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Digitalisierung: Definition, Herausforderungen, Studien

Digitales Arbeiten

Der gegenwärtige Status der Welt kann als besonders schnelllebig bezeichnet werden. Während es vor Jahrzehnten noch einige Zeit dauerte, bis schlagkräftige Veränderungen die Gesellschaft prägten, ist die Spanne gegenwärtig deutlich kürzer. Nach und nach werden Prozesse neu definiert, vereinfacht oder durch schnellere bzw. günstigere Alternativen ersetzt.

Diese Gegebenheiten werden vor allem dadurch ermöglicht, dass die trägen Vorzeichen der analogen Welt mittlerweile großspurig hinten gelassen wurden. Immer deutlicher und bzw. flächendeckender ist die gesellschaftliche Prägung durch technologische Veränderungen zu spüren. Alte Systeme werden durch digitale Formate ersetzt. Bei diesem Ablauf der sogenannten Digitalisierung, ist auch in absehbarer Zukunft kein Ablaufdatum feststellbar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Digitalisierung ist ein Prozess, welcher seit etwa der 1970er Jahre kontinuierlich fortläuft. Das endgültige Ziel ist es, analoge Prozesse gänzlich durch digitale bzw. technische Fortschritte zu ersetzen.
  • Die Effekte der Digitalisierung sind nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Geräte wie PCs, Laptops oder Smartphones sind mittlerweile ein fast fixer Bestandteil des menschlichen Lebens.
  • Durch die Digitalisierung verändert sich auch die Arbeitswelt. Sowohl Arbeitnehmer als auch Menschen in Führungspositionen können sich deutlich flexiblere Bedingungen zum Vorteil machen.

Definition: Was bedeutet der Begriff “Digitalisierung”?

Der Begriff der Digitalisierung beschreibt grundsätzlich einen fortlaufenden Wandel, der Änderungen in den Funktionsabläufen der Gesellschaft mit sich bringt. Seit mittlerweile knapp 50 Jahren werden analoge Prozesse entweder gänzlich eingestellt oder durch neue Ansätze auf digitaler Basis ersetzt. Dabei können grundsätzlich verschiedene Größenordnungen zusammengefasst werden. Die Umwandlung von handgeschriebenen Texten in digitale Form ist ebenso wie die Automatisierung von Arbeitsprozessen unter dem Begriff “Digitalisierung” zusammengefasst.

Die Digitalisierung betrifft nicht nur die Arbeitswelt – auch unseren Alltag beeinflusst sie stark. (Bildquelle: pixabay.com / fancycrave1)

Die fortschreitende Digitalisierung ist von zwei wesentlichen Komponenten abhängig. Neben immer mehr an Leistung gewinnenden Rechnern und andere Hardware, spielen auch Softwareprogramme bzw. Algorithmen eine nicht unbedeutende Rolle. Sie sorgen dafür, dass sich die Gewohnheiten des Menschen deutlich schneller verändern als noch vor einigen Jahren. Ein besonders aktuelles Beispiel ist in etwa das Smartphone. Während Touch-Display Anfang der 2010er Jahre noch weniger weit verbreitet war, ist es zu Beginn dieses Jahrzehnts aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Ratgeber: Fragen zum Thema Digitalisierung, mit denen du dich unbedingt befassen solltest

Damit das Thema “Digitalisierung” besser verstanden werden kann, müssen bestimmte Aspekte etwas genauer beleuchtet werden. Um dir jene Erkenntnisse zu ermöglichen, wollen wir dir im Anschluss die notwendigen Hintergrundinformationen bereitstellen.

Welche Vor- und Nachteile sind aus der Digitalisierung abzuleiten?

Durch den Prozess Digitalisierung sind großflächig einige Vorteile auszumachen. In folgenden Teilbereichen sind diese Verbesserungen insbesondere zu erkennen.

