Feierabend findet nur Anwendung, wenn es zu deinem Rhythmus passt. Blühst du erst in der Nacht richtig auf wenn du untertags deinen Hobbys nachgehst, kannst du diese Einteilung dank Arbeit 4.0 perfekt umsetzen.

Wie funktioniert Arbeit 4.0 aus der Sicht des Unternehmens?

Aus Unternehmersicht bietet Arbeit 4.0 zwar viele Vorteile, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Durch die Freiheit, die dir als angestellter Mitarbeiter ermöglicht wird, sind andere Führungsstile gefragt. Die Hierarchie in solchen Unternehmen ist deutlich flacher und weniger an strenge Rangordnungen gebunden. Der Vorteil große Vorteil besteht darin, dass Unternehmensprozesse deutlich flexibler aufgeteilt werden können. Mitarbeiter können strategisch besser eingesetzt werden, da sie nicht in festgelegten Routinearbeiten verwurzelt sind. Vielmehr besteht die Möglichkeit, das eigene Personal für mehrere Projekte einzusetzen und dabei auch eine eigenständige Einteilung vornehmen zu lassen.

Das Rekrutieren neuer Mitarbeiter können sich Unternehmen dank der Philosophie Arbeit 4.0 wesentlich vereinfachen. Egal ob fixe Anstellungen oder projektbezogenes Outsourcing – mit den Verknüpfungsmöglichkeiten der Digitalisierung werden neu rekrutierte Personen auch sofort in betriebliche Prozesse eingegliedert. Neben der Kosteneffizienz ist auch die Personalauswahl deutlich vereinfacht. Speziell jene Kenntnisse und Skills, die im Unternehmen noch fehlen, werden so deutlich gezielter anvisiert.

Durch digitalisierte Prozesse können im Unternehmen viele Dinge vereinfacht werden – so z.B. die Teammeetings, die online abgehalten werden können. (Bildquelle: 123rf.com / rawpixel)

Arbeit 4.0 gibt Unternehmen auch die Möglichkeit, wichtige Arbeitsprozesse zu automatisieren. Dies ermöglicht Personen in Führungspositionen als auch unterstehenden Mitarbeitern einen leichteren und weniger stressvollen Zugang zu diversen Aufgaben. Da diese Schritte oft auf der Basis von Algorithmen basieren, ist in diesem Fall oft auch keine Abhängigkeit analoger Maschinen notwendig.

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich durch das Konzept Arbeit 4.0?

Wird das Konzept Arbeit 4.0 in eine Firmenstruktur integriert, können dadurch viele Vorteile entstehen. Während dir einige im Laufe des Textes möglicherweise schon aufgefallen sind, wollen wir jetzt noch auch weitere Teilbereiche eingehen.

Nicht nur der Ablauf individueller Aufgaben, sondern auch gemeinsamer Projekte sind mittlerweile keine Herausforderung mehr. Online-Tools lassen es zu, dass Veränderungen und Anpassungen in bestimmten Teilaspekten auch ohne räumliche Koordinierung möglich sind. Müssen wichtige Dokumente verteilt werden, reichen wenige Mausklicks aus.

Arbeit 4.0 hat zwar einige Vorteile, kann jedoch auch Schattenseiten mit sich bringen.

Persönliche Beziehungen zwischen Mitarbeitern sehen sich unter diesem Konzept einigen Herausforderungen ausgesetzt. Beschränkt sich die verbale Kommunikation auf wöchentliche “Skype”-Meetings, resultiert daraus eine deutlich weniger umfangreiche Gesprächskultur. In Bezug auf die Koordination während notwendiger Arbeitsprozesse kann sich dies zu einem wesentlichen Dämpfer entwickeln.

Wie bereits angesprochen, können aufgrund der einfachen Vernetzung Abläufe im Unternehmen signifikant vereinfacht werden. Dies kann jedoch negative Begleiterscheinungen für den Mitarbeiter bewirken. Das höheres Arbeitstempo begünstigt Stresssituationen und kann dadurch die Produktivität des Einzelnen maßgeblich einschränken. Durch die zusätzlich höhere Eigenverantwortung wird dieser Effekt möglicherweise zusätzlich verstärkt.

Welche Jobs sind mit Arbeit 4.0 kompatibel?

