fbpx

Arbeiten in Norwegen: Alles was du darüber wissen musst

Arbeiten im Ausland

Norwegen gilt mit seiner rund 25.000 km langen Küste, unzähligen Fjorden, zigtausenden Seen und zahlreichen Bergen als reinstes Naturparadies. Aber nicht nur die Landschaft macht Norwegen einladend.

Das hohe Lebensniveau, bestehend aus ausgezeichneter, medizinischer Versorgung, stabiler Wirtschaft und gutem Sozialsystem ist ein weiterer Pluspunkt. Als Vorreiter für Work-Life-Balance, ein erstklassiges Bildungssystem und Geschlechtergleichstellung zählt Norwegen zu einer der beliebtesten Auswanderer-Destinationen Europas.

Im folgenden Artikel geben wir dir einen detaillierten Überblick und nützliche Informationen über deine Möglichkeiten, in Norwegen zu arbeiten und zu leben. Erfahre alles Wissenswerte rund um Jobsuche, Umzug und Vorbereitung auf dein Arbeitsleben in Norwegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das skandinavische Land Norwegen ist die unglaublich schöne Naturlandschaft bekannt: die einzigartige Berg- und Gletscherlandschaften, die tief eingeschnittenen Küstenfjorde und zahlreiche glasklare Seen.
  • Als Vorreiter in Sachen Sozialwesen, Geschlechtergleichheit und Technologie ist das Land besonders interessant für qualifizierte Fachkräfte und aufgeschlossene Lebensweisen.
  • Die Jobaussichten für Deutsche in Norwegen ist sehr gut. Zum Einen liegt das an der hochwertigen Ausbildung von Deutschen sowie der Ähnlichkeit der Sprachen Norwegisch und Deutsch, die eine schnelles Erlernen der Sprache möglich macht.

Hintergründe: Was du über das Thema Arbeiten in Norwegen wissen solltest

Da Norwegen kein Mitglied der EU ist, musst du dich gut informieren, welche Bedingungen zur Einreise und Arbeitserlaubnis für dich gelten und welche Vorbereitungen du vor deiner Jobsuche und Einreise treffen musst. Wir haben die wichtigsten Fragen für dich zusammengetragen und ausführlich beantwortet.

Da Norwegen kein Mitglied der EU ist, musst du dich gut informieren, welche Bedingungen zur Einreise und Arbeitserlaubnis für dich gelten und welche Vorbereitungen du vor deiner Jobsuche und Einreise treffen musst. Wir haben die wichtigsten Fragen für dich zusammengetragen und ausführlich beantwortet:

Was brauche ich, um in Norwegen arbeiten zu können?

Für Deutsche bzw. Bürger der EU ist es sehr einfach und unkompliziert, in Norwegen zu arbeiten. Um als Deutscher in Norwegen leben und arbeiten zu können, braucht man grundsätzlich kein Visum. Norwegen ist zwar kein Mitglieder der EU, aber seit Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und seit 1985 Teil des Schengener Abkommens.

All jene, die jedoch länger als drei Monate bleiben wollen, müssen sich bei der Polizei vor Ort oder einer zuständigen Meldestelle, wie das Zentralamt für Ausländerfragen (Utlendingsdirektoratet), registrieren lassen. Zur Registrierung ist nur dein gültiger Reisepass und ein Nachweis, dass du genügend Kapital besitzt, notwendig.

Für viele Jobs ist es jedoch nicht notwendig, die norwegische Sprache zu beherrschen. (Bildquelle: unsplash.com / Anna Vander Stel)

Neben den rechtlichen Voraussetzungen solltest du dir jedoch auch im Klaren sein, dass du unbedingt sehr gute Englischkenntnisse haben solltest. Vor deiner Jobsuche solltest du dich auch gut informieren, ob es für deine gewählte Branche gewisse Bedingungen gibt – beispielsweise kann es passieren, dass Abschlüsse, Diplome und Facharbeiterbriefe erst offiziell anerkannt werden müssen. Erst nach Anerkennung deiner Zertifikate erhältst du die behördliche Zulassung und darfst offiziell in deinem gelernten Beruf arbeiten. Für die Anerkennung deiner Abschlüsse musst du dich an die Agentur für Qualitätssicherung im Bildungswesen (NOKUT) wenden.

