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Nebenjob Homeoffice: Geld verdienen von zu Hause aus

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Vielleicht hast du dir auch schon öfter die Frage gestellt, wie du zu deinem Hauptberuf noch etwas hinzuverdienen kannst? Oder bist du aktuell in Elternzeit und suchst nach einer Möglichkeit, deine Einkünfte aufzubessern? Wer bisher im Büro arbeitete hat es da recht leicht, denn hier ist ein Nebenjob im Homeoffice eine wirkliche Alternative, sofern der Arbeitgeber sein Einverständnis erklärt.

Ein großer Vorteil der Tätigkeit im Homeoffice liegt unter anderem darin, dass du dir deine Arbeitszeit frei einteilen kannst. Und auch dein Einkommen handelst du hier selbst aus, bist also auf keinen Chef angewiesen. Eventuell entscheidest du dich später ja dazu, aus dem Nebenjob in die komplette Selbständigkeit zu starten und kannst dabei schon auf einen Kundenstamm zurückgreifen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Du kannst zeitlich unabhängig arbeiten, solltest dir aber selbst feste Arbeitszeiten setzen.
  • Du akquirierst deine Kunden selbst und bist auch für deine Buchhaltung zuständig oder übergibst diese an einen Steuerberater.
  • Du solltest unbedingt für Urlaubs- und Krankheitszeiten vorsorgen und dir ein finanzielles Polster zulegen. Für Steuern, Krankenkassenbeiträge etc. solltest du etwa ein Drittel der Einnahmen zur Seite legen, wenn du vom Finanzamt nicht schon als vorsteuerpflichtig eingestuft wurdest und quartalsweise Zahlungen leisten musst.

Definition: Was ist Homeoffice?

Umgangssprachlich wird oft das heimische Arbeitszimmer als Homeoffice bezeichnet. Die gesetzliche Definition versteht unter Homeoffice aber nicht das Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung, sondern sieht darin einen Organisationsansatz, mit dem die Arbeit flexibler gestaltet werden kann. Die Tätigkeit kann hier im vollen Umfang oder teilweise im privaten Umfeld ausgeführt werden. Alternativ spricht man hier von Telearbeit.

Schreibtisch

Es gibt heutzutage immer öfter die Möglichkeit, zumindest teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. Das Internet macht es sogar möglich, dass du dein Geld komplett vom heimischen Schreibtisch aus verdienst. (Bildquelle: unsplash.com / Though Catalog)

Die Telearbeit wird hier in drei verschiedene Formen unterteilt – der Teleheimarbeit, der alternierenden Telearbeit und der mobilen Telearbeit. Bei der Teleheimarbeit ist der Mitarbeiter in Vollzeit von zuhause aus tätig. Die verbreitetste Form ist die alternierende Telearbeit. Hier arbeitet der Mitarbeiter sowohl vom heimischen Büro als auch vom Arbeitsplatz im Unternehmen aus. Mancherorts teilen sich Mitarbeiter auch einen Arbeitsplatz im Unternehmen.

Unter der mobilen Telearbeit versteht man Arbeitsplätze, die auf keinen speziellen Ort festgelegt sind. Als Beispiel seien hier Außendienstmitarbeiter angeführt, die ihre Kunden vor Ort aufsuchen und hier auf interne Kennzahlen, Kundendaten etc. durch Nutzung der entsprechenden IT zurückgreifen.

Was ist der Unterschied zwischen Homeoffice und Heimarbeit?

Das ist gar nicht so einfach abzugrenzen. Früher verstand man unter Heimarbeit Tätigkeiten wie beispielsweise Kugelschreiber zusammensetzen, kleine Spielsachen für Zeitschriften einzutüten, Daunenkissen stopfen, an der Nordsee auch Krabben pulen et cetera. Auch Näherinnen waren früher durchaus in Heimarbeit tätig. Hier bekam man die Ware vom Unternehmen geliefert und reichte sie auch an diesen oder einen Mittler zurück.

Heute spricht man von Heimarbeit oder Teleheimarbeit, wenn man für seinen Arbeitgeber von zuhause aus arbeitet. Teilweise wird hier der Begriff Homeoffice als Synonym verwendet.

