Digitales Arbeiten

Digitale Nomaden: Arbeiten und die Welt bereisen

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Die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran. Während einige Berufsbilder aussterben, kommen stetig neue hinzu. Bis vor einigen Jahrzehnten war es kaum vorstellbar, dass Computer die Arbeitswelt revolutionieren und auch im Privatleben einziehen. So sprach beispielsweise der frühere Chairman von IBM, Thomas Watson, im Jahr 1943 davon, dass er davon ausgehe, „dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer gibt“. Heute sehen wir, wie sehr er sich geirrt hat.

Das Internet macht es möglich, immer mehr berufliche Tätigkeiten auszulagern. Dies machen sich Digitale Nomaden zu Nutze und bieten ihre Dienstleistungen weltweit an, während sie selbst auch jederzeit ihren Aufenthaltsort wechseln können. Der Begriff „Nomade“ stammt im Übrigen aus dem Altgriechischen und steht für „herumschweifend“ und „weidend“. Nomaden im ursprünglichen Sinne sind örtlich nicht sesshaft, sondern schließen sich Wanderbewegungen an.

Einige Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, zumindest teilweise im Homeoffice zu arbeiten (sogenanntes Remote Work). Andere Menschen wiederum möchten als Digitale Nomaden örtlich völlig unabhängig arbeiten. Gerade die örtliche Unabhängigkeit ist einer der großen Vorteile. Aber auch das Bilden von internationalen Netzwerken, das Kennenlernen anderer Kulturen und der gegenseitige Austausch sind weitere wichtige Benefits.

Das Wichtigste in Kürze

  • Digitale Nomaden arbeiten ortsunabhängig, und das nahezu weltweit. Sie benötigen nur einen Internetanschluss, ein Notebook oder Laptop mit den entsprechenden Programmen sowie zumindest ab und zu einen Stromanschluss.
  • Sie können für Unternehmen rund um die Welt arbeiten.
  • Digitaler Nomade ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder, der Tätigkeiten am Computer durchführen kann, hat die Möglichkeit, als Digitaler Nomade zu arbeiten. Dazu bieten sich verschiedene Berufszweige an.

Was sind Digitale Nomaden?

Digitale Nomaden arbeiten nahezu vollständig mit digitalen Technologien. Sie führen oft ein ortsunabhängiges oder zumindest multilokales Leben. Multilokal bedeutet, dass sie immer wieder an verschiedenen Örtlichkeiten und in unterschiedlichen Zeitintervallen arbeiten. Manche Orte suchen sie vielleicht einmal in der Woche für einen Tag auf, an einem anderen arbeiten sie dann dafür vielleicht zwei Wochen am Stück, wenn größere Projekte vor Ort zu realisieren sind.

Oft reisen sie aber auch in schöne Regionen und arbeiten von dort aus mehrere Wochen oder Monate wenige Stunden am Tag für ihre Kunden, die sich über die ganze Welt verteilen können. Den Rest der Zeit nutzen sie dann für Erkundungen, das Kennenlernen der Kultur und dergleichen mehr.

Digitale Nomaden – Sinnbild für berufliche und persönliche Freiheit in unserer heutigen Gesellschaft. (Bildquelle: unsplash.com / Artem Beliaikin)

Digitale Nomaden können ihre Tätigkeit beispielsweise vom heimischen Arbeitszimmer aus erledigen oder auf Reisen Internetcafés und Coworking Spaces nutzen. Coworking Spaces haben den Vorteil, dass hier mehrere Selbstständige eigene Büros anmieten und sich ganz ungezwungen in den dazugehörigen Aufenthalts- und Seminarräumen austauschen können. So kamen schon manch interessante Kooperationen zustande. Eine tage- oder wochenweise Miete des Büros ist dort ebenfalls möglich.