Kommunikation & Meinungsäußerung

Aufgrund der Entwicklungen der digitalen Welt, bist du in puncto Erreichbarkeit nicht mehr an spezielle Orte oder Geräte gebunden. Durch fortgeschrittene Netzwerktechnologien und die flächendeckende Nutzung des Internets können Gespräche kostengünstig quer über die ganze Welt geführt werden. Diese Flexibilität wird zusätzlich durch die Unabhängigkeit von Endgeräten unterstrichen. Laptops, Tablets und Smartphones sind mittlerweile auch vollständig mit diesen Rahmenbedingungen kompatibel.

Zusätzlich zur Technologie wird diese positive Veränderung durch die Vielfalt an Kommunikationskanälen bestätigt.

Spezielle Softwareprogramme dienen dem Zweck dabei ebenso wie Soziale Medien. In diesem Zusammenhang ist auch eine stetige Förderung des öffentlichen Diskurses zu erkennen. Diese Plattformen machen es deutlich einfacher, in Echtzeit an wichtigen Diskussionen teilzunehmen, ohne dabei Gast in einer TV-Sendung sein zu müssen. Die Registrierung für ein erforderliches Nutzerkonto nimmt dabei in der Regel höchstens einige Minuten in Anspruch.

Geringere Kosten

In Bezug auf Medien wirst du im Rahmen der Digitalisierung einen deutlichen Kostenrückgang feststellen können. Abgesehen von dem mittlerweile einfacheren Zugang sind auch die Produktionsvorgänge wesentlich günstiger. Musikaufnahmen, Videoproduktionen und ähnliches kannst du dank Fortschritte der digitalen Welt für einen Bruchteil aus den analogen Zeiten selbst herstellen. Hier ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg an Flexibilität zu erkennen. Sollen Informationen an die breite Masse weitergegeben werden, ist eine Website eine günstigere und oft auch leichter zu führende Alternative im Vergleich zu einem TV-Sender oder einer Zeitung bzw. Zeitschrift.

Die niedrigen Kosten machen sich nicht nur in der Herstellung bemerkbar. Aufgrund Entwicklungen durch die Digitalisierung fällt es Endverbrauchern auch leichter, Zugang zu jenen Medien zu erhalten. In digitaler Form kann ein weltweiter Vertrieb nicht nur logistisch einfacher ermöglicht werden, sondern erfordert auch einen deutlich geringeren Kostenaufwand.

Die Digitalisierung ist mit vergleichsweise geringen Kosten verbunden. (Bildquelle: pixabay.com / USA-Reiseblogger)

Erweiterter Zugang

Wie zuvor bereits kurz angesprochen, bringt die Digitalisierung auch eine breitere Verfügbarkeit von zuvor eher exklusiven Leistungen. Als Hobbymusiker bist du beispielsweise nicht mehr zwangsläufig auf die Expertise eines Produzenten angewiesen. Mit einer breiten Auswahl von Equipment, welches auch für den Durchschnittsmenschen leistbar geworden ist, kannst du eine studio-ähnliche Qualität auch in den eigenen vier Wänden erzeugen. Für das notwendige Fachwissen können unzählige Erklärvideos meist kostenlos auf Social Networks wie “YouTube” abgerufen werden.

Auch in anderen Bereichen macht sich diese Trendentwicklung bemerkbar. Die Videospielbranche, welche mittlerweile lukrativer als die Filmindustrie geworden ist, lockt nicht nur große Studios an. Unabhängige Kleinunternehmen bzw. teilweise sogar nur einzelne Personen können solche Medien auf die Beine stellen. Ähnlich verhält es sich mit Nachrichtenmedien oder Magazinen. Da viele Printmedien mittlerweile vermehrt auf eine Online-Präsenz setzen, kann dieser Schritt für den Einstieg mittlerweile übersprungen werden. So kannst du auch nur mit einem Internetzugang und genügend Fantasie Veteranen dieser Branche theoretisch Konkurrenz bieten. Obwohl die Digitalisierung der Welt einige Vorteile mit sich bringt, können negative Entwicklungen die Vorfreude auf die Zukunft etwas dämpfen.

