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Bewerbungsschreiben: Den Personaler von sich überzeugen

Bewerbung

Dein Bewerbungsschreiben ist die erste Seite, die der Personaler von deiner Bewerbung zu sehen bekommt. Dementsprechend mit Sorgfalt sollte dieses auch formuliert und gestaltet sein. Schon der erste Satz kann darüber entscheiden, ob der Leser auch den Rest deiner Unterlagen sichtet oder dich gleich für uninteressant erklärt und aus dem Verfahren aussortiert. Daher beginnst du dein Bewerbungsanschreiben am besten mit einem großen Knall, der das Interesse des Personalers weckt und alle Aufmerksamkeit auf dich lenkt.

Neben dem Inhalt sind auch einige formale Dinge wie das Layout, Design und die richtige Struktur ausschlaggebend für ein gutes Anschreiben. Schriftgröße, Schriftart und auch der Zeilenabstand sind wichtige Kriterien, auf die Personaler ebenfalls großen Wert legen. Darum zeigen wir in diesem Artikel, wie du inhaltlich und auch formell mit deinem Bewerbungsschreiben punkten und auffallen kannst und welche Fehler du besser vermeidest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bewerbungsschreiben, auch als Anschreiben oder Bewerbungsanschreiben bekannt, ist die erste Seite deiner Bewerbungsmappe und entscheidet über all deine anderen Dokumente.
  • Für das Layout gibt es eine DIN-Norm, die Bewerbern Vorgaben bezüglich der Gestaltung mit auf den Weg gibt. Diese ist allerdings nicht bindend und besonders in kreativen Berufen weniger wichtig, als in konventionellen Branchen.
  • Gehe beim Schreiben mit großer Sorgfalt vor und verwende keine Vorlagen. Verfasse dein Bewerbungsschreiben ausschließlich für ein Unternehmen und kristallisiere deine Motivation ganz deutlich heraus.

Definition: Was ist ein Bewerbungsschreiben?

Das Bewerbungsschreiben wird häufig auch Anschreiben oder Bewerbungsanschreiben genannt und ist die erste Seite deiner gesamten Bewerbung. Der Personaler sieht dein Bewerbungsschreiben als allererstes, dementsprechend solltest du dir hier keine Fehler erlauben.

Anders als bei den anderen Dokumenten deiner Bewerbung geht es bei deinem Anschreiben darum, ein Portrait deiner Fähigkeiten und Qualifikationen zu erstellen und deine Motivation für den Job und auch das Unternehmen überzeugend rüberzubringen.

Dafür verbindest du deine eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen aus der Stellenanzeige. In deinem Bewerbungsschreiben steht außerdem, auf welche Stelle du dich bewirbst, warum du das tust und warum gerade du der perfekte Kandidat für das Unternehmen bist.

Vielen Bewerbern fällt gerade das Verfassen eines Bewerbungsschreibens sehr schwer und das zurecht, denn mit dieser einen Seite kannst dich entweder von der Masse abheben oder darin untergehen. Ist das Bewerbungsschreiben nicht überzeugend, wird der Personaler deine weiteren Unterlagen nicht mehr sichten, egal, wie viele Qualifikationen oder Fortbildungen du gemacht hast.

Das Bewerbungsschreiben befindet sich ganz am Anfang deiner Bewerbung. Gerade dort gilt es mit dem ersten Eindruck zu überzeugen. (Bildquelle: unsplash.com / Green Chameleon)

Darüber hinaus gibt es für jede Branche und für jeden Beruf unterschiedliche Merkmale, die ein Bewerbungsanschreiben berücksichtigen sollte. Bewirbst du dich als Rechtsanwalt wird dein Anschreiben anders aussehen als für den Job eines Grafikdesigners. Vorlagen zu nutzen oder Sätze zu kopieren ist beim Anschreiben also nicht drin, was es natürlich zum individuellsten Teil deiner Bewerbung werden lässt.

Hintergründe: Was du über Bewerbungsschreiben wissen solltest

Möchtest du den Personaler mit deinem Bewerbungsschreiben überzeugen, solltest du einige Dinge beachten. Das bezieht sich sowohl auf den Inhalt als auch auf das gesamte Layout und Design deines Anschreibens. Für alle wichtigen Punkte möchten wir dir in den folgenden Abschnitten Tipps mit auf den Weg geben, wie dir die erste Seite deiner Bewerbung gelingen kann.