Wenn du erstmal einen Job gefunden hast, musst du dich um deine Personennummer, P- oder auch D-Nummer, kümmern. Diese ist notwendig für die Steuerabrechnung und für die Kontoeröffnung. Erst wenn du einen gültigen Arbeitsvertrag von mindestens 6 Monaten hast, kannst du die Nummer beim Skattekontoret ansuchen.

Die Eröffnung eines norwegischen Bankkontos ist relativ unkompliziert. Hierfür benötigst du:

  • Steuernummer
  • Reisepass
  • aktuelles Passfoto
  • evtl. ein Schreiben der heimischen Bank

Die bekanntesten Banken in Norwegen sind die DNB, Sparebanken Vest, Danske Bank und Nordea Bank. Wenn du dein deutsches Bankkonto behältst und dir hin und wieder Geld von der einen zur anderen Bank überweist, solltest du unbedingt den Wechselkurs beachten!

Brauche ich ein Visum, um in Norwegen arbeiten zu können?

Nein. Wie bereits erwähnt, ist kein Visum notwendig, um in Norwegen arbeiten zu können. Die Einreise erfolgt unproblematisch und unkompliziert. Du darfst vom ersten Tag deiner Ankunft in Norwegen arbeiten, sofern deine Abschlüsse zugelassen und anerkannt sind. Solltest du länger als drei Monate in Norwegen verweilen und arbeiten wollen, musst du dich registrieren.

Wie finde ich in Norwegen einen Job?

Wenn du gerne in Norwegen arbeiten möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten für die Jobsuche. Die geringe Arbeitslosenquote öffnet auch Auswanderern gute Chancen, einen relativ schnell einen Job zu finden. Qualifizierte Fachkräfte mit fundierter Ausbildung haben natürlich bessere Chancen, um einen gut bezahlten Job zu finden. Wie bereits erwähnt, sind gute Englischkenntnisse und die Anerkennung deiner Abschlüsse die Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeitssuche.

Du kannst dich bereits von Deutschland aus auf Jobsuche begeben. Hierfür gibt es zahlreiche Online-Plattformen, die regelmäßig Jobausschreibungen veröffentlichen:

  • Norwegisches Arbeitsamt: www.nav.no/Forsiden
  • Norwegische Stellenbörse: www.norway.jobs.com
  • Farmarbeit: www.travelworks.com

Solltest du dich schon in Norwegen befinden, erfolgt die Jobsuche sowohl über die Online-Plattformen als auch über Printinserate in den Zeitungen. Vor Ort können Bewerbungsgespräche und -interviews dann auch persönlich vorgenommen werden. Allerdings ist das hochentwickelte und innovative Industrieland bereits gut auf Online-Interviews ausgerichtet.

Da es allerdings auch vorkommen kann, dass gewisse Stellen nicht ausgeschrieben werden, solltest du unbedingt auch einige Initiativbewerbungen verschicken, wenn du auf ein Unternehmen stößt, das dir gefällt.

Wie sieht eine norwegische Bewerbung aus?

In Norwegen bewirbt man sich wie auch in Deutschland per E-Mail. Je nachdem für welche Stelle du dich bewirbst und welche Sprachvoraussetzungen notwendig sind, sollte die Bewerbung in Englisch oder Norwegisch verfasst sein. Wenn du dich bei deinem Wahlunternehmen persönlich vorstellen möchtest, solltest du deine Bewerbungen unbedingt in gedruckter Form mitnehmen.

Die Bestandteile der Bewerbung sind das Anschreiben (Jobbsøknaden) und der Lebenslauf (Curriculum Vitae / Levnetsbeskrivelse). In Norwegen ist es nicht üblich, der Bewerbung ein Lichtbild beizufügen. Es ist auch nicht nötig, Arbeitszeugnisse im ersten Schritt mitzusenden, außer es ist für die ausgeschriebene Stelle von essentieller Bedeutung. Bei einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch solltest du dich vorab bei der Stelle erkundigen, ob es notwendig ist, gewisse Arbeitszeugnisse mitzubringen. Sollte dies der Fall sein, stelle sicher, dass du deine Zeugnisse in englischer Übersetzung beantragst.