Sicherheitsrisiken

Als Mensch des digitalen Zeitalters wird es dir leicht fallen, dich jederzeit mit gewünschten Personen zu vernetzen – dieser Vorteil kann die Gesellschaft jedoch auch angreifbar machen. Zur Zeiten der analogen Welt war die Aufrechterhaltung der individuellen Anonymität möglicherweise einfacher möglich. Heutzutage hinterlässt jeder Vorgang einen digitalen Fingerabdruck, der möglicherweise in falsche Hände gerät. Aus diesem Grund musst du gegenwärtig wohl etwas vorsichtiger durch den Alltag gehen als möglicherweise vor einigen Jahren.

Überwachung

Dass viele Regierungen dieser Welt ein oft zu großes Interesse am Verhalten der Bürger pflegen, ist allgemein bekannt. Mit den Fortschritten der Digitalisierung werden diese Vorhaben nicht nur einfacher durchgesetzt, sondern ermöglichen tendenziell auch den Zugang zu zuvor unbekannteren Informationen. Ohne es zu wissen, könnten so massive Einschnitte in die menschlichen Grundrechte zum Alltag werden. Im Extremfall könnte dies sogar jene Autoritäten auf den Plan rufen, die vor dem aktuellen Zeitalter erst gar nicht über eine solche Überwachung nachgedacht haben.

Die Digitalisierung begünstigt die Überwachung der Bürger. (Bildquelle: pixabay.com / PhotoMIX-Company)

Massenware

Hinter dem zuvor erwähnten leichteren Zugang zu gewissen Dienstleistungen steckt ebenfalls eine gewisse Tücke. Weniger Zeit und weniger Geld gehen oft leider mit weniger Know-How und Qualität einher. Der Vorteil eines breiteren Medienangebots macht daher oft ein tieferes Graben nach Qualitätsware erforderlich. Dass trotz einem mittelmäßigen Output meist lukrative Verdienste möglich sind, begünstigen das Potenzial dieser Entwicklung noch mehr. Die Übersicht über das beste Angebot musst du dir daher, in Zukunft wohl noch öfter, in Eigenregie beschaffen.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf den Alltag?

Durch die Effekte der Digitalisierung sind flächendeckende Auswirkungen auf einzelne Länder aber auch die globale Gesellschaft festzustellen. Die Fortschritte jener Bewegung machen den Menschen vor allem deutlich selbständiger bzw. weniger abhängig. Viele Dienstleistungen erfordern keine langen Kundengespräche und Verhandlungen mehr, sondern können selbst und bequem über das Internet besorgt werden. Egal ob es um Versicherungen, Finanzdienstleistungen oder auch Reisebuchungen geht – die Expertise einer Vermittlungsperson ist nicht zwingend erforderlich. Dir bleibt selbst überlassen, ob du auf jene nach wie vor angebotenen Services zurückgreifst.

Diese wachsende Eigenständigkeit ist auch in Bezug auf freizeitliche Aktivitäten festzustellen. Während beispielsweise der Medienkonsum auch in der jüngeren Vergangenheit sehr linear ablief, können sich Konsumenten an ihren eigene Vorstellungen und Rhythmen orientieren. “Netflix”, “Hulu” und Co. ermöglichen es dir, die Planung des Tagesablaufs ohne die Abstimmung auf ein TV-Programm durchzuführen. Da viele Sender mittlerweile neben Mediatheken auch Live-Streams anbieten, kannst du auch die Rahmenbedingungen für das laufende Programm selbst wählen.

Auch das Gesundheitswesen profitiert von der Digitalisierung.

Portale wie “Netdoktor” oder “Docfinder” machen es deutlich einfacher, einen passenden Spezialisten für besondere Bedürfnisse zu finden. Ein mühsames Blättern durch Telefonbücher oder Branchenführer kannst du dir in Zukunft gänzlich ersparen. Diese und ähnliche Portale ermöglichen dir eine zielgenaue Suche anhand von Kriterien wie Öffnungszeiten, Spezialisierung, Region und auch Bewertungen bisheriger Patienten. Einen neuen Arzt zu finden war noch nie so einfach. In Zusammenhang hiermit sind auch privat genutzt Medikamente und andere Heilmittel leichter erhältlich. Hat deine Apotheke ums Eck die passende Wundsalbe gerade nicht auf Lager, kannst du sie bequem online bestellen und vor die Tür liefern lassen. Da mehr und mehr pharmazeutische Unternehmen auf einen Online-Shop setzen, ist sogar ein Vergleich von Preisen und Lieferzeiten möglich.

