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Ein Buch schreiben: Von der Idee zum fertigen Buch

Selbständigkeit

Du hast die Idee, selbst ein Buch zu schreiben? Damit bist du keineswegs allein. Während sich mancher dazu entschließt, die eigene Biografie zu Papier zu bringen, möchten andere ihrer Phantasie freien Lauf lassen und (regionale) Krimis, historische Romane, Science Fiction, Liebesromane oder Ratgeber schreiben. Von der Idee bis zum fertigen Buch ist es jedoch ein weiter Weg. Wir möchten dich auf diesem Weg ein Stück begleiten und dir einige wichtige Tipps und Infos an die Hand geben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Buch zu schreiben benötigt Zeit und Ausdauer.
  • Du kannst dein Manuskript sowohl Verlagen anbieten oder als Selfpublisher veröffentlichen.
  • Spare nicht am Lektorat und an der Covergestaltung. Genauso wichtig ist der Klappentext.

Definition: Wie schreibt man ein Buch?

Es gibt viele Gründe, Bücher zu schreiben. Schon früher erzählte man sich in den Familien Geschichten, die dann von einer Generation zur nächsten mündlich weitergegeben wurden.  Seit einigen Jahrzehnten viel einfacher. Jeder hat mittlerweile die Möglichkeit, ein eigenes Buch zu verfassen und zu veröffentlichen. Viele nutzen dazu das Selfpublishing. Natürlich veröffentlichen auch Verlage regelmäßig Bücher neuer Autoren, aber viele kommen hier gar nicht zum Zuge.

Bevor man mit dem eigentlichen Schreiben beginnt, ist es ratsam, einen Handlungsstrang (englisch Plot) zu entwickeln, an dem man sich später orientiert.

Zugleich sollten zu Beginn die einzelnen Charaktere entworfen und deren Eigenschaften, Aussehen etc. festgelegt werden. Dazu kann man in seinem Textprogramm verschiedene Unterordner bzw. separate Dateien anlegen.

Viele Autoren arbeiten mit dem Textverarbeitungsprogramm Papyrus Autor. Dieses ist zwar kostenpflichtig, bietet aber zahlreiche Features, die das Schreiben erheblich erleichtern können. Alternativ kannst du natürlich auch Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Office 365, SoftMaker (beide ebenfalls kostenpflichtig) oder Open Office einsetzen.

Hintergründe: Was du über das Schreiben eines Buches unbedingt wissen solltest

Zu allererst sei aufgeführt, dass sich ein Buch kaum in wenigen Tagen schreiben lässt. Ganz im Gegenteil, auch renommierte Autoren sitzen meist mehrere Wochen oder Monate an ihrem Werk, bevor sie es veröffentlichen.

Kaum eine Seite wird sich finden, auf der du nicht irgendwann einmal Sätze oder ganze Abschnitte umformulieren, weiter ausschmücken, hier inhaltliche oder logische Fehler ausmerzen oder oder auch kürzen musstest. Du merkst also, nicht nur das Schreiben benötigt viel Zeit, sondern auch die vorherige Recherche und die Überarbeitung des Manuskripts.

Wichtig ist, schon zu Anbeginn festzulegen, aus wessen Sicht du die Geschichte erzählst. Ist es aus der Sicht des Hauptprotagonisten, so wirst du dich vermutlich für die Ich-Form entscheiden.

Wie finde ich gute Ideen für mein eigenes Buch?

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, schon vorher viele gedruckte Bücher und E-Books verschiedener Autoren zu lesen. Wahrscheinlich entdeckst du so ein paar Lieblingsautoren, die dich inspirieren. Besuche dazu Buchhandlungen vor Ort und schaue dir ein paar Werke an, die du kaufen und in Ruhe lesen möchtest. Bestimmt gibt es bei dir in der Nähe eine öffentliche Bibliothek. Hier kannst du gegen einen geringen jährlichen Mitgliedsbeitrag Bücher ausleihen.

Die Idee ist das wichtigste Wlement das es für ein gutes Buch braucht. (Bildquelle: pixabay / AbsolutVision)

Nutze auch dein persönliches Umfeld zur Ideenfindung. Höre deinen Verwandten und Freunden zu, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählen. Verfolge das aktuelle Zeitgeschehen. Nutze zudem die Möglichkeit, dich mit anderen Autoren auszutauschen. Eigene Hobbys können ebenfalls interessante Ideen liefern.