Im IT-Zeitalter versteht man unter einer Tätigkeit im Homeoffice nicht nur die Arbeit für seinen Arbeitgeber, sondern vor allem die selbstständige Arbeit am eigenen Computer. Das Homeoffice kann natürlich in der eigenen Wohnung eingerichtet werden, sehr oft werden aber auch Räumlichkeiten in Coworking Spaces tage- oder wochenweise angemietet. Besonders gut eignet sich die Tätigkeit im Homeoffice als Nebenjob und natürlich auch im Hauptberuf für IT-Fachkräfte, Journalisten, Redakteure, Bürokaufleute, Texter, Autoren, Schriftsteller und einige weitere Berufszweige.

Hintergründe: Was du über Homeoffice wissen solltest

Zuerst einmal solltest du dir Gedanken darüber machen, ob eine Tätigkeit im Homeoffice für dich infrage kommt. Denn neben all den Vorteilen gibt es auch einige Nachteile, die nicht verschwiegen werden sollten. Welche dies im Einzelnen sind, erläutern wir in diesem Abschnitt.

Welche Arbeiten können im Homeoffice erledigt werden?

Wir lassen jetzt hier die betrieblich eingerichteten Homeoffice-Arbeitsplätze einmal außen vor und gehen auf die individuell möglichen Tätigkeiten ein, die du in deinem Nebenjob im Homeoffice erledigen kannst. Zu diesen Tätigkeiten gehören unter anderem

  • diverse Büroarbeiten, die du deinen Kunden als Virtuelle Assistentin abnehmen kannst (zum Beispiel das Sortieren und Abheften von Unterlagen, Erledigung der schriftlichen Korrespondenz, Beantwortung von E-Mails, Buchung von Reisen zu Weiterbildungsveranstaltungen, Konferenzen und Messen für deinen Kunden)
  • die Arbeit mit den Sozialen Netzwerken im Auftrag deiner Kunden (Planung von Projekten, Erstellen und Teilen von Beiträgen über das Unternehmen, die Beantwortung der User-Fragen, usw.)
  • Buchführungs- und Buchhaltungstätigkeiten
  • Übersetzungen
  • Lektorats- und Korrektoratsarbeiten
  • das Programmieren und die Entwicklung von Softwareprodukten
  • die Entwicklung von Computerspielen
  • die Erstellung und Betreuung von Webseiten deiner Geschäftspartner (beispielsweise Online-Shops, Firmen-, Vereins- und persönlichen Webseiten)
  • die graphische Gestaltung von Webseiten, Flyern, Werbepostern und Broschüren (Stichwort Corporate Identity)
  • das Abfassen journalistischer Beiträge für Online-Magazine, Print-Magazine, Blogs usw.
  • das Erstellen von Texten verschiedenster Gattungen (Pressemitteilungen, Werbetexte, Blogbeiträge, Produktbeschreibungen, Firmenwebseiten und dergleichen mehr).

Für wen bietet sich ein Nebenjob im Homeoffice an?

Es gibt einige Berufsgruppen, für die sich ein Nebenjob im Homeoffice anbietet. Dazu gehören unter anderem

  • Journalisten
  • Redakteure
  • Texter
  • Lektoren
  • Korrektoren
  • Übersetzer
  • Buchhalter
  • Steuerfachangestellte
  • Grafikdesigner
  • Mediengestalter
  • Programmierer
  • Softwareentwickler
  • CallCenter-Agenten
  • Virtuelle Assistenten und
  • Kundenbetreuer.

Aber auch diejenigen, die einen anderen Beruf erlernt haben und auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können, ist eine Tätigkeit im Homeoffice denkbar. Dabei kann es sich beispielsweise um wissenschaftliche Mitarbeiter, (ehemalige) Lehrkräfte, medizinische Fachangestellte etc. handeln, die aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrer guten Rechtschreibkenntnisse beispielsweise als Texter, Lektoren, Übersetzer oder auch als Virtuelle Assistenten arbeiten können.

Auch Blogger und YouTuber sind hauptsächlich am eigenen PC tätig und verdienen hier mit Werbung ihr Geld. Wer kreativ ist und beispielsweise gern näht oder bastelt, kann seine zuhause gefertigten Objekte über einen eigenen Online-Shop an Kunden verkaufen. Die Büroarbeiten dazu werden dann ebenfalls im Homeoffice erledigt.

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Welche Vorteile bietet ein Nebenjob im Homeoffice?