Digitales Zeitalter: Veränderungen für Arbeit & Alltag

Dieses Prinzip ist im Zeitalter der Digitalisierung auch auf Produkte anderer Branchen anwendbar. Durch Online-Händler wie “Amazon” oder auch themenspezifischeren Anbietern gibt es so gut wie kein Produkt, welches du dir nicht quer über den Erdball nach hause senden lassen kannst. Etwaige Angebotslücken, welche durch örtliche Geschäfte gegeben sind, kannst du so effektiv umgehen. Auch das altbekannte Stöbern ist im Vergleich zum herkömmlichen Geschäft deutlich anders. Während du dabei nur auf ein begrenztes Sortiment verfügst, bieten Online-Händler deutlich mehr Produkte an, die nur auf eine Entdeckung deinerseits warten.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Bildungswesen und die Berufswelt aus?

Die Effekte der Digitalisierung wirst du nicht nur in alltäglichen Bereichen zu spüren bekommen. Auch in puncto Bildung und Arbeit hat diese Entwicklung jeweils positive Spuren hinterlassen. Weiterbildung ist so vielseitig wie selten zuvor. Das Kursangebot an vielen Bildungsinstituten wird vor allem dadurch geprägt, dass dieses Zeitalter zahlreiche neue Berufsbilder geschaffen hat. Alleine im Bereich der internetspezifischen Vermarktung sind einige Beschäftigungsarten hervorgegangen, wie beispielsweise:

  • Content Manager
  • SEO-Manager
  • SEA-Manager
  • Social-Media-Marketing-Manager
  • E-Commerce-Manager

Aber auch die Technologie hat einige neue Berufe hervorgebracht. “Big Data”, “Robotics” und “Automation” – das sind nur einige der Schlagworte, die du in der digitalisierten Arbeitswelt mit Sicherheit noch öfters hören wirst. Da jene Branche auch die Zukunft der Gesellschaft verstärkt prägen wird, stellen nicht nur laufend neue Jobbilder eine wichtige Prognose dar. Auch entsprechende Fachkenntnisse in diesem Bereich werden in absehbarer Zeit für ein Bestehen auf dem Jobmarkt dringend erforderlich sein.

In Zusammenhang mit der Arbeitswelt dürfen jedoch auch veränderte Bedingungen nicht unerwähnt bleiben. Die Digitalisierung macht es möglich, dass du mit dem Einsatz von Computern, deren Leistungspotenzial laufend steigt, Arbeitsvorgänge deutlich schneller als zu analogen Zeiten erledigen kannst. Durch Entwicklungen wie mobiler Endgeräte und flächendeckendem Internet können auch Arbeitsplätze angeboten werden, welche keine Dauerpräsenz in einem Bürogebäude erfordern. Viele Unternehmen setzen bereits jetzt darauf, ihren Arbeitnehmern eine freie Zeiteinteilung für die Erledigung ihrer Aufgaben zu ermöglichen. Dies kann auf Seiten der Mitarbeiter für deutlich mehr Motivation sorgen, da Arbeit zu selbst gewählten Zeiten auch deutlich mehr Qualität verspricht. Ähnliche Vorteile sind auch in der Bildungswelt zu erkennen.

In Hochschulen und Gymnasien, bzw. teilweise sogar auch schon Volksschulen, werden Elemente der Digitalisierung für den Unterricht eingesetzt.