Das solltest du in deiner norwegischen Bewerbung beachten.

Unabhängig vom Land gelten auch hier die gleichen Bedingungen für eine Bewerbung: Vermeide Copy & Paste, gestalte deine Bewerbungsunterlagen übersichtlich und ansprechend, gehe individuell auf die Unternehmen ein und erkläre, was das Unternehmen als Arbeitgeber für dich ansprechend macht.

Welche Informationen sollte mein Arbeitsvertrag beinhalten?

Wichtige Komponenten, die in deinem Vertrag geregelt sein sollten sind:

  • Arbeitszeit
  • Gehalt & Überstundenzuschlag
  • Urlaubsanspruch
  • Kündigungsfrist

In Norwegen sollte das Arbeitsverhältnis immer schriftlich abgeschlossen werden. Die gewöhnliche Arbeitszeit in Norwegen beträgt bis zu 40 Wochenstunden. Dies bedeutet normalerweise eine Verteilung von 8 Stunden pro Tag für 5 Tage und eine Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr. Überstunden werden vergütet – Mindestzuschläge von 40 Prozent sind hier für normale Angestellte üblich.

Der Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer in Norwegen beträgt 4 Wochen und 1 Tag – also 21 Arbeitstage pro Jahr. Arbeitnehmer, die älter als 60 Jahre sind, bekommen einen Urlaubsanspruch von 26 Tagen pro Jahr.

In Norwegen gibt es 12 Gehälter, vom Arbeitnehmer werden hierbei etwa 10,2 Prozent einbehalten und dem Arbeitnehmer als “Urlaubsgeld” ausbezahlt.

Wenn du deine Anstellung beginnst, wird normalerweise eine Probezeit von maximal 6 Monaten definiert. Während dieser Zeit kannst du das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 14 Tagen beenden. Danach beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist von beiden Seiten aus 1 Monat. Ab einem Arbeitsverhältnis von fünf Jahren gelten 2 Monate Kündigungsfrist, ab 10 Jahren im gleichen Unternehmen sogar 3 Monate.

Wie viel verdient man in Norwegen?

Der durchschnittliche Verdienst in Norwegen gehört zu den höchsten der Welt. Die Lebenshaltungskosten in Norwegen sind jedoch auch deutlich höher als in Deutschland.

In Norwegen gibt es keinen festgelegten gesetzlichen Mindestlohn. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn eines Angestellten betrug laut Angaben der norwegischen Statistikbehörde SSB rund 47.300 Norwegische Kronen (September, 2019). Dies entspricht rund 4.500 Euro. Das höchste Lohnniveau konnte im September 2019 in der Bergbauindustrie, sowie Öl- und Gasindustrie verzeichnet werden. Hier konnten die Angestellten einen durchschnittlichen Lohn von 74.600 NOK (7.000 Euro) verzeichnen. Die 10 Prozent mit dem geringsten Einkommen in Norwegen bekamen einen durchschnittlichen Bruttomonatslohn von rund 21.700 NOK (2.800 Euro).

Das norwegische Lohnniveau ist im Durchschnitt höher als jenes in Deutschland. (Bildquelle: 123rf.com / Bartolomiej Pietrzyk)

Welche Steuern und Versicherungen muss ich in Norwegen zahlen?

Norwegen scheint zwar für viele Deutsche auf den ersten Blick eine Möglichkeit, um zum Großverdiener zu werden. Schließlich ist das Einkommen pro Kopf im Schnitt bis zu 50 Prozent höher als in Deutschland. Du musst aber auch beachten, dass die Lebenshaltungskosten in Norwegen (inbesondere in der Region rund um Oslo) wesentlich höher sind als in Deutschland. Auch Steuern und Sozialversicherung sind relativ hoch.

Der progressive Steuersatz in Norwegen startet bei 25%, der Höchstsatz beträgt 38,7%. Dementsprechend bleibt auch in Norwegen nicht viel mehr übrig als in Deutschland.

Steuern und Sozialversicherung werden wie in Deutschland direkt vom Lohn abgezogen. Positive Vorzüge sind jedoch die vielen Steuervergünstigungen, für die man in bestimmten Fällen ansuchen kann. Durch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Norwegen und Deutschland musst du dir auch keine Sorgen darum machen, dass du doppelt Steuern zahlen musst. Die Regelung besagt, dass du Steuern in dem Land zahlst, in dem du lebst.