Über welches Thema kann ich ein Buch schreiben?

Die Bandbreite an Themen ist nahezu unerschöpflich. Während sich mancher Autor dazu entscheidet, (regionale) Krimis oder Thriller zu schreiben, bevorzugen andere eher historische Themen,verfassen Geschichten zwischen Freundinnen oder Liebesromane.

Mancher entscheidet sich dafür, ein Buch für Gartenliebhaber zu verfassen, andere wiederum wollen über Oldtimer, Handarbeiten, neue Technologien etc. schreiben. Biografien haben ebenfalls eine große Leserschar. Wer gern und professionell fotografiert, der möchte diese Aufnahmen vielleicht in einem Bildband oder in einem Reiseführer veröffentlichen.

Roman oder Reisebericht? Welches Genre ist das richtige für mich?

Zuerst einmal solltest du das Kernthema festlegen. Was würdest du erzählen, wenn du jemandem dein Buch in zwei oder drei Sätzen vorstellen sollst? Worum geht es in der Geschichte? Und was treibt sie voran? Gleichzeitig musst du dir auch die Frage stellen, wer deine Zielgruppe ist.

Versetze dich in die Lage deiner Leser und frage dich, wie du bei der Buchsuche vorgehen würdest.

Das ist dann ein weiterer Ansatzpunkt für das Genre. Informiere dich in Online-Shops über die verschiedenen Kategorien, in denen die Bücher angeboten werden. Dabei solltest du auch auf die verschiedenen Unterkategorien achten. Nimm dann eine Einordnung anhand des Kernthemas vor und notiere dir die dazu passenden Kategorien.

Wenn du alle notierten Genres erst einmal unter Lupe nimmst, schaue dir die am besten bewerteten Bücher an. In Online-Shops kannst du oft einen Blick ins Buch werfen oder eine Leseprobe herunterladen. Passt dein Buch thematisch zu den anderen Werken, ist es in diesem Genre richtig. Übrigens ist auch für die Verleger und die Buchhändler die Einteilung in Genres sehr wichtig. Sie können hier ihre Kampagnen besser planen und im Buchladen vor Ort ist dein Werk neben den anderen passenden Büchern in einem Regal oder auf einem Extratisch zu finden.

Auch E-Books eignen sich für viele verschiedene Buch-Genres. Mache dir schon vor dem Schreiben Gedanken, in welches Genre dein Buch passt. (Bildquelle: pixabay / Free-Photos)

Besonders bei E-Books kannst du dich auch für mehrere Genres entscheiden. So bietet ePubli die Möglichkeit, bis zu fünf Genres zu nutzen. Diese kannst du als Selfpublisher übrigens jederzeit ändern. Zu den Genres solltest du auch Subgenres, also Unter- bzw. Nischenkategorien, auswählen. Hier stehen die Chancen besser, als Neuling besser gelistet zu werden..

Was kann ich gegen Schreibblockaden tun?

Fast jeder Autor erlebt irgendwann eine Schreibblockade. Während zu Beginn die Wörter vielleicht nur so sprudelten, braucht man jetzt für wenige Sätze mehrere Stunden und streicht die Wörter auch immer wieder. Für eine Schreibhemmung bzw. Schreibblockade gibt es viele Gründe. Zu diesen gehören

  • Stress,
  • Zeitdruck,
  • Ängste, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen,
  • zu wenige Pausen,
  • fehlende Inspiration,
  • Unordnung auf dem Schreibtisch.

Eine Möglichkeit, eine Schreibblockade zu verhindern, ist es, regelmäßig den Ort des Schreibens zu wechseln. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dich mit deinem Laptop öfter mal in ein Café oder eine öffentliche Bücherei zu setzen und dort zu arbeiten? Oder du setzt dich in die freie Natur, in den eigenen Garten etc.? Eine Deadline für dein Projekt ist vollkommen in Ordnung, nur solltest du nicht in Stress oder Zeitdruck geraten.

Überlege dir, ob du ganze Tage zum Schreiben freischaufeln kannst oder zu welchen Uhrzeiten du Zeit zum Recherchieren, Nachdenken, Planen und Schreiben hast.

