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Benchmarking

Benchmarking ist eine sehr beliebte Methode im Marketing eines Unternehmens. Benchmarking ist eine Methode, bei der unternehmenseigene Prozesse mit denen anderer Firmen verglichen werden, um die eigenen Prozesse zu optimieren und so effizient wie möglich zu gestalten. Dabei können Produkte und Dienstleistungen, Aktivitäten sowie auch viele andere Strukturen des Unternehmens verglichen werden.

Benchmarking kann sowohl intern, als auch extern angewandt werden. Viele große Unternehmen haben sogar eigene Abteilungen, in denen Benchmarking betrieben wird. Meist führt es dazu, dass ein Unternehmen mehr Gewinne erzielt und mehr Menschen erreicht. Wir haben die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Benchmarking ist eine Methode, bei der die eigenen Strukturen, mit den Strukturen anderer Unternehmen verglichen werden.
  • Ziel des Benchmarking ist es, das eigene Unternehmen so weit wie möglich zu verbessern, sodass es letztendlich so effizient wie möglich aufgestellt ist.
  • Beim Benchmarking werden Produkte und Dienstleistungen, sowie jegliche weitere Strukturen und Handlungen miteinander verglichen. Dies geschieht intern und extern.

Glossareintrag: Der Begriff Benchmarking im Detail erklärt

Benchmarking ist eine Methode eines Unternehmens, die sich zum Ziel gesetzt hat, das eigene Unternehmen stets auf dem neusten Stand zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Um dies zu erreichen, werden meist unterschiedliche Strukturen des eigenen Unternehmens untereinander, aber auch mit den Strukturen anderer Unternehmen verglichen.

Die Vergleichspunkte werden von den Unternehmen herausgesucht. Es werden häufig Punkte gewählt, die verbesserungswürdig sind. Diese werden dann mit besser funktionierenden Strukturen anderer Unternehmen verglichen.

Wenn diese an das eigene Unternehmen angepasst werden können und hilfreich erscheinen, werden die neuen Maßnahmen oft auf das eigene Unternehmen übertragen. Doch was genau ist Benchmarking und wie wird Benchmarking durchgeführt? Wir haben dir einige Erklärungen zusammengetragen und vorgestellt. [1]

Was ist Benchmarking?

Benchmarking ist ein Teil des Marketing und geht meist von Unternehmen aus. Es kann sowohl intern als auch extern durchgeführt werden. Beim internen Bencharking werden unternehmenseigene Strukturen, Produkte, Dienstleistungen oder Verhaltensweisen untereinander verglichen. Beim externen Benchmarking hingegen werden unternehmenseigene Strukturen, Produkte, Dienstleistungen oder Verhaltensweisen mit denen anderer Unternehmen verglichen.

Ziel des Benchmarking ist es, das eigene Unternehmen so effizient wie nur möglich auszurichten. Dabei ist es wichtig, dass jede Maßnahme, die zur Verbesserung des Unternehmens führt, eingeleitet wird, um langfristig gesehen wettbewerbsfähig zu bleiben. [2]

Da Benchmarking eine sehr zeitaufwändige Methode ist, arbeiten häufig mehrere Personen daran. In großen Unternehmen gibt es sogar eine eigene Abteilung, die sich mit Benchmarking befasst. (Bildquelle: 123rf.com/ kantver)

Wie funktioniert Benchmarking?

Beim Benchmarking werden vier Phasen durchlaufen.

  1. Organisation
  2. Datensammlung
  3. Ananlyse
  4. Umsetzung/ Verbesserung

In dem ersten Schritt geht es vor allem darum, zu gucken welche Bereiche mit denen eines anderen Unternehmens verglichen werden soll. Dinge, die in dem Unternehmen noch nicht so gut funktionieren werden herausgesucht. Zudem werden Unternehmen bestimmt, die diese Bereiche sehr gut umsetzen.

Im zweiten Schritt werden die anderen Unternehmen genauer unter die Lupe genommen. Was machen die anderen Unternehmen anders als das eigene? Welche Dinge sind für das eigene Unternehmen hilfreich? Die Ergebnisse werden herausgetragen und gesammelt.

Im dritten Schritt geht es dann darum, die Ergebnisse zu analysieren und herauszufinden, wie die Ergebnisse auf die eigene Firma in Form einer Dienstleistung, Handlung oder das Produkt übertragen werden kann. Die Ergebnisse sollten dabei nicht einfach kopiert werden.