Wie sollte eine gutes Bewerbungsschreiben aussehen?

Zunächst möchten wir auf den formalen Teil des Bewerbungsschreibens eingehen, denn am besten nimmst du all diese Einstellungen und Formatierungen vor, bevor du mit dem Schreiben beginnst. Der Grundsatz für alle Bewerbungsanschreiben lautet aber: Eine DIN-A4-Seite genügt. Dafür sind vorab die Seitenränder einzustellen, damit du am Ende nicht zu viel Text hast, den du nach deiner Formatierung schließlich wieder löschen musst.

Um sich ein bisschen orientieren zu können gibt es eine spezielle Norm für Bewerbungen, die DIN 5008. Dieser Standard legt beispielsweise die Seitenränder, Leerzeichen oder Absätze fest und platziert die Empfängeradresse genau so, dass sie in das Fenster des Briefumschlages passt. Grundsätzlich musst du dich nicht strikt an diese Norm halten und kannst je nach Branche auch etwas davon abweichen. Für Berufe, in denen allerdings eine große Sorgfalt gefordert ist, solltest du schon nach DIN 5008 dein Anschreiben erstellen.

Beim Papier solltest du fernab von der Einhaltung der Norm immer auf etwas hochwertigeres und dickeres Papier setzen und selbstverständlich Eselsohren, Kaffeeflecken oder Ähnliches vermeiden. Außerdem sollte der Drucker ebenfalls ein qualitativ hochwertiges Ergebnis liefern, sonst nützt auch das beste Papier nichts.

Für deine Bewerbung solltest du auf das richtige Papier zurückgreifen. Am besten wählst du etwas dickeres Papier. (Bildquelle: pixabay.com / PCB-Tech)

Was die Schriftart angeht, gibt die DIN-Norm keine genauen Vorschriften, allerdings ist es zu vermeiden, schnörkelige oder schlecht lesbare Schriften zu wählen. Mit den Serifenschriften wie Times oder Georgia bist du immer auf der sicheren Seite, vor allem verbessern diese Schriftarten die Lesbarkeit für den Personaler. Für kurze Überschriften hingegen kannst du auch serifenlose Schriftarten wie Arial, Verdana oder Helvetica verwenden. Maximal sind allerdings zwei verschiedene Schriften erlaubt. Sollte es etwas kreativer sein, kannst du natürlich diese zwei Schriftarten wunderbar ausnutzen, bei konventionellen Anschreiben lieber nur eine.

Die Schriftgröße nach DIN 5008 Bewerbungsschreiben liegt bei 12 Punkt, wenn du etwas mehr Text unterbringen möchtest, kannst du auch 11 Punkt wählen. Kleiner sollte es aber nicht sein, denn schließlich geht es beim Anschreiben darum, das Wichtigste kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen. Zwischenüberschriften, Adressen sowie das Datum kannst du etwas größer in 13 Punkt formatieren und gerne auch fett hinterlegen. Der Zeilenabstand liegt dabei im Idealfall bei 1,5.

Das Design spielt ebenfalls eine Rolle. Ideal wäre es, wenn du die Farben des Corporate Designs auch in deiner Bewerbungsmappe aufgreifst und dem Personaler zeigst, dass du dich auch in solchen Punkten mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast. In der kreativen Branche kann dein Anschreiben durchaus etwas freier in seiner Gestaltung werden und auch Formen und Grafiken enthalten, die aber nicht zum Mittelpunkt des Dokuments werden sollten. Achte vor allem auch darauf, Farben derselben Farbwelt zu nutzen und deine Bewerbung nicht kitschig oder kindisch wirken zu lassen. In konventionellen Berufen ist eine schlichte und einfache Bewerbung ohne viel Schnickschnack angebrachter.

Was sollte unbedingt in meinem Bewerbungsschreiben drinstehen?