Wer sich für einen Nebenjob im Homeoffice entscheidet, profitiert von einigen Vorteilen. Dazu gehören unter anderem die zeitliche Flexibilität und die örtliche Unabhängigkeit. Zugleich spart man sich die manchmal sehr nervenaufreibende Fahrt zum Arbeitsplatz. Ist das eigene Kind krank, kann man es tagsüber betreuen und seine Arbeit dann abends, wenn der Partner zuhause ist, erledigen. Es gibt dann keine missgelaunten Kollegen, die die Arbeit mit übernehmen müssten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass du deine Vergütung selbst aushandelst und nicht der Hauptteil bei deinem Chef hängenbleibt.

Viele Menschen wünschen sich heutzutage, mehr von zu Hause aus arbeiten zu können. Diese Arbeitsweise hat viele Vorteile, will aber auch gut organisiert sein. (Bildquelle: pexels.com / Lisa Fotios)

Im Büro wird oft ein bestimmter Dresscode vorausgesetzt. Im Homeoffice hingegen könntest du dich auch im Schlafanzug an den Rechner setzen und keinen würde es stören. Um eine ordentliche Trennung zwischen Privat und Beruf hinzubekommen, solltest du dich auch für deine Tätigkeit im Homeoffice umziehen.

Bei der Urlaubsplanung musst du ebenfalls keine Rücksicht auf Kollegen nehmen, sondern kannst auch mal ganz spontan verreisen. Um richtig abschalten zu können, sollte das Laptop zuhause bleiben. Andererseits kann man es natürlich auch mal mit an den Strand oder mit ins Grüne nehmen und hier ein paar wichtige Aufträge abarbeiten.

Welche Nachteile bringt ein Nebenjob im Homeoffice mit sich?

Ein großer Nachteil liegt darin, dass du selbst immer für genügend Aufträge sorgen musst. Arbeitest du als Angestellte, bekommst du dein Gehalt auch dann, wenn weniger zu tun ist. Als Selbstständiger solltest du dir ein finanzielles Polster zulegen. Etwa ein Drittel all deiner Einnahmen solltest du für die zu zahlende Steuer – sofern du keine Vorauszahlungen leisten musst – und eventuell zu zahlende Krankenkassenbeiträge zurücklegen.

Entscheidest du dich, Mitglied der Künstlersozialkasse zu werden und nimmt diese deinen Antrag an, so zahlst du deinen Anteil an den Krankenkassenbeiträgen an die KSK, die diese dann um ihren Anteil aufstockt und an deine Krankenkasse zahlt. Des weiteren führt die KSK auch Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung ab.

Als Angestellte bekommst du im Krankheitsfall eine sechswöchige Lohnfortzahlung durch deinen Arbeitgeber – im Nebenjob hingegen gehen deine Einnahmen dann schnell gegen Null. Gleiches gilt für die Urlaubszeit. Auch hier erzielst du selbst in dieser Zeit keine Einnahmen aus deiner nebenberuflichen Tätigkeit. Dies sind weitere Gründe dafür, dir ein finanzielles Polster zu schaffen.

Wer im Homeoffice arbeitet, hat weniger Kontakt zu Kollegen. Hier ist es wichtig, sich untereinander zu vernetzen. Oft kommt es auch vor, dass Familienangehörige und Freunde die Tätigkeit im Homeoffice nicht als Arbeit anerkennen und meinen, man könne doch zwischendurch mal etwas anderes erledigen oder habe Zeit für ein womöglich noch unangekündigtes Treffen. Hier solltest du deutlich kommunizieren, zu welchen Zeiten du nicht erreichbar bist. Schlage ihnen doch einen anderen Termin vor, den du dir dann für die Freunde freihältst.

Warum ist Homeoffice in Zeiten der Digitalisierung eine Interessante Arbeitsform?

Computer haben sich in den letzten Jahrzehnten nahezu weltweit durchgesetzt. Gleichzeitig agiert auch die Wirtschaft globaler, was sich die Menschen auch in ihrem privaten Umfeld zu Nutze machen. Mancher hat sein Homeoffice vielleicht in den USA eingerichtet, arbeitet aber für Auftraggeber in Deutschland oder aus anderen europäischen Staaten. Innerhalb Deutschlands entstehen ebenfalls immer mehr Heimarbeitsplätze.

