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Praktikum Psychologie: Praxiserfahrung während dem Studium

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Du studierst gerade Psychologie im Bachelor oder Master und möchtest deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch ein Praktikum steigern? In diesem Ratgeber zeigen wir dir wie du das perfekte Praktikum für dein Psychologie-Studium finden kannst und was du bei der Wahl beachten solltest. Außerdem zeigen wir dir ein neuartiges Online Praktikum Konzept, welches du auch wunderbar neben deinem Studium absolvieren kannst.

Praktikum Psychologie: Wie finde ich den perfekten Praktikumsplatz?

Das perfekte Praktikum sollte dir Spaß machen und dir gleichzeitig einen umfassenden Einblick in das Berufsfeld Psychologie geben. Für ein erfolgreiches Lernen ist das Umfeld wichtig. Dazu gehören nette Leute, ein positives Klima und die richtige Anleitung. Dann kannst du den Benefit eines Praktikums voll ausschöpfen!

Voraussetzung ist, dass du wirklich neugierig bist auf den Beruf. Auch wenn dich das Studium theoretisch super vorbereitet, die Praxis ist nochmal eine ganz andere Sache! Der perfekte Praktikumsplatz vermittelt dir ein realistisches Bild von den Möglichkeiten und dem Alltag in deinem Traumjob.

Bei der Suche nach dem richtigen Praktikum in Psychologie solltest du wählerisch sein. Nimm nicht den erstbesten Platz, nur weil er praktischerweise der nächstliegende ist. Schau dir das Unternehmen genau an. Was werden deine Aufgaben als Praktikant sein? Du willst schließlich wirklich etwas lernen und nicht nur am Kopierer stehen oder Kaffee kochen.

Psychologie

Achte darauf, dass du während deines Praktikums Wertvolles für deinen beruflichen Werdegang lernst. (Bildquelle: unsplash.com / Green Chameleon)

Behalte im Hinterkopf, dass ein Praktikum in einem Unternehmen schon ein Fuß in der Tür ist. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit einer Übernahme in der Firma nach dem Studium. Auf jeden Fall kannst du potentielle Arbeitgeber mit praktischen Erfahrungen in einem renommierten Unternehmen beeindrucken. Die Größe spielt dafür keine Rolle, sondern ist mehr eine Frage der eigenen Prioritäten. Legst du Wert auf gute Karrierechancen, wählst du einen größeren Betrieb. Schätzt du eher eine familiäre Atmosphäre, ist ein kleineres Unternehmen die bessere Wahl.

Wenn du den perfekten Praktikumsplatz gefunden hast, stelle dein Licht nicht unter den Scheffel beim Bewerbungsgespräch. Überzeuge deinen Arbeitgeber mit deiner Begeisterung für deinen Beruf. Zeige ihm, dass du gut vorbereitet ist und ein echter Gewinn für ihn bist. Solche Mitarbeiter werden immer gesucht und du hast alle Möglichkeiten. Was du nicht tun solltest: Dich unter Wert verkaufen. Trag aber auch nicht zu dick auf – sei ganz du selbst. Wenn du diese Ratschläge befolgst, steht einem erfolgreichen Praktikum nichts mehr im Weg!

Welche Bereiche gibt es im Bereich Psychologie?

Im Psychologie-Studium lernst du grundlegende Verhaltens- und Denkweisen sowie Muster der menschlichen Natur kennen. Wie Menschen interagieren und lernen sind grundlegende Bestandteile aller Prozesse, an denen Menschen beteiligt sind. Entsprechend weit gefächert sind die Bereiche, in denen Psychologie zum Einsatz kommt.

Psychologie wird von den meisten sofort mit Therapie assoziiert. Das ist ein Haupttätigkeitsfeld eines Psychologen, welches du in Kliniken oder als niedergelassener Therapeut ausüben kannst. Das liegt aber nicht jedem, und es gibt weitere spannende Bereiche, in denen es nicht darum geht, Menschen zu therapieren, sondern ihre Stärken zu entwickeln.