Eine weitere Möglichkeit, Geld von zuhause aus oder auf Reisen zu verdienen, ist das Remote Work. Hier wird ein Teil der Arbeit im Unternehmen geleistet, der Rest erfolgt dann vom eigenen Laptop aus. Es gibt beispielsweise Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern nur vorschreiben, dass sie pro Monat drei Tage am Stück in der Firma arbeiten müssen und den Rest von zuhause oder unterwegs aus erledigen können.

Hintergründe: Was du über Digitale Nomaden wissen solltest

Viele träumen davon, in Deutschland ihren Job an den Nagel zu hängen und für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Während es dort aber keineswegs sicher ist, eine passende Arbeit zu finden, kann ein Digitaler Nomade schon etwas vorbauen. Hier gilt es, schon Wochen oder Monate vorher erste Aufträge zu akquirieren, die dann das Überleben in der ersten Zeit sicherstellen.

Natürlich gilt es aber auch, sich schon vorab mit dem digitalen Nomadentum auseinanderzusetzen, beispielsweise im Rahmen eines Online Praktikums, wie es Digital Minds anbietet. Nicht für jeden ist das Digitale Nomadentum wie geschaffen, fehlt hier doch oft der direkte Kontakt zu Familienangehörigen und liebgewonnen Freunden. Wer eigene Kinder hat, wird es sich auch mehrfach überlegen, auf längere Reise zu gehen und da vor einer ungewissen finanziellen Zukunft zu stehen. All diese Aspekte müssen natürlich Berücksichtigung finden.

Welche Jobs üben Digitale Nomaden in der Regel aus?

Es gibt eine Vielzahl an Jobs, die Digitale Nomaden ausführen können. Die Wichtigsten stellen wir im Folgenden etwas näher vor.

Softwaredesigner, IT-Spezialisten, Assistenten und Grafikdesigner arbeiten heutzutage nicht immer festangestellt, sondern sind in vielen Fällen freie Mitarbeiter. Teilweise haben sie ihr eigenes Startup gegründet, sind als Kleinunternehmer tätig und müssen alle Ausgaben selbst bestreiten. Dafür haben sie aber die Möglichkeit, die Projekte selbst auszuwählen, an denen sie mitarbeiten möchten.

Programmierer/Webprogrammierer

In der Alltagssprache unterscheidet man kaum zwischen einem Programmierer und einem Softwareentwickler. Sie kommen in ganz unterschiedlichen Sektoren zum Einsatz, so unter anderem beim Aufbau und der späteren Pflege von Webseiten, der Entwicklung verschiedenster Softwareprogramme und deren regelmäßiger Aktualisierung. Für die Anpassung der Webseiten an mobile Geräte zeichnet er ebenfalls verantwortlich. Programmierer können auch mit dem Grafikdesign und der Datenbankprogrammierung beauftragt werden.

Programmierer sind zudem für die Durchführung von Analysen und Tests bei der Entwicklung neuer Anwendungen und Programme zuständig. Eine eigenständige Berufsausbildung zum Webprogrammierer gibt es bis jetzt noch nicht. Gute Voraussetzung für diesen Job kann beispielsweise eine Berufsausbildung als Mediengestalter oder als Techniker sein. Ein IT-Studium wäre natürlich ideal. Webprogrammierer sollten unter anderem Kernkompetenzen zu den Programmiersprachen, der Softwareentwicklung und -analyse, aber auch im Datenmanagement und in der IT-Technologie allgemein besitzen.

Webdesigner

Webdesigner sind für die Konzeption von Webportalen zuständig. HTML, CSS, Javascript, ASP und dergleichen mehr sind für sie keine „komischen Kürzel“, sondern das Tagesgeschäft. Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop sind ebenfalls bekannt und werden fast tagtäglich genutzt. Webentwickler konzentrieren sich meistens auf die eigentliche Programmierung, während Webdesigner für die graphischen Elemente zuständig zeichnen. Es ist aber sehr sinnvoll, beide Bereiche gut zu beherrschen, da oft das Eine in das Andere überfließt. Webdesigner können sowohl als Freelancer als auch als festangestellter Mitarbeiter tätig werden. Als Digitaler Nomade können sie ihre Dienstleistungen von überall her anbieten, sofern ein Internetanschluss vorhanden ist.