Da die technische Ausstattung hier nicht allzu kostenintensiv ist – rein theoretisch benötigt man nur einen Arbeitsplatz, einen Internetanschluss, ein Laptop, ein Telefon sowie einen Drucker – lässt sich ein Homeoffice ohne größere Probleme einrichten. Wer einen Umzug plant, braucht sich zudem um einen neuen Nebenjob keine Gedanken machen – denn der reist ja quasi mit.

Nebenjob im Homeoffice: Praktische Anwendung

Wie finde ich einen Nebenjob im Homeoffice?

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Nebenjob im Homeoffice zu finden. So gibt es im Internet verschiedene Jobbörsen, auf denen Homeoffice Jobs angeboten werden. Als Beispiel sei hier die Plattform machdudas erwähnt. Wer als Texter oder Redakteur tätig werden möchte, der kann sich auf verschiedenen Texterjobbörsen umschauen. Am Bekanntesten sind die Portale Textbroker.de und Content.de, die schon viele Jahre am Markt sind. Es lohnt sich auch, bei eBay Kleinanzeigen nach Jobangeboten zu suchen oder hier selbst ein Inserat aufzugeben.

Eine eigene Webseite ist für die Jobsuche ebenfalls sehr hilfreich. Hier kannst du über deine Angebote informieren, wenn möglich einige bereits erledigte Arbeiten vorstellen oder verlinken (aber nur nach Absprache mit dem betreffenden Kunden), etwas zu deinem Werdegang berichten und dergleichen mehr.

Sinnvoll ist es weiterhin, sich in Portalen wie Xing und LinkedIn anzumelden. Hier kann man Kontakte knüpfen, Rekruter auf sich aufmerksam machen und bei Xing auch in zahlreichen Gruppen Aufträge erhalten beziehungsweise selbst einstellen.

Bei Facebook gibt es ebenfalls zahlreiche Jobgruppen, in denen User aus den verschiedensten Berufsgruppen Aufträge einstellen. Ein Teil dieser Tätigkeiten lässt sich im Homeoffice erledigen.

Was muss ich im Bezug auf Steuern beim Homeoffice beachten?

Zuerst einmal musst du eine Entscheidung treffen, ob du als Kleinunternehmer starten möchtest oder nicht. Aktuell gilt als Kleinunternehmer, wer jährlich nicht mehr als 17.500 Euro aus selbstständiger Arbeit einnimmt. Liegen deine Einnahmen höher und überschreiten im zweiten Jahr nach der Gründung 50.000 Euro, muss Umsatzsteuer in Rechnung gestellt werden. Aber auch, wer diese Summe nicht erreicht, kann Umsatzsteuer berechnen, die er dann an das Finanzamt abführen muss.

Im ersten Jahr wirst du einen Umsatz von 17.500 Euro vermutlich nicht erreichen, da du ja nur im Nebenjob im Homeoffice tätig bist. Ganz anders kann sich das darstellen, wenn du diese Tätigkeit in Vollzeit ausübst.

Auch wenn du von zu Hause aus Geld verdienst, musst du Steuern zahlen. Hierzu solltest du dich ausgiebig informieren. (Bildquelle: pixabay.com / Karolina Grabowska)

Apropos Finanzamt. Spätestens dann, wenn du umsatzsteuerpflichtig bist, solltest du einen Gewerbeschein beantragen. Aber auch als Kleinunternehmer ist eine solche Anmeldung durchaus von Vorteil. Am besten, du lässt dich dazu von deinem Steuerberater oder einem Mitarbeiter deiner Kommune beraten.

Als Kleinunternehmer reicht eine einfache Buchführung aus. Zum Jahresende erstellst du eine Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR), in der du alle beruflichen Einnahmen, aber auch Ausgaben detailliert aufführst.

Je nach Umfang des Jobs kann es von Vorteil sein, in die Künstlersozialkasse einzutreten. Wird deinem Antrag stattgegeben, zahlt die KSK in etwa die Hälfte deiner Kranken- und Rentenkassenbeiträge dazu. Du selbst überweist an die KSK den errechneten Anteil und diese führt die Gesamtsumme an deine Krankenkasse ab.

Wie richte ich mein Homeoffice ideal ein?

Stelle deinen Schreibtisch am besten so auf, dass das Tageslicht von links oder rechts einfällt. Achte auch darauf, dass eine vorhandene Lampe sich nicht auf dem Bildschirm spiegelt oder einen störenden Schatten wirft. Deinen Drehstuhl solltest du so einstellen, dass die Knie einen 90-Grad-Winkel einnehmen und der komplette Fuß bequem auf dem Boden steht.