Im letzten Schritt werden die Planungen durchgeführt. Maßnahmen werden eingeleitet, die die unternehmenseigenen Strukturen positiv verändern sollen. Im besten Falle erreicht das Unternehmen sein Ziel und bleibt mit unterschiedlichen Maßnahmen wettbewerbsfähig. [3]

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sollte ich beim Benchmarking beachten?

Beim Benchmarking ist es wichtig, einige Rechtslagen zu beachten, um nicht gegen verschiedene Grundsätze zu verstoßen. Unternehmen sollten keinesfalls die Strukturen anderer Unternehmen übernehmen. Viel wichtiger ist es, dass sie Bereiche vergleichen und diese auf ihre Strukturen anpassen.

In erster Linie ist es wichtig, dass man bei der Durchführung und Umsetzung des Benchmarking immer noch eine Vielfältigkeit auf dem Markt verschafft. Die Dinge, die auf das eigenen Unternehmen übertragen oder angewandt werden sollen, sollen das andere Unternehmen nicht einfach kopieren.

Eine einfache Kopie eines anderen Unternehmens könnte nicht nur zu einer Klage ihrer Seite aus kommen, sondern auch gegen das Kartellverbot verstoßen. Der Markt muss immer eine Vielfältigkeit bieten. Wenn alle Unternehmen sich zu stark ähneln, kann dies ein Verstoß gegen das Kartellverbot sein.

Nicht nur für den Markt, sondern auch für das Unternehmen selbst ist es daher von großer Bedeutung, dass trotz Benchmarking ein Unterschied zu anderen Unternehmen vorhanden ist. Zu ähnliche Strukturen können auch dem Unternehmen selbst und dem Wettbewerb schaden.

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei Benchmarking?

Benchmarking ist eine sehr beliebte und verbreitete Methode. Sie bringt vor allem Vorteile mit sich. Wir haben dir einige Vor- sowie Nachteile herausgesucht und vorgestellt.

Vorteile:

  • Verbessert Wettbewerb
  • Motiviert Mitarbeiter
  • Verbessert Unternehmensstruktur

Nachteile:

  • Zu viel Benchmarking kann darauf hinauslaufen, dass das Unternehmen weniger eigenständig neue Richtungen vorgibt
  • Es wird viel Zeit benötigt

Fazit

Benchmarking ist eine beliebte und weit verbreitete Methode, um den Wettbewerb eines Unternehmens zu steigern. Es werden spezielle Bereiche eines Unternehmens, die verbesserungswürdig sind, herausgesucht und mit den Bereichen anderer Unternehmen oder den internen Bereichen verglichen.

Benchmarking wird vor allem im Online-Marketing verwendet.

Benchmarking ist sehr hilfreich, jedoch ist es von großer Bedeutung, dass das Unternehmen trotz der Anpassungen und Vergleiche eigenständig handelt und nicht nur kopiert, um das Unternehmen nicht zu stark von anderen Unternehmen abhängig zu machen.

Unternehmen sollten ebenfalls darauf achten, dass sie sich nicht immer an anderen Unternehmen orientieren. Auch sie selbst sollten in manchen Hinsichten die ersten Schritte gehen und eigenständig neue Ideen einbringen und testen.

Die ausgewählten Bereiche sollten gut durchdacht werden. Benchmarking sollte zudem ausschließlich in den Bereichen durchgeführt werden, in denen das Unternehmen Lücken aufweist oder verbessert werden kann.

Intern werden häufig Fehlstunden, Verkaufszahlen und Motivationen der Mitarbeiter miteinander verglichen. Extern wird Benchmarking eher auf Produkte, Dienstleistungen und Handlungen der Unternehmen angewandt. Bei externem Benchmarking ist es besonders wichtig, dass das Kartellverbot eingehalten wird.

Besonders wichtig ist daher, dass die Unternehmen, die Benchmarking durchführen, die für sie sinnvoll erscheinenden Ergebnisse nicht direkt kopiert, sondern auf das eigene Unternehmen übertragen werden und an dieses angepasst werden. Zudem sollten sie auch selbstständig Verbesserungsvorschläge liefern und sich nicht ausschließlich an anderen Unternehmen orientieren. Eine Kombination aus beiden Varianten kann dabei sehr hilfreich sein.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/benchmarking-29988 [2] https://centralstationcrm.de/blog/benchmarking-definition-ziele-und-beispiele [3] https://www.business-wissen.de/hb/benchmarking-durchfuehren/

Bildquelle: 123rf.com / Anna Bizoń

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