Mit dem neuen Modell Arbeit 4.0 stehen ausgewählte Branchen deutlich besser dar als andere. Hochqualifizierte Fachkräfte in technischen Bereichen sind hier absolut im Vorteil. Ingenieure, Informatiker, Grafiker und ähnliche Berufe sind in solchen Arbeitswelten besonders gefragt. Das große technische Verständnis, welche durch solche Berufe geliefert wird, bildet in Zukunft die Basis für unternehmerische Prozesse. Dazu gehören beispielsweise:

  • Automatisierungstechniker: Die Nachfrage für Vernetzungen zwischen Fabriken und Fertigungsanlagen ist gefragter denn je. Ausgebildete Automatisierungstechniker können jene Software erstellen, die die Umsetzung dieser Vorhaben garantiert. Ausreichend Kenntnisse in der Programmierung und Kenntnisse mit Visualisierungssystemen sind notwendig. Die Basis dafür bietet in der Regel ein Informatik- oder Elektrotechnik-Studium.
  • Fahrzeugmechatroniker: Fahrzeughersteller mit der Philosophie “Arbeit 4.0” werden in Zukunft vermehrt auf elektronische Fortbewegung setzen. Für die Konzeption, Wartung und Erstellung entsprechender Fortbewegungsmittel wird diese Berufsgruppe vermehrt zum Einsatz kommen. Der große Vorteil ist, dass dieser Beruf vermehrt ohne Hochschulpflicht erlernbar ist. Das zusätzliche Absolvieren eines Studiums mit Schwerpunkt Elektromobilität erhöht allerdings die Chancen auf höhere Gehälter.
  • Roboterprogrammierer: Auch die große Furcht, die sich in vielen Branchen angesichts dieser Entwicklungen breit machen, wird möglicherweise weiter wachsen. Programmierer, welche die Inbetriebnahme und Reparatur solcher Industriegeräte verantworten, bieten den Kern dieser Fortschritte. Außerdem müssen jene Personen mithilfe umfangreicher Programmierkenntnisse die notwendigen Software- Programme entwickeln. Eine technische Ausbildung mit der Spezialisierung auf Robotik oder Informatik ermöglichen den Zugang zu relevanten Jobangeboten.

Abgesehen von der wachsenden Bedeutung gefragter Berufsgruppen, wirst du jedoch auch negative Entwicklungen feststellen. Lagerarbeiter werden im Zeitalter von Arbeit 4.0 mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Die Kontrolle von Wareneingängen per Computer und Kamera machen menschliches Personal hier überflüssig. Auch die Einschichtung in Regale und die Verpackung für den Versand wird zukünftig wohl von Robotern übernommen werden. Ähnlich wird es dem Bauarbeiter ergehen. Die stetige Entwicklung von 3D-Druckern wird auch hier den Bedarf einer Personaldecke massiv senken.

Welche neuen Berufe sind durch das Konzept Arbeit 4.0 entstanden?

Nicht nur bereits bestehende Berufsbilder sind in Kombination mit “Arbeit 4.0” gefragter denn je. Mit der wachsenden Digitalisierung sind zusätzlich neue Professionen entstanden, welche optimal mit dieser Arbeitsphilosophie kombinierbar sind. Auch in diesem Rahmen wollen wir dir ausgewählte Beispiele etwas näher vorstellen.

Data Scientist

In Zusammenhang mit Arbeit 4.0 wird dieser neu geschaffene Beruf mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Mit wachsendem Fortschritt werden auch die Datenmengen potenziell größer und stellen einige Herausforderungen dar. Ein angestellter Data Scientist entwirft passende Algorithmen in Eigenregie und ermöglicht dadurch die einfacherer Verknüpfung von Datensätzen.

E-Commerce Manager

Online-Shops sind schon seit einigen Jahren fixer Bestandteil vieler Unternehmen. Die Aufgabenstellung ist mit Prozessen wie der Aufbereitung der Sortimentsauswahl oder der Abwicklung von Zahlungsforderungen breit gefächert. Oft sind jene Verkaufsmodelle noch mit zusätzlichen Unterabteilungen versehen, die unter Anderem Expertise für Programmierung, Design oder Marketing bereitstellen.

Ein E-Commerce Manager ist unter anderem für Online Shops zuständig. (Bildquelle: pixabay.com / Preis_King)

Content Manager

Klassische Journalisten haben unter den Vorzeichen von Arbeit 4.0 mittlerweile ausgedient. Ein Content Manager erstellt Texte und Blogbeiträge für Webseiten und passt sie an die gegenwärtige Sprachkultur an. In ausgewählten Fällen werden auch Aufgaben aus dem Designbereich durch jene Personen übernommen.

Influencer

Ein derzeit noch etwas belächelter Beruf ist jener des Influencers. Mit dieser Tätigkeit, welche sich hauptsächlich aus Beiträgen in sozialen Medien zusammensetzt, kommen jedoch viele Vorteile des Konzepts “Arbeit 4.0” zur Geltung. Örtliche und zeitliche Unabhängigkeit werden jedoch zusätzlich durch den kompletten Entfall von Hierarchien abgerundet. Der Verdienst ergibt sich durch Partnerschaften mit Unternehmen und der Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen. Mit einer stetig wachsenden Reichweite sind Verdienstmöglichkeiten grundsätzlich nur wenig Grenzen gesetzt.

Gibt es wissenschaftliche Studien zum Thema Arbeit 4.0?