Insgesamt machen die Abzüge von Steuern und Sozialversicherung bis zu 50% deines Einkommens aus. Die gesetzliche Krankenkasse wird im allgemeinen Sozialversicherungssystem (folketrygden) abgedeckt. Durch deine Anstellung bist du automatisch im staatlichen Gesundheitssystem registriert. Die staatliche Sozialversicherung ist vorbildlich geregelt und unterstützt bei Notwendigkeit in allen Belangen: Arbeitslosigkeit, Schwangerschaft, Alleinerziehung, Krankheit, Alter, Tod, etc. Medizinische Behandlungen und Medikamente erhalten immer einen relativ hohen Eigenanteil.

Wissenswertes zum Umzug nach Norwegen

Mieten in Norwegen

Du hast deinen Job gefunden, dich bereits um alle nötigen Papier gekümmert und kannst nun mit freudiger Erwartung deinen Umzug planen. Im nächsten Schritt geht es nun darum, ein neues Zuhause für dich (und deine Familie) zu finden. Vor allem in bekannten Städten, wie Oslo, Bergen und Trondheim, ist dies kein leichtes Unterfangen, denn Mietimmobilien sind im Allgemeinen sehr rar. Zusätzlich solltest du die Jahreszeit beachten, in der du umziehen möchtest. Vor allem in den Monaten vor Semesterbeginn der Universitäten könnte es schwierig werden, auf die Schnelle eine geeignete Unterkunft zu finden.

In den Ballungszentren sind die Mietpreise besonders hoch. Günstiger wird es am Stadtrand oder am Land. (Bildquelle: unsplash.com / Meric Dagli)

Die Immobilienpreise sind sehr hoch und liegen in den Ballungszentren bei rund 2.000 Euro Kaltmiete für eine 3-Zimmer-Wohnung.

Daher empfehlen wir dir, dich bereits früh genug nach geeigneten Wohnungen und Häusern umzuschauen oder dir eine vorübergehende Unterkunft zu buchen, um dann direkt vor Ort ein neues Zuhause zu finden. Bei Mietabschluss wird üblicherweise eine Kaution von drei Monatsmieten fällig. Dein Startkapital für Norwegen muss demnach durchwegs hoch sein!

Auf www.finn.no (Bolig til leie) kannst du bereits von Deutschland aus nach deiner Traumwohnung suchen.

Kaufen in Norwegen

Du wagst den Schritt nach Norwegen und bist dir sicher, dass du auch langfristig in Norwegen wohnen willst? Wenn du das “nötige Kleingeld” hast, um einen Kredit aufzunehmen, lohnt es sich auf alle Fälle, sich relativ schnell eine Immobilie zu kaufen, um den horrenden Mietpreisen auszuweichen.

Möchtest du ein Haus oder eine Wohnung finden, kannst du den Immobilienmarkt im Internet oder den Norwegischen Zeitungen durchsuchen. Vor Ort empfiehlt sich auch die Hilfe eines Maklerbüros. Im Gegensatz zu den Mietimmobilien ist die Auswahl hier reichhaltig und beinhaltet Angebote in allen Größen und Preisklassen.

Idealerweise hast du selbst etwas Handwerksgeschick und die Motivation, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, das erst renoviert werden muss. Diese sogenannten oppussingsobjekter sind günstiger und die Nachfrage danach ist geringer.

Auf www.finn.no (Bolig til salgs) kannst du dir deinen Traum vom Eigenheim erfüllen.

Unsere Empfehlung ist daher, die OBOS-Mitglied so früh wie möglich abzuschließen, wenn du planst, eine Immobilie in Norwegen zu kaufen (Mitgliedschaftsgebühr ist nur 20 Euro im Jahr) bzw. bei der Suche nur nach Immobilien suchen, die von diesem Vorkaufsrecht ausgenommen sind!