Zu den Hauptaufgaben des Webdesigners gehört der Kundenkontat. Dabei sind Telefonate zu führen, E-Mails zu schreiben und Treffen mit den Kunden vor Ort bzw. im Büro durchzuführen. Mit dem Kunden wird ein Konzept erarbeitet, – für die Realisierung zeichnet der Webdesigner verantwortlich.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, im Beruf eines Webdesigners tätig zu werden. Grundlagen dafür können eine Ausbildung, ein Studium und auch ein Quereinstieg bieten. So haben viele Webdesigner vorher Grafik-, Kommunikations- oder Mediendesign studiert und sich später auf Webdesign spezialisiert. Während ihrer studentischen Laufbahn oder auch bei Praktika wurden ihnen die Schwerpunkte vermittelt. Online Praktika bietet zum Beispiel Digital Minds an.

Online Redakteur

Wer als Online Redakteur arbeiten möchte, sollte schon einige journalistische Grundkenntnisse mitbringen. Ein Journalismusstudium und ein Volontariat bei einer (Tages-) Zeitung sind hier von großem Vorteil. Wer auf Lehramt studiert oder ein Sprachstudium abgeschlossen hat, kann ebenfalls in die Laufbahn eines Online Redakteurs wechseln. Neben Portalen, die über das aktuelle Tagesgeschehen berichten, gibt es auch themenspezifische Portale, die sachbezogenen Content benötigen.

Aus diesem Grund werden Online Redakteure auch als Content Manager bezeichnet. Sie recherchieren Informationen, bereiten diese auf und stellen sie online zur Verfügung. Die Bandbreite ist enorm, angefangen von Reiseblogs, Webseiten mit Testberichten bis hin zu medizinischen Fachmagazinen. Grundsätzlich sollten sich Online Redakteure auch mit Fotobearbeitungsprogrammen wie Photoshop auskennen und ein gewisses technisches Grundverständnis mitbringen, um so beispielsweise die Texte in verschiedene Content Management Systeme (CMS) korrekt einpflegen zu können.

Das Online Marketing gehört auch zu den Aufgaben eines Online Redakteurs. Im Rahmen eines Praktikums bei Digital Minds bekommen die teilnehmenden Personen umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und des Content Managements. Sie bekommen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie diese Herausforderungen bestmöglich lösen können.

Online Marketing Spezialist

Als Online Marketing Spezialist können beispielsweise Absolventen der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften tätig werden. Der Online Marketing Spezialist wird im Übrigen auch oft als Online Marketing Manager bezeichnet. Er weiß über sämtliche Teile des Marketings im Internet Bescheid, koordiniert die jeweiligen Projekte und Mitarbeiter.

Er ist für die Erstellung einer (Verkaufs-) Strategie sowie die Mediaplanung zuständig und muss ein großes Maß an Kreativität mitbringen. Online Marketing Manager müssen zudem mit den verschiedensten Abteilungen des Unternehmens zusammenarbeiten, so mit weiteren Marketing-Abteilungen, dem Vertrieb, der Technik, dem Design und natürlich auch mit der Geschäftsführung ab und zu Gespräche führen.

Mitarbeiter, die im Marketing tätig sind, sollten kreativ und kommunikativ sein. So sollten sie sowohl mit Informatikern als auch mit Webdesignern und Verkäufern gut kommunizieren können. Einiges technisches Wissen ist ebenfalls von Vorteil, so unter anderem Kenntnisse zu HTML, CSS, ASP und Javascript. Umfangreiche Kenntnisse über das Content Management und die Suchmaschinenoptimierung werden beispielsweise in den Online-Praktika von Digital Minds vermittelt.