Das Thema Arbeit 4.0 ist mittlerweile auch auf wissenschaftlicher Ebene zu einem interessanten Thema geworden. Eine der jüngsten Studien zu dem Thema lieferte das Unternehmen “Bitkom Research”. Dabei wurden im September 2019 knapp 1.000 Probanden zu folgenden Teilbereichen befragt:

  • Persönliche Wünsche
  • Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber
  • Folgen der Digitalisierung

Im ersten Bereich gaben über jeweils über 90 % der Befragten an, Arbeitszeiten selbst festlegen zu wollen, flache Hierarchien wünschen und Leistungs- und Lernziele selbst festlegen wollen. Einen ähnlich hohen Zuspruch fand die Frage, ob Arbeitgeber und Arbeitnehmer dieselben Werte teilen sollten.

Sorgen, dass das Konzept Arbeit 4.0 negative Auswirkungen bringen könnte, werden als gering eingeschätzt.

Nur knapp unter 40 % aller Befragten gehen davon aus, dass jene digitalen Umstellungen zur eigenen Ausbeutung oder jene des Arbeitgebers führen. Einen Einfluss des eigenen Arbeitsplatzes durch künstliche Intelligenz trifft auf einen ähnlichen Zuspruch.

Zu beinahe identischen Resümee kommt auch das Schweizer “Institut für angewandte Psychologie” mit der Studie “Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0”. Menschen in diesem System sehen grundsätzliche keine Gefährdung ihres Arbeitsplatzes und bewerten technologische Entwicklungen und Automatisierungsprozesse tendenziell eher als vorteilhaft.

Was kann über die Zukunft von Arbeit 4.0 gesagt werden?

Grundsätzlich stehen die Zeichen des Konzepts Arbeit 4.0 gut. Das Modell wird deutlich mehr Anklang finden, neue Arbeitsplätze schaffen und Berufsbilder kreieren. Nichtsdestotrotz werden Arbeitgeber und -nehmer auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert werden. Zu meistern gilt es:

  • Hardware-Anforderungen: Datensätze werden größer, mehr Endgeräte müssen vernetzt werden und der Datenschutz wird ebenfalls wichtigere Bedeutung erhalten. Die Anforderung einer zeitgemäßen und leistungsstarken IT-Ausrüstung wird somit auch die modernsten Unternehmen auf Trab halten.
  • Laufende Fortbildung: Der Wandel der Digitalisierung vereinfacht viele Prozesse, fordert aber dauernde Aufmerksamkeit. Veränderungen müssen genau beobachtet und entsprechende Skills müssen für ein Bestehen in der Arbeitswelt 4.0 praktisch zeitgleich mit erlernt werden.
  • Investitionsbereitschaft: Je komplizierter die Automatisierung, umso teurer wird auch die Anschaffung notwendiger Soft- und Hardware. Arbeitgeber werden aufgrund des stetig wachsenden Angebots mit einer breiten Auswahl an Möglichkeiten konfrontiert sein. Investitionsbereitschaft und Fingerspitzengefühl sind gefragt.

Welche Kritiken gibt es an Arbeit 4.0?

Obwohl das Konzept Arbeit 4.0 viele Vorteile verschafft, fühlen sich hier auch Kritiker auf den Plan gerufen. Aufgrund des schnelllebigen Arbeitsalltages stehen die Vorzeichen auf eine deutlich höhere Belastung der Mitarbeiter. Die leichte, technische Erreichbarkeit wird viele Arbeitgeber auf den Plan rufen, auch an Feier- und Wochenendtagen über anstehende Projekte mit dem Personal zu philosophieren.

Wie bereits zuvor thematisiert, werden Roboter und Automatisierungsprozesse einiges an menschlicher Arbeit überflüssig gestalten. Ein großes Problem ergibt sich jedoch dadurch, dass viele betroffene Menschen für eine Umschulung im höheren Alter nicht mehr bereit oder geeignet sind. Hier wird entscheidend sein, ob sich rechtzeitig sinnvolle Modelle zur Problemlösung finden werden.

Fazit

Arbeit 4.0 ist zwar noch im Trendmodus, wird sich aber laufend größerer Flächendeckung erfreuen. Interessenten und auch jene Menschen die bereits in dieses Unternehmensmodell hineingeschnuppert haben, sind von den Argumenten dieser Philosophie weitgehend überzeugt. Aus unternehmerischer Sicht werden sich vor allem die zeitlichen und finanziellen Pluspunkte als Entscheidungsmerkmal herausstellen.

Dieses Modell ist jedoch gleichzeitig auch ein Beispiel dafür, dass sich die Welt tendenziell schneller verändern wird. Die individuelle Freiheit des Einzelnen kann somit dadurch getrübt werden, dass die ständige Wachsamkeit in puncto Veränderungen möglicherweise den Wunsch nach Routinearbeiten wieder verstärkt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.karriere.de/meine-skills/arbeitsformen-remotejobs-sind-das-homeoffice-4-0/25884106.html [2] https://www.sn.at/kolumne/gewagt-gewonnen/arbeit-4-0-haben-wir-das-wirklich-so-gewollt-87215785 [3] https://www.dgb.de/themen/++co++90915258-9f34-11ea-9825-5254008f5c8c

Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos

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