Hast du dein Bewerbungsschreiben formatiert, kannst du mit dem Schreiben loslegen. Gegliedert wird die erste Seite in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Inhaltlich gelten dafür folgende Vorgaben:

  • Einleitung: Interesse am Unternehmen sowie Motivation
  • Hauptteil: Deine wichtigsten fachlichen Qualifikationen sowie Soft Skills
  • Schluss: Informationen zum Einstieg sowie deine Gehaltsvorstellungen

Bei deinem gesamten Anschreiben kannst du dich an die AIDA-Formel halten, die eigentlich aus dem Marketing kommt, aber auch bei einem Anschreiben sinnvoll ist, schließlich möchtest du ja für dich werben und auf dich aufmerksam machen:

  • A = Attention: Aufmerksamkeit mit originellen Formulierungen erregen
  • I = Interest: Das Interesse auf deine Person wecken
  • D = Desire: Neugierig machen mit Erfolgen und Skills
  • A = Action: Zu einer Handlung auffordern sprich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch

Woran du dich beim Schreiben orientieren kannst und was in den einzelnen Abschnitten deines Anschreibens stehen sollte, zeigen wir dir in den folgenden Kapiteln.

Einleitung

Die Einleitung sollte bereits einen großen Knall beim Personaler verursachen, denn die ersten vier bis sechs Zeilen entscheiden darüber, ob er bereit ist, auch den Rest deines Anschreibens zu lesen. Da du hier noch nicht mit deinen Qualifikationen punkten kannst, sollte deine Motivation für das Unternehmen sowie die ausgeschriebene Stelle klar erkennbar und überzeugend sein.

Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich“ solltest du unbedingt weglassen, denn diese sind unpersönlich und langweilen den Personaler. Beantworte in deiner Einleitung vor allem folgende Fragen:

  • Warum möchtest du speziell für dieses Unternehmen arbeiten?
  • Was sind deine Stärken, die dem Unternehmen einen Mehrwert bieten?
  • Warum bist du schließlich der perfekte Bewerber für die Stelle?

In der Einleitung kannst du dem Personaler auch einen Vorgeschmack auf deine Arbeit geben, indem du eine Vision für das Unternehmen beschreibst, die du schließlich umsetzen würdest, solltest du die Stelle erhalten. Wichtig dabei ist, dass du keine Schwachstellen des Unternehmens an den Pranger stellst, sondern diese aufgreifst und in etwas Positives verwandelst, ohne dabei überheblich zu erscheinen.

Hauptteil

Der Hauptteil ist praktisch das Herzstück deines Anschreibens, denn hier kannst du endlich mit deinen Qualifikationen und Kompetenzen punkten, die du für die ausgeschriebene Stelle mitbringst.

Deine Hard Skills kannst du zwar im Lebenslauf etwas weiter ausführen, dennoch sollten sie auch im Anschreiben angerissen werden und bestenfalls nicht nur die Angaben aus deinem Lebenslauf wiederholen. Gehe hier besonders auf die Anforderungen der Stellenanzeige ein und belege deine Aussagen anhand von Beispielen.

Deine Soft Skills lassen sich etwas schwieriger beweisen, da du darüber natürlich keine Zeugnisse oder Zertifikate erhältst, jedoch solltest du deine Fähigkeiten anhand von Beispielen aus deinem Alltag belegen. Einfach nur schreiben „Ich bin teamfähig“ ist ein No-Go. Warum bist du teamfähig? Wie konntest du das bereits in früheren Jobs, Praktika oder deinem Alltag unter Beweis stellen?

Im Hauptteil finden neben deinen Hard Skills auch deine Soft Skills, z.B. die soziale Kompetenz, Platz. (Bildquelle: unsplash.com / Priscilla Du Preez)

Darüber hinaus darfst du dabei auch nicht den Fokus auf die Stelle verlieren. Natürlich wirst du viele Soft Skills besitzen, allerdings sind nicht alle auch für den Beruf relevant. Konzentriere dich deshalb auf die Anforderungen aus der Stellenanzeige und greife darüber hinaus weitere Kompetenzen auf, die deiner Meinung nach für den Beruf wichtig sind.

