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Outbound Marketing

Jeder der Marketing betreibt, sich für die Thematik interessiert oder Marketing studiert wird im Verlauf seines Lernprozesses mit dem Begriff Outbound Marketing konfrontiert. Oftmals wird der Begriff mit dem Gegenpendant Inbound Marketing in Verbindung gebracht.

In diesem Artikel erklären wir dir umfangreich den Begriff Outbound Marketing. Zudem zeigen wir dir welche Vor- und Nachteile Outbound Marketing hat und ob es sich heutzutage noch lohnt Outbound Marketing Maßnahmen zu ergreifen. Nach dem Lesen des Artikels wirst du die Definition zu Outbound Marketing verstanden haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Outbound Marketing bezeichnet klassische Marketing Maßnahmen, wie wir sie aus unserem Alltag kennen. Darunter zählen Werbemaßnahmen wie bspw. Direktwerbung oder Werbespots im TV.
  • Viele Menschen verwechseln oftmals Outbound Marketing mit Inbound Marketing. Letzterer Begriff ist durch das Internet entstanden, hingegen existiert Outbound Marketing schon seit vielen Jahren. Wo die genauen Unterschiede liegen erfährst du unter anderem in diesem Artikel.
  • Outbound Marketing verfolgt das primäre Ziel Markenbekanntheit zu schaffen und geht vom Unternehmen aus.

Glossareintrag: Der Begriff Outbound Marketing im Detail erklärt

Anschliessend haben wir dir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Outbound Marketing beantwortet. Am Ende dieses Artikels sollte sich der Begriff Outbound Marketing für dich geklärt haben.

Was ist Outbound Marketing?

Outbound Marketing beschreibt traditionelle Marketing Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um mit potenziellen Neukunden in Kontakt zu treten. Dabei sendet das Unternehmen Werbebotschaften über diverse Kanäle an potenzielle Interessenten. Im traditionellen Sinn ist Outbound Marketing klassische Werbung wie wir sie jeden Tag wahrnehmen (oder auch nicht).

[1]

Beispiele für Outbound Marketing Maßnahmen sind folgende.

  • Direktwerbung
  • Werbung in Zeitungen, TV oder Radio
  • Kaltaquise (über Telefonanruf oder E-Mail)
  • Plakatwerbung
  • Online Werbung
  • Sponsoring auf Messen
  • Pressemitteilungen
  • usw.

Die zentralen Ziele der Werbetreibenden, die Outbound Marketing Massnahmen ergreifen, sind die Lead-Generierung und die Bekanntmachung der Marke (Branding).

Warum ist Outbound Marketing wichtig für ein Unternehmen?

Die Outbound Marketing Maßnahmen sollten gezielt eingesetzt werden und gut durchdacht sein. Zum Beispiel ist es wichtig zu überprüfen, ob der Streuverlust nicht zu groß ist und die gewünschte Zielgruppe erreicht wird.

Eine Kombination aus Inbound sowie Outbound Marketing hat sich aus Erfahrung bewährt. Die Ergänzung beider Methoden bringt maximale Präsenz auf dem Markt.

Outbound Marketing Maßnahmen sind verglichen mit Inbound Marketing Maßnahmen schwer messbar. (Bildquelle: Annie Spratt / unsplash)

Outbound Marketing dient in erster Linie dazu, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und deren Produkte oder Leistungen zu vergrössern und somit Umsatzsteigerungen zu erzielen. Die Emotionalisierung der Zielgruppen durch Outbound Marketing führt dazu, dass die Botschaft den Menschen in den Köpfen bleibt.

Erfolgreiche Werbekonzepte erfordern kreative Ideen durch die die beworbenen Inhalte einen positiven Wiedererkennungswert beim Verbraucher erzeugen. Wenn dies erreicht wird, dann hat Outbound Marketing seinen Zweck erfüllt.[2]

Was ist der Unterschied zwischen Inbound und Outbound Marketing?

Wenn man sich ein wenig mit der Materie rund um das Thema Marketing beschäftigt stößt man schnell auf die beiden Begriffe Inbound und Outbound Marketing. Dabei besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen beiden Begrifflichkeiten.

Inbound Marketing hat dasselbe Ziel wie Outbound Marketing, nämlich die Lead-Generierung.

Inbound Marketing: Der Begriff Inbound Marketing hat sich durch die Digitalisierung und mit der Erfindung des Internets etabliert. Der Grundgedanke des Konzepts besteht darin, dass die Unternehmen potenzielle Kunden anziehen möchten, die aktiv nach einer Problemlösung suchen.