Wer noch Diktate vom Band schreiben muss, sollte bequemes Schuhwerk tragen, aber das empfiehlt sich für die Arbeit am Schreibtisch sowieso. Wenn der Platz ausreicht, sollte sich auch der Drucker auf dem Schreibtisch beziehungsweise in dessen Nähe befinden. Oder aber du stellst ihn extra etwas weiter entfernt auf, damit du bei deinem Nebenjob im Homeoffice zwischendurch etwas Bewegung hast.

Deinen Schreibtisch solltest du regelmäßig abräumen, wichtige Unterlagen tagesaktuell abheften und dir vielleicht auch eine To-do-Liste für die nächsten Tage anlegen.

Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass dich bei der Arbeit nichts ablenkt. Sind die Kinder auch im Haus, so teile ihnen mit, wenn du nicht gestört werden möchtest. Oftmals ist es sinnvoll, die Tür zum Arbeitszimmer zu schließen.

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für den Nebenjob im Homeoffice

Wahrscheinlich hast du dich bei der Lektüre dieses Beitrages gefragt, welche Einstiegsmöglichkeiten es für einen Nebenjob im Homeoffice gibt. Natürlich kannst du dich dazu in verschiedenen Büchern belesen. Sehr empfehlenswert ist unter anderem das Buch „GO REMOTE!“, welches insgesamt 35 Berufsbilder vorstellt, die als digitaler Nomade von fast jedem Ort der Welt ausgeführt werden können.

Selbstverständlich findest du auch über Google und andere Suchmaschinen jede Menge Beiträge zum Thema Homeoffice. Entscheide dich hier vor allem für Beiträge renommierter Webseiten und lies dir etwas Grundwissen an.

Wo kann ich mich für einen Nebenjob im Homeoffice weiterbilden?

Als sehr sinnvoll erachten wir die Teilnahme an Gründungskursen. Hier werden dir die Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg deiner Tätigkeit nahegebracht. Angeboten werden diese Kurse beispielsweise von der örtlich zuständigen IHK, von Wirtschaftsförderungsunternehmen und verschiedenen Beratungsstellen. Diese stellen unter anderem auf ihren Webseiten umfangreiche Informationen bereit.

Nicht jeder ist in allen kaufmännischen Bereichen firm. Hier ist es sinnvoll, sich entsprechend weiterzubilden. Vielerorts kann man dazu Angebote der Deutschen Angestellten Akademie (DAA), der Volkshochschulen und weiterer Bildungseinrichtungen nutzen. Ein viel größeres und spezifischeres Angebot können Online-Webinare, aber auch Online-Kurse abbilden. Zu den bekanntesten Online-Anbietern gehört die Plattform Udemy. Hier kannst du aus über 100.000 verschiedenen Kursen wählen.

Fazit

Ein Nebenjob im Homeoffice bietet dir die Möglichkeit, von zuhause aus Geld zu verdienen. Deine Arbeitszeit kannst du dir flexibel einteilen, musst aber auch selbst für neue Aufträge sorgen. Erste Erfahrungen kannst du als Journalist, Autor, Redakteur oder Texter auf Content-Plattformen sammeln. Da du hier pro Wort aber nur Cent-Beträge erhältst – die sich je nach Länge des Auftrags natürlich auch summieren -, solltest du die Plattformen als Sprungbrett in die eigene nebenberufliche Selbstständigkeit nutzen und dir schnell eigene Kunden suchen. Eine attraktive Alternative kann auch die Zusammenarbeit mit Agenturen sein, die dir regelmäßig Aufträge zukommen lassen.

Gerade für Mütter und Väter mit kleineren Kindern ist die Tätigkeit im Homeoffice ideal, um zum Familieneinkommen beizutragen. Vielleicht hat sie für dich das Potenzial zum Vollzeitjob, den du dann ausüben kannst, wenn die Kinder etwas größer sind. Oder du entscheidest dich schon nach kurzer Zeit, sie zu deinem Haupterwerb zu machen. Wie immer du dich entscheidest – wir wünschen dir viel Erfolg!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.haufe.de/thema/homeoffice/

[2] https://www.ahs-kanzlei.de/2018/06/heimarbeit-home-office/

[3] https://karriere.unicum.de/berufsorientierung/branchencheck/arbeiten-von-zuhause

Bildquelle: pexels.com / Lum3n.com

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