Im Online-Marketing gibt es mittlerweile zahlreiche Spezialisierungen. So ist es unter anderem möglich, sich als SEO Marketing Manager zu spezialisieren. Wer einen Online-Shop betreuen möchte, kann sich als E-Commerce oder Affiliat Marketing Manager weiterbilden. Immer gefragter werden Social Media Marketing Manager, die die Unternehmensseiten der Firmen bei Facebook, Xing, Twitter, Instagram und Co. betreuen. Dazu gehört auch das Erstellen und Teilen von Newsbeiträgen sowie der Austausch mit den Interessenten.

Coach oder Unternehmensberater

Coaches unterstützen Führungskräfte und andere Mitarbeiter darin, verborgene Potenziale zu erkennen und zu heben. Die gecoachten Personen können ihr Leistungsspektrum ausbauen und sich den stetig wandelnden Arbeitsmarktbedingungen anpassen.

Als Business Coach oder Unternehmensberater können unter anderem Absolventen eines pädagogischen, eines wirtschaftswissenschaftlichen oder eines pädagogischen Studiums arbeiten, sofern sie auch ausreichend Erfahrungen zur Mitarbeiterführung besitzen. Wer als Unternehmenscoach tätig werden möchte, muss eine entsprechende Weiterbildung besuchen oder sich für ein entsprechendes Fernstudium entscheiden.

Ausbildungsinhalte sind unter anderem

  • die Gesprächsführung,
  • die Problemanalyse,
  • Selbstwahrnehmung und Verhalten,
  • Motivationstheorien,
  • Mediations- und andere Entspannungstechniken sowie
  • die Festlegung von Krisenmanagement-Strategien.

Die hoffentlich erfolgreiche Ausbildung wird mit einer schriftlichen und praktischen IHK-Prüfung abgeschlossen.

Grafikdesigner

Den Beruf des Grafikdesigners gibt es schon seit vielen Jahren. In Zeiten der Digitalisierung erfuhr er allerdings einige gravierende Änderungen. Wurden früher die Zeichnungen, Skizzen etc. von Hand gefertigt, ist dies heutzutage direkt am Computer möglich. Einige ältere Designer zeichnen ihre Entwürfe weiterhin auf Papier auf und scannen diese dann ein. Obwohl der Beruf auch von Quereinsteigern betrieben werden kann, ist ein Grafikdesign- oder Mediendesignstudium von großem Vorteil. Grafikdesigner können sowohl als Freelancer oder als Mitarbeiter in einer Agentur tätig werden.

Um die Wünsche des Kunden kennenzulernen, sollte der Grafikdesigner mit dem Kunden ein umfangreiches Vorabgespräch führen. Nach diesem Gespräch werden Skizzen und Entwürfe angefertigt und dem Kunden die besten per E-Mail übermittelt.

Virtueller Assistent (VA)

Die Arbeitswelt unterliegt ständigen Veränderungen. Dies trifft auch die Arbeit im Büro. Früher gab es eine Sekretärin oder einen Teamassistenten, heute wird ein Teil dieser Tätigkeiten von einem Virtuellen Assistenten (VA) übernommen.

Dieser benötigt nur ein Laptop, einige Online-Tools sowie eine Internetverbindung. Die VA unterstützen ihre Kunden bei allen Arbeiten, die im Büro oder bei Projekten anfallen. Je nach Ausbildung können sie auch die Buchhaltung einer Firma übernehmen. Ansonsten arbeiten sie dem Steuerberater zu, beantworten E-Mails, unterstützen bei der Organisation von Projekten und können auch mit der Entwicklung von Marketingstrategien beauftragt werden.

Um als VA tätig werden zu können, ist eine Ausbildung oder gar ein Studium im kaufmännischen Sektor, im Handel, der Betriebswirtschaftslehre oder im Bereich Marketing erwünscht. Da es immer mehr VA’s gibt, ist eine Spezialisierung auf eine Nische (z. B. SEO, WordPress, Buchhaltung, Content Management etc.)  angeraten.