Denn mit dem Schreiben allein ist es nicht getan. Auf keinen Fall solltest du deine Schreibzeit zwischen verschiedene andere Termine quetschen. Erstelle dir also einen gut strukturierten Schreibplan. Schön wäre es, wenn du ein Arbeitszimmer oder einen anderen separaten Raum zur Verfügung hast.

Schaffe auf deinem Schreibtisch Ordnung. Sortiere deine Rechercheergebnisse, Materialien, eventuelle Fotos, Zitate etc. und weitere Unterlagen in Ordnern oder speichere sie auf deinem Rechner ab. Nimm dir während des Schreibens Zeit für Ideen und Inspirationen, die in dein Buch einfließen können. Lege regelmäßig Pausen zur Erholung ein. Für unterwegs solltest du dir ein Notizheft und einen Stift einpacken.

Ein ordentlicher und aufgeräumter Schreibtisch kann dir einen Schreibprozess sehr erleichtern. (Bildquelle: unsplash / Andrijana Bozic)

Suche regelmäßig Austausch mit anderen Autoren. Dazu gibt es unter anderem zahlreiche Facebook- und Xing-Gruppen. Gehe zudem regelmäßig in die freie Natur, laufe, walke oder fahre Rad, um den Kopf freizubekommen.

Um wieder in den Schreibfluss zu kommen, kannst du auch ganze Buchseiten abschreiben. Das Buch klappst du dann zu und schreibst weiter. Du kannst im Übrigen mit dem Schreiben auch in der Mitte der Story anfangen. Manchem fällt so der Einstieg leichter.

Was muss ich bei der Überarbeitung beachten?

Selten wirst du mit der ersten Fassung deines Manuskripts zufrieden sein. Wahrscheinlich fallen dir immer wieder neue Details ein, die mit in die Geschichte oder den Ratgeber einfließen sollen. Mindestens dreimal solltest du dein Manuskript überarbeiten. Bei der ersten Überarbeitung beseitigst du logische Fehler und wirst wahrscheinlich auch einige Passagen ganz neu schreiben.

Im zweiten Schritt feilst du an einzelnen Sätzen, schaust dir eingesetzte Redewendungen und Metaphern noch einmal genauer an und überarbeitest diese. Ellenlange Sätze kürzt du der besseren Lesbarkeit halber.

Die dritte Überarbeitungsrunde beginnt mit dem Korrektorat bzw. Lektorat. Wurden die jeweiligen Fehler ausgebessert, so kannst du dir ein paar Testleser suchen, die dir dann ein umfangreiches Feedback zukommen lassen, und bringst dein Werk zum Abschluss.

Brauche ich für mein Buch ein professionelles Lektorat?

Wir empfehlen allen Autoren, ein professionelles Lektorat in Anspruch zu nehmen. Denn man selbst übersieht schnell mal den einen oder anderen Fehler und verzettelt sich in ausschweifenden Erklärungen.

Während bei einem Korrektorat das Manuskript nur auf Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler überprüft wird, umfasst das Lektorat zudem stilistische und inhaltliche Anpassungen. Wenn es dir finanziell irgendwie möglich ist, solltest du einen professionellen Lektor beauftragen. Denn kaum jemand liest ein Buch zu Ende, bei dem er in nahezu jedem Kapitel Fehler findet..

Wenn du dir selbst keinen Lektor leisten möchtest, so solltest du dir wenigstens ein paar Testleser suchen. Diese sollen dich auf inhaltliche Mängel, Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler hinweisen. Ob du deren Änderungswünsche dann in dein Manuskript einfließen lässt, bleibt natürlich dir überlassen.

Mein Buch ist fertig: Wie und wo kann ich es veröffentlichen?

Jeder kann heute ein Buch veröffentlichen, auch ohne einen Verlag. Natürlich ist dieser aber die bequemere und angenehmere Variante. Denn Verlage übernehmen meist das Lektorat, die Covergestaltung, den Buchdruck, den Vertrieb, Werbe- und Marketingmaßnahmen und zahlen dem Autoren ein vertraglich vereinbartes Honorar. Auf keinen Fall solltest du dich für einen Druckkostenzuschussverlag (DKZV) entscheiden, denn dieser verlangt erst einmal Geld, bevor er überhaupt tätig wird.

Zahlreiche Autoren begannen als Selfpublisher. Diese geben den Druck ihres Buches in der gewünschten Stückzahl in Auftrag und zahlen  dafür. Die entstehenden Kosten werden schon auf der Webseite angezeigt, sobald das Manuskript hochgeladen und konfiguriert ist.