Schluss

Im letzten Absatz deines Bewerbungsschreibens geht es schließlich nur noch um deinen frühestmöglichen Einstiegstermin, deine Gehaltsvorstellungen, sollte diese gefordert sein und eine Schlussformel mit der Aufforderung zur Einladung. Auch dabei ist die Formulierung das A und O, denn so wie du mit einem Knall eingestiegen bist, solltest du das Anschreiben auch beenden.

Vermeide den Konjunktiv und fordere den Personaler gezielt zu einer Handlung auf.

Sätze wie „Ich würde mich freuen“ wirken schüchtern und nicht überzeugend. Trete selbstbewusst auf und schreibe ganz direkt „Ich freue mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch“.

Bist du dir unsicher mit deinen Gehaltsvorstellungen schaue dir dazu einfach die Gehaltstabelle nach Bundesland an und achte dabei auch auf die Größe des Unternehmens. Ein Start-up wird dir ein geringeres Jahresbruttogehalt auszahlen wie ein globaler Großkonzern. Formuliere deine Wünsche vor allem aus und begründe sie beispielsweise mit „Entsprechend meiner Qualifikationen liegen meine Gehaltsvorstellungen bei …“.

Wie kann ich einen Jobwechsel im Bewerbungsschreiben begründen?

Dass Mitarbeiter ihren Job wechseln ist kein seltenes Phänomen, sollte dennoch nicht negativ rübergebracht werden. Schlechte Aussagen über den bisherigen Arbeitgeber sind ein absolutes No-Go und machen einen schlechten Eindruck bei jedem potenziellen neuen Arbeitgeber.

Versuche deinen Wechsel schließlich positiv zu begründen, beispielsweise das Suchen einer neuen Perspektive, eine Erweiterung deiner Aufgaben oder verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten, die dir das neue Unternehmen bieten kann. Auch die Unternehmensgröße kann dabei ein Grund sein, möchtest du von einem kleinen Start-up lieber zu einem internationalen Großkonzern wechseln und neue Herausforderungen annehmen.

Wie sollte mein Bewerbungsschreiben aussehen, wenn ich keine Berufserfahrung vorweisen kann?

Besonders für Berufseinsteiger ist das Thema mit den Qualifikationen sehr präsent, doch jeder fängt mal klein an und startet ohne Vorkenntnisse. Hast du beispielsweise studiert, kannst du vielleicht schon einige Praktika als Referenz heranziehen. Andernfalls liegt der Fokus natürlich umso stärker auf deiner Motivation, deinen Soft Skills und der Leidenschaft für das Unternehmen und die Stelle.

Hier kann es über das Bewerbungsanschreiben hinaus durchaus Sinn ergeben, ein Motivationsschreiben zu verfassen, um dem Personaler zu zeigen, dass du für den Beruf wirklich brennst. In deinem Bewerbungsschreiben kannst du zudem auch mit Fachbegriffen aus der Branche punkten und deine fehlenden Kenntnisse im Beruf durch deine Expertise wieder wettmachen. Natürlich solltest du nicht übertreiben und solche Begriffe möglichst subtil in dein Anschreiben einfügen.

Motivationsschreiben: Mit der dritten Seite der Bewerbung überzeugen

Kann ich auch Vorlagen für mein Bewerbungsschreiben nutzen?

Theoretisch kannst du natürlich auch Vorlagen für dein Bewerbungsschreiben nutzen. Wichtig dabei ist, dass der Inhalt ausschließlich von dir stammt und du keine Beispielformulierungen übernimmst. Personaler haben ein gutes Auge für solche Dinge und merken sofort, wenn du lediglich den Namen des Unternehmens und deine Stärken und Qualifikationen ausgetauscht hast.

Was das Layout angeht, können Vorlagen natürlich sinnvoll sein, wenn du nicht ganz so kreativ bist oder dir die nötigen Skills fehlen.

Bewirbst du dich allerdings als Grafikdesigner oder in einem anderen kreativen Beruf, solltest du im besten Fall dein eigenes Layout erstellen und dieses auch spezifisch auf das Corporate Design des Unternehmens anpassen.

Wie kann ich mein Bewerbungsschreiben abschicken?