Muss ich als Digitaler Nomade selbstständig sein?

Nein, als Digitaler Nomade muss man nicht unbedingt selbstständig sein. So gib es beispielsweise einige Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein sogenanntes Remote Work anbieten. Hierunter versteht sich ein ortsunabhängiges Arbeiten. So ist es beispielsweise möglich, gemeinsam mit Leuten aus New York, Lissabon, London und Tallin an einem Projekt zu arbeiten. Der Austausch zwischen den einzelnen Mitarbeitern kann beispielsweise über Skype erfolgen.

Manches Unternehmen verlangt von seinen Mitarbeitern nur eine tageweise Anwesenheitspflicht. Einige sehen hier zwei bis drei Tage am Stück vor, andere wiederum wählen vielleicht einen wochenweisen Turnus. Selbstverständlich müssen die von zuhause aus geleisteten Arbeitsstunden auch dokumentiert werden. Da es hier keine Stechuhr gibt, ist dies natürlich nicht ganz so einfach. Es gibt aber mittlerweile einige Webseiten wie zum Beispiel timr.com (https://www.timr.com/s/arbeitszeiterfassung/), die eine Arbeitszeiterfassung am heimischen PC sehr einfach machen.

Was benötige ich alles, um als Digitaler Nomade arbeiten zu können?

Zuerst einmal benötigst du natürlich ein eigenes Laptop sowie einen Internetanschluss. Dazu kannst du dich beispielsweise in einem der zahlreichen, auf der ganzen Welt verteilten Coworking Spaces anmelden. Hier kannst du dich tage- oder wochenweise, aber auch für ganze Monate einbuchen und bekommst oft auch die technische Ausstattung gestellt.

Wer lieber ständig auf Achse sein möchte, der sollte sich über den Internetempfang in der Region genauer informieren. In größeren Städten dürfte der Empfang deutlich besser sein als in ländlichen Bereichen. Aber auch hier gibt es durchaus positive Überraschungen. Um den Akku deines Laptops aufladen zu können, benötigst du zumindest zeitweise einen Stromanschluss. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann sein Laptop hier aufladen.

In Coworking Spaces findet man zahlreiche Digitale Nomaden auf einem Flecke. Diese bieten den perfekten Raum für den Austausch von Ideen. (Bildquelle: unsplash.com / Helena Lopes)

Weiterhin solltest du dir eine eigene Webseite zulegen, über die dich Kunden kontaktieren können. Facebook-, Xing- und Linkedin-Profile sind für den Kontakt mit potenziellen Interessenten ebenfalls zu empfehlen. In einem Blog kannst du über deine Reisen und Erlebnisse berichten und so neue Kunden, die vielleicht auf der Suche nach Reisetexten sind, auf dich aufmerksam machen.

Wie kann ich als Digitaler Nomade ortsunabhängig Geld verdienen?

Hierzu gibt es einige Möglichkeiten. Wenn du sehr gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse besitzt und dir das Schreiben liegt, so könntest du für deine Kunden gegen Bezahlung Texte schreiben. Wenn möglich, kannst du dich hier auch auf ein paar Themen spezialisieren.

Hast du Grafikdesigner studiert, so könntest du als Digitaler Nomade nicht nur individuelle Zeichnungen für deine Kunden direkt vor Ort anfertigen, sondern auch Webseiten gestalten. Mancher Kunde wird gerade zu Beginn seiner Tätigkeit die Gestaltung eines Logos in Auftrag geben. Hier könntest du im Sinne der Corporate Identity auch weitere Vorlagen entwerfen (zum Beispiel für Briefpapier, Stempel, Werbematerialien).