Endgeräte wie Laptops auf der Schulbank sind somit mittlerweile keine Kuriosität mehr. In der höheren Bildung werden jene Vorteile deutlich mehr eingesetzt. Aufgrund der höheren Teilnehmerzahl von teilweise mehreren hundert Personen, erleichtern Online-Foren und Datenabgabesysteme jene Prozesse maßgeblich. Flächendeckend im Bildungssystem steigt auch die Anzahl von Online-Klassen per Videokonferenz. Unter diesen Vorzeichen ist auch das Angebot an Fernuniversitäten mittlerweile stetig gewachsen.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf Unternehmen aus?

Auch aus Sicht der Arbeitgeber bewirkt die Digitalisierung einige, großspurige Veränderungen. Neueste Technologien ermöglichen es, in vielen Bereichen finanzielle und zeitliche Ressourcen einzusparen. Außerdem sind wichtige Veränderungen in folgenden Bereichen zu erkennen:

  • Koordination: Im Zeitalter der Digitalisierung fällt es Arbeitgebern wesentlich leichter, das Personal mit anstehenden Arbeitsprozessen zu koordinieren. Eine breite Auswahl von Softwares für Audio- und Videokonferenzen machen ortsgebundene Meetings überflüssig.
  • Führungsstil: Im Rahmen der Digitalisierung ist es nicht mehr notwendig, seinen Mitarbeitern ständig über die Schulter zu blicken. Viele Projekte werden unter den Mitarbeitern eigenständig koordiniert und fast ausschließlich anhand des Ergebnisses bewertet. Ein notwendiger und förderlicher Leistungsdruck kann somit auch in Kombination mit flacheren Führungsstilen bewirkt werden.
  • Erreichbarkeit: Die zuvor bereits erwähnte Vielseitigkeit an Kommunikationskanälen macht sich auch aus Firmensicht bezahlbar. Die Kontaktaufnahme mit den eigenen Mitarbeitern ist deswegen kaum mehr durch etwaige Funklöcher oder hohe Telefonkosten eingeschränkt. Starke Internetverbindungen und mobile Endgeräte machen Koordinationsarbeit dieser Art zu einem Kinderspiel.
  • Automatisierung: In Zusammenhang mit der Digitalisierung ist mittlerweile jene Expertise vorhanden, die Unternehmensprozesse automatisieren können. Dadurch reduziert sich sowohl der notwendige Kontrollaufwand als auch die Erfordernis menschlicher Ressourcen.
  • Recruiting: Da viele Menschen mittlerweile ortsunabhängig arbeiten, bieten sich für Unternehmen auch Vorteile in der Personalfrage. Personen mit speziellen Kenntnissen können nicht nur besser gefunden, sondern dank des digitalen Umfelds auch problemlos in unternehmerische Strukturen eingebaut werden. Durch die steigende Anzahl selbstständiger Personen bietet sich aufgrund projektbasierter Anstellungen eine zusätzliche Flexibilität in finanzieller Hinsicht.

Digitaler Arbeitsplatz: Transformation zum Workplace der Zukunft

Gibt es wissenschaftliche Studien zum Thema Digitalisierung?

Da die Digitalisierung eine Vielzahl neuer Perspektiven bildet, muss deren Umfang und Auswirkungen auch entsprechend analysiert werden. Wie die Gesellschaft jenes Zeitalter aufnimmt, hat beispielsweise der “Bundesverband Digitale Wirtschaft” detailliert erforscht. Männer und Frauen sehen folgende Entwicklungen als besonders positiv an:

  • Erleichterter Zugang zu Wissen und Bildung
  • Erleichterung im Alltag (Zeitersparnis)
  • Mehr Möglichkeiten der Kommunikation
  • Ermöglichung neuer (technischer) Berufe

Allerdings konnten die befragten Probanden auch einige Problemfelder der Digitalisierung ausfindig machen. Allen voran sind zuvor erwähnte Aspekte wie die Sorge einer totalen Überwachung oder ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für den Einzelnen. Auch die Abhängigkeit von neuen Geräten und die mögliche Anonymisierung der Gesellschaft sehen viele Befragte als Problemstelle an. Hierbei ist jedoch auch hervorzuheben, dass die beiden erstgenannten Probleme hauptsächlich von Menschen der Altersgruppen 35-69 befürchtet wurden.