Heutzutage gibt es mehrere Möglichkeiten, dein Bewerbungsschreiben dem Unternehmen zukommen zu lassen. Ganz klassisch gibt es natürlich die Bewerbung per Post. Dabei solltest du einen C4 Umschlag verwenden und die Seiten nicht knicken. Hast du das Anschreiben exakt nach den Vorgaben der DIN 5008 erstellt, kannst du auch einen Umschlag mit Sichtfenster nehmen, andernfalls ist es auch kein Fehler, einen ganz normalen Umschlag zu verwenden.

Heutzutage viel einfacher ist es, die Bewerbung als PDF-Datei zu bündeln und darauf zu achten, dass der Anhang nicht größer als 5 MB ist. Sonst läufst du Gefahr, dass der Personaler deine Mail gar nicht erst öffnen kann. Zusätzlich verweist du schließlich im Textfeld der Mail auf deine Anhänge und schreibst ein paar kurze Zeilen zu deinem Anliegen. Die Betreffzeile wird in der Regel schlicht und ergreifend mit der Stellenbezeichnung sowie der Referenznummer ausgefüllt. Ganz wichtig ist vor allem, dass deine Mailadresse seriös ist. Im besten Fall erstellst du einfach eine neue mit deinem Nachnamen und Vornamen.

Bewerbungen per E-Mail oder Online-Bewerbungen sind heute durchaus üblich und oft sogar ausdrücklich gewünscht. (Bildquelle: unsplash.com / Kaitlyn Baker)

Viele Unternehmen bieten Bewerbern darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich in einem Onlineportal zu bewerben. Dafür musst du in den entsprechenden Feldern deine Dokumente hochladen und Textfelder mit deinen persönlichen Angaben ausfüllen. Da du hier nicht alles in einer Datei bündelst, ist die “korrekte Beschriftung der einzelnen Dateien umso wichtiger, also beispielsweise “Bewerbungsschreiben von XY“ oder nur „Bewerbungsschreiben“. Oftmals gibt es bei solchen Online-Formularen auch optionale Textfelder, die du aber trotzdem unbedingt ausfüllen solltest und schließlich auch separat auf eine korrekte Rechtschreibung überprüfst.

Welche Fehler sollte ich in meinem Bewerbungsschreiben vermeiden?

Damit du am Ende deines Bewerbungsanschreibens nochmal alles auf seine Richtigkeit überprüfen kannst, haben wir dir hier nochmal eine kleine Checkliste mit den beliebtesten Fehlern erstellt:

  • Rechtschreibungs- und Grammatikfehler
  • Nennung des falschen Ansprechpartners oder allgemeine Ansprache
  • Unstrukturiertes Layout oder übertriebenes Design
  • Kein Unternehmensbezug und fehlende Motivation für die Stelle
  • Verweis auf nicht relevante Qualifikationen
  • Ausschweifungen, die nicht auf den Punkt kommen
  • Keine Unterschrift
  • Falsche Unternehmensadresse oder Kontaktdaten

Gehe also vor dem Verschicken dein gesamtes Anschreiben nochmal durch und prüfe, ob du alle Fehler vermieden hast. Schaue dir abschließend auch nochmal dieses Video an und gehe gleichzeitig dein Anschreiben durch:

Fazit

Mit deinem Bewerbungsschreiben steht und fällt auch der Rest deiner Mappe. Kannst du den Personaler bereits mit deinen ersten Zeilen von dir überzeugen, hast du schon einen großen Schritt in Richtung Vorstellungsgespräch gemacht. Beherzigst du unsere Tipps und fokussierst dich beim Schreiben auf deine Stärken und das Unternehmen, kannst du das auch genau so rüberbringen und dich von der Masse abheben.

Sei individuell und erstelle dein Anschreiben fern von jeglichen Formulierungen, die bereits im Internet zu finden sind, denn auch scheinbar moderne und neue Floskeln werden bei Personalern natürlich irgendwann zum Standard und damit langweilig. Vor dem Absenden solltest du in jedem Fall noch einmal die Checkliste durchgehen und eine Nacht drüber schlafen, am nächsten Tag entdeckt man häufig noch verbesserungswürdige Stellen und kann das Anschreiben bis zur Perfektion bringen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.heise.de/ratgeber/Bewerbung-4778728.html

Bildquelle: pexels.com / Pixabay

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