Freelancer

Freelancer sind freie Mitarbeiter, die gleichzeitig für mehrere Unternehmen tätig werden können. Sie sollten nicht mit Freiberuflern, zu denen unter anderem Ärzte, Rechtsanwälte und Architekten gehören können, verwechselt werden. Freelancer sind für die Akquirierung ihrer Aufträge in der Regel selbst zuständig.

Während abhängig Beschäftigte davon profitieren, dass der Arbeitgeber zur Hälfte die Krankenkassenbeiträge übernimmt, ist dies bei Freelancern nicht der Fall. Diese müssen sich selbst versichern. Wer die Möglichkeit hat, sollte versuchen, in die Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden, denn diese übernimmt den Arbeitgeberanteil an den Krankenkassenzahlungen.

Freelancer können örtlich unabhängig arbeiten, haben also auch die Möglichkeit, ins Ausland zu reisen und dort selbstständig zu arbeiten. Viele führen auch einen eigenen Blog, in dem sie über ihre Reise berichten. Durch die Platzierung von Links und dem Einblenden von Werbebannern können sie auch so regelmäßig Einnahmen akquirieren.

Einmal im Jahr schüttet die  Verwertungsgesellschaft Wort (VG_Wort) Zahlungen an ihre Mitglieder aus. Dazu müssen die veröffentlichten Artikel mit einer Zählmarke versehen und eine gewisse Anzahl an Aufrufen erhalten haben. Auch wenn der Betrag nicht allzu hoch ausfällt, ist er doch ein netter Zuverdienst. Hier weitere Informationen zur VG_Wort: https://www.vgwort.de/startseite.html

Affiliate Marketing

Affilate Marketing stellt eine erfolgsabhängige Vergütung dar. Webseitenbetreiber, die hier auch als Affiliate bezeichnet werden, generiert qualifizierten Traffic, der sodann auf die Webseite des Merchants weiterleitet. Durch die Vermittlung erzielt der Merchant einen Umsatz, an dem er den Affiliate prozentual beteiligt.

Affiliate-Netzwerke stellen die erforderliche technische Plattform, über die die Abwicklung des Affiliate-Geschäfts läuft. Über die Plattform laufen sowohl das Tracking als auch die Abrechnung.

Eine weitere Möglichkeit liegt darin begründet, dass ein Merchant einen Shop oder ein anderes kommerzielles Angebot im Internet betreibt, und dem Affiliate eine prozentuale Beteiligung anbietet, wenn es durch den Traffic zu Umsätzen kommt. Gerade für den Merchant ist das Affiliate Marketing mit keinen größeren Risiken verbunden, er muss nur für den Traffic zahlen, wenn es zu einem erfolgreichen Kauf kam.

Durch eine gezielte Suchmaschinenoptimierung lässt sich wesentlich mehr Traffic generieren, was wiederum den Umsatz und die zu erwartende Provision ansteigen lässt. Gerade in den Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) solltest du dich sehr genau einlesen und stetig weiterbilden. Abgerechnet wird entweder pro

  • Click (Antippen eines Werbebanners auf der Webseite),
  • Lead (Kontaktaufnahme zum Käufer, beispielsweise Beantwortung einer Anfrage oder Eintrag in einen Newsletter) oder
  • pro Order (bei einem erfolgreichen Kaufabschluss).

Mit Texten, die nicht nur nach SEO-Kriterien optimiert sind, sondern auch mit Synonymen aufwarten und sich zugleich auch sehr gut lesen lassen, wird die Reichweite deutlich gesteigert. Weiterempfehlungen zufriedener Kunden tragen das selbige bei. In unserem Praktikum für Digitale Nomaden lernst du auch das Affiliate Marketing besser kennen. So kannst du auch dann, wenn du unterwegs bist, neue Einnahmen erzielen.

Brauche ich als Digitaler Nomade unbedingt eine Ausbildung oder ein Studium?