Eine im Januar 2020 veröffentlichte Studie des Meinungsforschungsinstituts “Yougov Deutschland” ermöglicht ebenfalls spannende Einsichten über die Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber der Digitalisierung. Obwohl zwar 60 Prozent der Befragten Jobverluste durch die Digitalisierung befürchten, sehen knapp drei von vier Personen ihren eigenen Arbeitsplatz als ungefährdet an.

Eine vollständige Überzeugung dieses Zeitalters ist jedoch nicht zu erkennen. Lediglich 44 % empfinden durch die Digitalisierung eine Erleichterung der eigenen Arbeitsbedingungen. Auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist in diesem Zusammenhang ist kaum vorhanden. Lediglich einer von zehn Teilnehmern sieht seine digitalen Anwenderkenntnisse als ausreichend bzw. überdurchschnittlich an.

Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Digitalisierung mit sich?

Durch den stetig wachsenden Einfluss digitaler Elemente, kann dieser Bewegung ein hohes Potenzial zugeordnet werden. So besteht zum Beispiel die Chance, dass die Arbeitswelt noch mehr positive Veränderungen mit sich bringt. Keine Idee ist mittlerweile zu abartig oder komisch. Im Zeitalter der Digitalisierung ist die Offenheit gegenüber Nischenprodukten und -dienstleistungen so groß wie selten zuvor. Innovatoren sollten sich daher nicht abschrecken lassen. Neuartige Produkte und Leistungen können nicht nur die Gesellschaft bereichern, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen. Dies gilt sowohl auf quantitativer als auch qualitativer Ebene.

Die wohl größte Herausforderung wird es jedoch sein, sich in dem stetig wachsenden Überangebot zurechtzufinden.

Endgeräte, Medien, Bildung, Jobs – diese und noch mehrere Bereiche sind davon betroffen. Die Schnelllebigkeit der eingesetzten Technologien macht diese Aufgabe zusätzlich schwieriger. Besonders für ältere bzw. älter werdende Generationen wird das ständige am Ball bleiben zu einer großen Lebensaufgabe.

Was kann über die Zukunft der Digitalisierung gesagt werden?

In Zukunft wirst du die Effekte der Digitalisierung noch intensiver wahrnehmen. Du kannst davon ausgehen,dass jene Entwicklungen, welche gegenwärtig nur vereinzelt vorhanden sind, ein flächendeckendes Ausmaß annehmen werden. Zu Beginn angesprochene Elemente wie Finanzdienstleistungen oder Versicherungen sind bereits gegenwärtig dadurch geprägt. In einigen Jahren wird vermutlich jeder Anbieter dieser Branchen auf die exklusive Endverbrauchernutzung durch das Smartphone oder Tablet setzen.

Ein ähnliches Prinzip kannst du wohl auch in der Arbeitswelt feststellen. Schnellere Abläufe, mehr Berufsbilder aber auch eine höhere Konkurrenz sind jene Einflüsse, die du durch den digitalen Wandel zu erwarten kannst. Anhand gegründeter “Start-Ups” sind manche Entwicklungen ebenfalls vorprogrammiert. Die Unternehmensgründung sowie der Aufbau und Erhalt von Firmenstrukturen und -prozessen wird motivierten Selbstständigen in Zukunft leichter fallen.

Fazit

Obwohl die vollständige Ablösung analoger Prozesse irgendwann abgeschlossen sein wird, ist unter der Digitalisierung keine endliche Bewegung zu verstehen. Ständig wird die Gesellschaft darauf vorbereitet sein müssen, zusätzliche Veränderungen in den Alltag zu integrieren. Über die genauen Ausmaße kann in den meisten Fällen nur spekuliert werden. Nichtsdestotrotz wird der schnelle Wandel auch in absehbarer Zeit keine Einbremsung erleben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.bigdata-insider.de/was-ist-digitalisierung-a-626489/ [2] https://unternehmen.handelsblatt.com/digitalisierung-4-0.html

Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos

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