Mensch

Fachkräfte, die die Hintergründe der menschlichen Psychologie verstehen, sind in Zeiten von AI und Computertechnik sehr gefragt – auch in Bereichen wie Marketing oder Vertrieb. (Bildquelle: pexels.com / Sharon McCutcheon)

Als Personaler kannst du in der strategischen und operativen Personalentwicklung mitwirken. Du führst Schulungen durch und stehst dem Management beratend zur Seite. In großen Unternehmen wird die Auswahl geeigneter Bewerber mit Hilfe sogenannter Assessment Center getroffen, die du von der Planung bis zur Durchführung betreust und auswertest.

Das Entwickeln von Führungsqualitäten gehört ebenfalls zum Aufgabengebiet eines Psychologen. Im Verhaltens- und Kommunikationstraining lernen Manager, wie sie Mitarbeiter binden und zu Höchstleistungen motivieren können. Auch die Mitarbeiter können von deinem Coaching profitieren und Spaß und Effizienz bei der Arbeit gewinnen.

Du siehst, das Tätigkeitsfeld eines Psychologen ist spannend und abwechslungsreich. Im Studium lernst du nur die theoretische Seite kennen. In einem Praktikum Psychologie dagegen erfährst du, was auf dich zukommt. Das kann dir helfen, den passenden Bereich für dich zu finden. Und die praktische Erfahrung macht sich auch in deinem Lebenslauf sehr gut.

Wie stehen die Jobchancen nach meinem Psychologie-Studium?

Als Psychologe hast du nach deinem Studienabschluss sehr gute Chancen, einen festen Job zu finden. Mit einem guten Abschluss kannst du wählen, ob du eher im therapeutischen Bereich , beispielsweise in einer Klinik, tätig sein möchtest oder in der freien Wirtschaft.

Du kannst deine Chancen sogar noch verbessern, wenn du praktische Erfahrungen nachweisen kannst. Gerade wenn du dich für ein Spezialgebiet interessierst, sind über das Studium hinausgehende Kenntnisse von enormen Wert. Berufsanfänger haben es nicht immer leicht, die meisten Arbeitgeber legen Wert auf Berufserfahrung. Mit regelmäßigen Praktika kannst du punkten und deinem potentiellen Chef zeigen, dass du dich im Berufsalltag schon auskennst.

Ein weiterer Pluspunkt: Als Werkstudent hast du schon einen Fuß in der Tür. Du bekommst die Gelegenheit, deine Fähigkeiten ins rechte Licht zu rücken. Muss eine Stelle neu besetzt werden, profitieren beide Seiten davon, dass du die Abläufe bereits kennst. Die Einarbeitungszeit fällt kürzer aus und ihr wisst schon, was ihr aneinander habt.

Das schlägt sich auch auf dein Gehalt nieder: Als ehemaliger Werkstudent kannst du mit einem höheren Einstiegsgehalt rechnen als als “No-Name”. So kann aus deinem Praktikum Psychologie schnell ein richtiger Job werden!

Welche Praktika bieten sich im Bereich Psychologie an?

Wir haben die vielen Tätigkeitsfelder für einen Psychologen bereits angesprochen, und ebenso vielfältig sind auch die Möglichkeiten für ein Praktikum. Dementsprechend findest du viele freie Praktikumsstellen. Einige stellen wir dir hier vor. Vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei, an die du noch gar nicht gedacht hast!

Online Marketing

In den Zeiten der Digitalisierung läuft immer mehr über das Internet. Online Marketing nutzt die Vorteile der großen Reichweite und schnellen Verbreitung. Die Welt wird online zum Dorf! Hier liegt die Zukunft, und sie bietet auch dir viele Vorteile.