Arbeiten in Norwegen: Diese Jobs und Arbeitsfelder sind besonders gefragt

Norwegen zählt zu den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard. Naturparadies, Wohlfahrtsstaat und Innovation sind die Devise! Als weltweit drittgrößter Exporteur von Rohöl und der Entwicklung von Know-How und Technologie liegt Land an der Weltspitze der Offshore Technik. Hochmoderne und nachhaltige Fischindustrie, Industriebetriebe aus den Branchen Elektronik und Möbelherstellung haben es an die Weltspitze geschafft. Weltweit führend gilt es auch als Produzent von Aluminium, Magnesium und Ferrosilicium. Ebenso stammen die modernsten und größten Kreuzfahrtschiffe aus norwegischer Herstellung.

Was den Norwegern fehlt, sind genügend qualifizierte Facharbeiter.

Diese werden im großen Exportland also gerne „importiert!“. Deutsche haben nicht nur aufgrund der Sprachähnlichkeit eine hohe Chance für gut bezahlte Jobs, sondern auch aufgrund der qualitativ hochwertigen Ausbildung, die den Deutschen zugute kommt. Welche Branchen und Berufsgruppen die besten Chancen für die Jobsuche haben, kannst du im folgenden Abschnitt nachlesen.

Gesundheit & Pflege

In Norwegen herrscht ein Mangel an Ärzten, Fachärzten und Pflegepersonal. Besonders die ländlichen Gebiete leiden unter mangelnder, ärztlicher Versorgung. Für Personen, die aus dem Gesundheitsbereich kommen, ist es also relativ einfach, einen Job in Norwegen zu finden.

  • Facharzt für Kliniken
  • Allgemeinmediziner
  • Pflegekraft
  • Krankenschwester

Wissenschaft & Technologie

Richtig gut stehen die Chancen für Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Telekommunikation und Informatik. Deutsche Naturwissenschaftler und Ingenieure bringen viel Spezialwissen und neue Arbeitstechniken mit, die in Norwegen noch nicht so verbreitet sind. Als Ingenieur kannst du somit relativ schnell einen gut bezahlten Job an Land ziehen.

  • Ingenieur
  • Geologe
  • IT-Fachmann

Baugewerbe & Handwerk

Immer und überall benötigt werden Handwerker und Bauingenieure. Norwegen benötigt Fachkräfte in beinahe allen handwerklichen Berufen. Besonders betroffen vom Fachkräftemangel sind die Bereiche Mechanik und Metall. Die Bauindustrie hingegen sucht sowohl Fachkräfte als auch Arbeiter vor allem in den Küstenstädten.

  • Zimmerer
  • Maler
  • Maurer
  • Lackierer
  • Schweißer
  • Schlosser
  • Auto- und Maschinenbaumechaniker
  • Lebensmittelhandwerker (Bäcker, Konditor, Koch)

Fischhandel

Wenn man hart arbeiten kann und gerne Zeit auf hoher See verbringt, hat man definitiv gute Chancen, eine Stelle in der Fischindustrie zu finden. Diese Stellen eignen sich vor allem für Personen, die nur eine Saison in Norwegen verbringen möchten.

Arbeiten am Fischkutter ist hart, aber kann nach Einarbeitungszeit einen recht ordentlichen Tagessatz einbringen. Bis zu 250 Euro pro Tag können als Fischer in Norwegen verdient werden. (Bildquelle: unsplash.com / Knut Troim)

Fazit

Norwegen ist ein aufregendes Land und ideal für deutsche Auswanderer. Die einfach Einreise und Arbeitserlaubnis, die unkomplizierte Verständigung auf Englisch und das relativ schnelle Erlernen der norwegischen Sprache macht das skandinavische Land zu einem Auswanderer-Paradies. Naturenthusiasten kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Bringt man ein gutes Fachwissen mit, hat man viele Jobmöglichkeiten. Und auch wenn man nur saisonal in Norwegen arbeiten möchte, darf man sich auf ein spannendes Abenteuer freuen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] www.udi.no/ [2] www.nokut.no/en/ [3] www.europa.eu/europass/en [4] www.obos.no

Bildquelle: unsplash.com / Lukas

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Das könnte dich auch interessieren

Arbeiten in Finnland: Alles was du darüber wissen musst
Arbeiten in Schweden: Alles was du darüber wissen musst

Must Read

Unser Online Praktikum

Unser innovatives Online Praktikum. Lerne SEO & Content Marketing.

Menü