Dieses Verfahren bezeichnet man als PoD (Print on Demand). Zu den bekanntesten Print-Dienstleistern gehören BoD (Books on Demand) und KDP (Kindle Direct Publishing). Hier können Autoren neben dem Druck selbst weitere Verlagsdienste wie ISBN, Lektorat und Coverdesign hinzuzukaufen.

Du solltest dir auch über das Buchcover und den Buchrücken Gedanken machen, denn ein gutes Design lässt viele Leute im Regal zugreifen. (Bildquelle: pixabay / MichaelGaida)

Bei einer Veröffentlichung als E-Book kannst du zwischen zahlreichen Anbietern wählen. Die bekanntesten sind sicher Kindle Publishing, Thalia, Bookrix und Neobooks. Je nach Anbieter kann man auch hier die oben aufgeführten Dienstleistungen hinzukaufen. Für das Marketing bist du selbst verantwortlich, profitierst aber bei Thalia und Amazon von den hauseigenen Algorithmen, mit denen sie ihre Produkte bewerben.

Kann man das Schreiben eines Buches lernen?

Das Schreiben eines Buches, von Gedichten, Kurzerzählungen etc. kann man durchaus erlernen. Natürlich sollte man schon vorab ein Gefühl für Sprache haben und sich gern schriftlich ausdrücken. Gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.

Es gibt zahlreiche Workshops und Kurse, in denen zum Beispiel die Grundlagen für das Schreiben eines eigenen Romans, Ratgebers etc. vermittelt werden. Die ILS, die Schule des Schreibens und weitere Bildungsträger haben dazu Fernkurse bzw. Studiengänge eingerichtet.

Auf der Online-Plattform Udemy findest du ebenfalls zahlreiche Kurse und Weiterbildungen, die sich dem Thema “Buch schreiben” widmen. Googelst du nach diesem Suchbegriff, so findest du zahlreiche Webseiten von Coaches, die dich auf deinem Weg ebenfalls unterstützen können.

Ein Buch schreiben: 5 Tipps für einen gelungenen Start

Es ist gar nicht so leicht, ein interessantes Thema so gut aufzubereiten, dass die Leser das Buch komplett bis zum Ende lesen und vielleicht schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. Wahrscheinlich wirst du mit deinem ersten Buch nur eine geringe Leserschar erreichen, es sei denn, dein Thema liegt voll im Trend.

Aber jedes Jahr gibt es Tausende von Menschen, die ihr Glück als Autor versuchen. Verzage also nicht, wenn es bis zu deinem ersten Bestseller länger dauert. Das Schreiben soll dir zuerst einmal Freude bereiten.

Ideen sammeln

Brainstorming und Mindmapping dürfte vielen noch aus dem Schulunterricht bekannt vorkommen. Dazu schreibt man ein Thema, zum Beispiel für deinen Roman, auf ein Blatt Papier und lässt seinen Gedanken freien Lauf. Nimm dazu einfach ein leeres DIN A4-Blatt im Querformat und schreibe in die Mitte das zentrale Thema.

Um das Thema herum schreibst du verschiedene Unterpunkte, also deine weiteren Ideen. Zu diesen Unterpunkten kannst du weitere Ideen hinzufügen. So entstehen ganze Ideenbäume, auf die du auch während des Schreibens zurückgreifen kannst.

Handlungsbogen umreißen

Wie bereits erwähnt, solltest du dir schon vor dem Schreiben ein Grundgerüst (Plot) für deinen Roman, deine Kurzgeschichte oder deinen Ratgeber erstellen. Hier schreibst du die Handlung in groben Stichpunkten auf. So verlierst du beim Schreiben dein Ziel nicht aus den Augen und hast eine gewisse Grundstruktur.

Diese baust du beim Schreiben immer weiter aus. Gleichzeitig erhöhst du auch die Spannung, vielleicht durch ein paar unabsehbare Zwischenfälle. Oft entwickeln Figuren während des Schreibens ein bis dahin ungeplantes “Eigenleben”. Diesem darfst du ruhig nachgeben.