Der erste Kontakt zwischen Kunden und Unternehmen geht also vom Kunden aus, welcher aktiv nach einer Lösung sucht und nicht etwa durch eine Werbeanzeige auf eine Marke aufmerksam wird (Outbound Marketing).

Typische Inbound Marketing Maßnahmen im Online Bereich sind etwa die Suchmaschinenoptimierung, das Pflegen eines Blogs oder das Verschicken eines Newsletters

[3]. Allerdings kann Inbound Marketing auch Offline betrieben werden, indem man bspw. Vorträge auf Veranstaltungen hält. Auch in diesem Fall muss der Kunde aktiv auf das Unternehmen zugehen.

Unternehmen die Inbound Marketing Maßnahmen ergreifen stellen dem potenziellen Kunden also informative und hilfreiche Dienstleistungen zu Verfügung, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erlangen.

Outbound Marketing:

  • Anzeigen in Zeitungen
  • TV-Werbung
  • Flyer
  • Kaltakquise per Telefonanruf

Inbound Marketing:

  • Content Marketing
  • Blog
  • Webinare
  • e-Books

Welche Vor- und Nachteile hat Outbound Marketing?

Was Outbound Marketing ausmacht, ist die große Reichweite die erzielt werden kann, wenn das richtige Medium und die richtigen Mittel eingesetzt werden. Somit spielen die verschiedenen Kanäle eine wichtige Rolle bei der Ausspielung von Werbebotschaften.

[4]

Die Vorteile von Outbound Marketing:

  • Hohe Reichweite
  • Werbung ist sichtbar und identifizierbar
  • Geeignet für klassische Medien
  • Kann einprägsam wirken, bei richtig eingesetzten Stilmitteln (Markenbekanntheit)

Zudem müssen sich Werbetreibende immer mehr Herausforderungen stellen. Denn die flüchtige Aufmerksamkeit der Rezipienten verursacht unter den Unternehmen einen Wettbewerb um Aufmerksamkeit.

Die Nachteile von Outbound Marketing:

  • Großer Streuverlust
  • Zielgruppeneingrenzung schwierig
  • Return on Investment (ROI) ist schwer messbar
  • Social Media ungeeignet
  • Hohe Kosten und hoher Aufwand bei geringen Erfolgsquoten

Was sind Beispiele für Outbound Marketing?

Damit du dir konkreter etwas über den theoretischen Begriff Outbound Marketing vorstellen kannst, listen wir dir folgend ein paar Beispiele, wie wir sie in der Praxis kennen, auf.

[5]
  • Werbeplakate in öffentlichen Räumen wie bspw. in Einkaufszentren
  • TV-Spots in Sendepausen
  • Print-Anzeigen in Zeitungen, Magazinen oder Fachzeitschriften
  • Akquise durch telefonische Kontaktaufnahme
  • Online Werbunganzeigen (Ad’s)
  • Sponsoring
  • Werbemassnahmen auf Messen

Beim Outbound Marketing suchen die potenziellen Kunden nicht nach einer Lösung sondern werden direkt mit der Werbung konfrontiert. (Bildquelle: Nicolai Berntsen / unsplash)

Fazit

Auch wenn sich durch die Digitalisierung viele neue Marketing Methoden herausgebildet haben, übernimmt Outbound Marketing nach wie vor wichtige Funktionen wie bspw. das Branding oder Markenpräsenz. Diese Funktionen sind von großer Bedeutung für Unternehmen.

Zudem zeigt sich heutzutage immer noch eine große Wirkung von klassischer Werbung, auch wenn diese nicht auf Zielgruppen abzielt. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Outbound Marketing Maßnahmen nicht gerade kostengünstig sind und sich somit nicht für jedes Unternehmen eignen. Für große Unternehmen ist Outbound Marketing unverzichtbar, allerdings wenn dein Business noch ganz am Anfang steckt, solltest du dir gut überlegen, ob Outbound Marketing die richtige Wahl für den Start ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://onlinemarketing.de/lexikon/outbound-marketing [2] https://outboundtelefonie.de/outbound-marketing/ [3] https://blog.hubspot.de/marketing/outbound-vs-inbound-marketing [4] https://www.ionos.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/outbound-marketing/ [5] https://whatis.techtarget.com/de/definition/Outbound-Marketing

Bildquelle: unsplash / Campaign Creators

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