Wer als Digitaler Nomade die Welt bereisen und gleichzeitig arbeiten möchte, benötigt dafür nicht unbedingt ein Studium. Natürlich ist es für Journalisten, Redakteure und Texter sehr wichtig, über einen gehobenen Wortschatz zu verfügen und Rechtschreibung sowie Grammatik . Wer sich hingegen auf IT-Dienstleistungen spezialisiert hat, benötigt auf diesem Gebiet umfangreiches Fachwissen. Ob es sich dabei um selbst beigebrachte Skills handelt oder ob diese im Beruf erlernt wurden, ist erstmal zweitrangig. Viele Digitale Nomaden haben sich die Skills selbst beigebracht.

Absolut unschlagbar ist eine Kombination aus praktischen Erfahrungen, learning by doing und einem klassischen Studium. Mit einem Praktikum bieten sich Möglichkeiten, erste Kontakte zu knüpfen, Zusammenarbeiten zu vereinbaren und so ein erstes Netzwerk zu schaffen.

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für Digitale Nomaden

Wie fange ich am besten als Digitaler Nomade an?

Wenn du noch im Studium steckst oder schon einer Tätigkeit nachgehst, so kannst du auch jetzt schon erste Schritte als Freelancer unternehmen. Im Freundes- und Kollegenkreis kannst du dich schon einmal nach potenziellen Interessenten umhören und vielleicht auch erste Projekte starten. So springst du zu Beginn deiner Selbstständigkeit nicht komplett ins kalte Wasser.

Um dir ein umfangreiches Wissen anzueignen, sind Praktika eine sehr gute Möglichkeit. Digital Minds hat sich unter anderem auf das Online Marketing spezialisiert und bietet (zukünftigen) Digitalen Nomaden ein Online Praktikum an. Hier kannst du von jedem Ort der Welt entweder 20 oder 40 Stunden arbeiten und bekommst dabei einen umfassenden Einblick, der dir später bei eigenen Projekten sehr weiterhelfen wird.

Digitaler Nomade werden: 5 Tipps für Digitale Nomaden Einsteiger

1. Suche dir schon bevor du dich auf große Reise begibst, einige Kunden. Diese werden dir den Start deutlich erleichtern.

2. Informiere dich darüber, wie du im Krankheitsfall abgesichert bist. Hier wäre unter anderem der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung zu empfehlen. Erkundige dich bei deiner aktuellen Krankenkasse dazu.

3. Wenn dir dein bisheriger Job Spaß macht und du nur für eine begrenzte Zeit als Digitaler Nomade unterwegs sein möchtest, so frage bei deinem Chef nach, ob er dir ein oder zwei Jahre unbezahlten Urlaub gewährt. Auch er profitiert später von deinem neuen Wissen, dass du dann in die Firma einbringst. Vielleicht bietet er dir auch die Möglichkeit des Remote Work an.

4. Überlege dir, ob du dein Unternehmen in Deutschland oder in einem anderen Staat anmelden möchtest und informiere dich über die rechtlichen Voraussetzungen. Natürlich benötigst du auch ein Bankkonto, auf das deine Kunden die Rechnungsbeträge überweisen können. Zusätzlich könntest du auch ein PayPal-Konto einrichten.

5. Suche dir einen Mentor, der dich auf den Weg in die Selbstständigkeit unterstützt und beratend zur Seite steht. Umfangreiche Kenntnisse über das Online Marketing vermittelt dir unter anderem das Online Praktikum bei Digital Minds.

Fazit

Gerade in der heutigen Zeit ist es immer leichter, von zuhause aus oder auch von unterwegs zu arbeiten. Um dabei auf Dauer Erfolg zu haben, bedarf es nicht nur umfangreicher Kenntnisse in der eigenen Materie, sondern auch bei der (eigenen) Vermarktung.

Deshalb solltest du dich im Online Marketing effizient weiterbilden, beispielsweise durch die Teilnahme am Online Praktikum von Digital Minds. Dieses kannst du sowohl zeitlich als auch örtlich unabhängig realisieren.

Bildquelle: 123rf.com / 77275349

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