Interessante Figuren schaffen

Erschaffe interessante Figuren. Hierzu ist es sinnvoll, für jede Figur eine eigene Datei, oder wenn du es eher klassisch bevorzugst, eine eigene Karteikarte anzulegen. Hier notierst du dir

  • die familiären Verhältnisse,
  • Biografisches,
  • das Aussehen,
  • die Vorlieben,
  • Charaktereigenschaften etc.

Lasse deine Figuren nicht zu aalglatt erscheinen, sondern würze sie durchaus mit etwas Negativem. Lasse sie etwas geheimnisvoll wirken. Gleichzeitig sollten sich die Leser in die Figuren und deren Denken hineinversetzen können. Bei historischen Romanen ist dies zugegebenermaßen etwas schwieriger, hier helfen vielleicht kurze Erläuterungen an passender Stelle und eine historische Zeittafel.

Ausgiebig recherchieren

Für alle Genres ist es wichtig, ausgiebig und korrekt zu recherchieren. Besuche dazu die Orte der Handlung, lasse die Umgebung auf dich wirken. Entdecke kleine Restaurants, Geschäfte, Gärten, Bauernhöfe, historische Gebäude und Straßenzüge, die sich dann in deine Geschichte wiederfinden.

Eine ausgiebige Recherche ist für jedes gute Buch wichtig. Es kann auch helfen, wenn du die sie Schauplätze deines Buches besuchst. Das kann dir neue Ideen verschaffen. (Bildquelle: pixabay / ddzphoto)

Für deine Recherche kannst du unter anderem

  • alte Kirchenbücher,
  • Stadtarchive,
  • Bibliotheken,
  • Familienstammbäume,
  • Antiquariate,
  • Museen,
  • alte Tages- und Wochenzeitungen und
  • natürlich auch das Internet

nutzen. Handelt dein Roman im 20. Jahrhundert, so kannst du Zeitzeugen befragen. Wenn du direkt vor Ort recherchierst, so solltest du dabei auch zahlreiche Fotos und Videos fertigen. Denn manchmal fallen einem Kleinigkeiten erst später auf.

Keine Angst vor schlechten Textpassagen

Es ist noch lange kein Meister vom Himmel gefallen. Auch bekannte Autoren haben erst einmal klein angefangen und sich nach oben gearbeitet. Sei also nicht zu kritisch mit dir, dass nicht von Anfang an alles perfekt ist.

Ein Sprichwort sagt “Gut Ding will Weile haben.” und so verhält es sich auch mit dem eigenen Buch. Hier wirst du immer wieder Textpassagen finden, die in deinen Augen nicht optimal sind. Jeder Schriftsteller, Autor und Journalist entwickelt sich im Laufe der Jahre weiter.

Der Klappentext ist besonders wichtig

Dem Klappentext deines Buches solltest du besondere Aufmerksamkeit schenken. In diesen wenigen Zeilen musst du das Geschehen kurz anreisen und das Interesse der Leser wecken. Damit du ein Gefühl dafür bekommst, solltest du dir zahlreiche Klappentexte anderer Autoren verschiedenster Genres durchlesen.

Fazit

Es ist gar nicht ganz so einfach, ein Buch zu verfassen. Natürlich kann man einfach so vor sich hinschreiben und sein Werk für sich behalten. Aber viele hoffen darauf, vom Schreiben irgendwann leben zu können. Ob sich dieser Traum erfüllt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Einige davon lassen sich vom Autor selbst beeinflussen.

Dazu gehören eine gut aufgebaute und durchdachte Geschichte, ein gutes Lektorat, ein attraktives Cover und ein neugierig machender Klappentext. Zur Veröffentlichung sollten ein paar Marketingmaßnahmen (Lesungen, Werbung in sozialen Netzwerken, kurzfristige Einführungs- und Aktionspreise, eigene Autorenwebseite etc) geplant sein, um das Werk über verschiedene Kanäle publik zu machen. Suche dir auch Blogger, die gegen Bezahlung über dein Buch berichten.

Bevor du dein Buch zum ersten Mal in den Händen hältst, werden wahrscheinlich Wochen und Monate vergehen. Diese Zeit solltest du aber investieren, um deinem Werk den letzten Schliff zu verleihen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.epubli.de/blog/wie-schreibe-ich-ein-buch [2] https://tredition.de/buchidee/ [3] https://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Verlagsliste [4] https://www.neobooks.com/

Bildquelle: pixabay / StockSnap

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