Als Psychologie bist du zuständig für die Entwicklung der wirkungsvollsten Marketing-Strategien. Du definierst die Zielgruppe und stellst fest, wie diese am besten erreicht werden kann. In einem dynamischen Team bist du derjenige, der Ideen wirkungsvoll umsetzt.

Deswegen bist du bei jungen Start-Ups wie bei großen Unternehmen begehrt. Ob als Praktikant oder als Werkstudent für Psychologie wirst du deine Traum-Stelle finden!

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Ein Bereich, den man nicht gleich vor Augen hat, wenn man an Psychologie denkt. Dabei ist er für Unternehmen ein großes Thema: der Arbeitsschutz. Als Psychologe führst du Gefährdungsbeurteilungen für Arbeitsplätze durch und berätst rund um das Thema Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie.

Ein weiteres Gebiet ist die Gesundheitsprävention und das betriebliche Gesundheitsmanagement. Als Psychologie entscheidest du, ob Handlungsbedarf besteht. Du bist an den Planungen beteiligt und für die Umsetzung zuständig.

Deine Arbeitgeber sind nicht nur große Unternehmen. Als Berater haben Psychologen auch bei Kranken- und Rentenversicherungen eine verantwortungsvolle Position inne. Auch in verschiedenen Bundesministerien besteht Bedarf an Psychologen.

Schulpsychologie

Als Schulpsychologe stehst du im schulpsychologischen Dienst der Länder. Du bist das Bindeglied aller Mitglieder im Schulsystem, angefangen von den Schülern über die Eltern bis zu den Lehrern, Schulleitungen und der Schulaufsicht.

Wenn Schüler Probleme in der Schule oder zuhause haben, wenden sie sich zunächst an den Vertrauenslehrer. Dieser schaltet dann den Schulpsychologen ein. Häufige Themen sind Mobbing, Streitigkeiten daheim bis hin zur häuslichen Gewalt und psychische Krankheiten. Du klärst den Schüler über seine Möglichkeiten auf, berätst aber andererseits auch die Lehrer.

Neben der Einzelfallberatung ist es außerdem die Aufgabe des Schulpsychologen, Interventionsprogramme umzusetzen. Dabei geht es um besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler, zum Beispiel die Verbesserung der sozialen Kompetenzen. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Beratungslehrern und Sozialarbeitern einer Schule.

Weitere Vielfältige Möglichkeiten für ein Praktikum

Mit deinem Psychologie-Studium hast du sehr gute Chancen auf einen Praktikumsplatz und kannst dabei aus den Bereichen wählen, die dir am meisten liegen. Das ist die Gelegenheit für dich, in den Berufsalltag einzusteigen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Und nebenbei wertest du deinen Lebenslauf auf.

Für einen Arbeitgeber ist es immer von Vorteil, wenn der Bewerber bereits Berufserfahrung vorweisen kann. Lass dir diese Gelegenheit nicht entgehen und sichere dir deinen Praktikumsplatz rechtzeitig. Die guten Plätze sind begehrt und schnell vergeben!

Wann bietet sich ein Praktikum im Bereich Psychologie an?

Es ist nie zu früh, Berufspraxis zu sammeln. Ideal ist es, wenn du bereits während dem Bachelor-Studium die ersten Praktika absolvierst. In diesem Stadium hast du dich noch nicht festgelegt und kannst in die verschiedenen Bereiche hineinschnuppern.

Das erleichtert dir dann auch, deinen beruflichen Schwerpunkt zu finden. Im Master-Studium solltest du dich festlegen. Es ist zwar möglich, auch dann noch zu wechseln, aber je intensiver du dich auf einen Bereich konzentrierst, desto schneller kannst du dich einarbeiten. Unternehmen schätzen es, wenn du dich auf deinem Gebiet gut auskennst.

Währenddessen kannst du dich jederzeit für ein Praktikum entscheiden und so deine Kenntnisse vertiefen. Viele nutzen auch ein Gap Year, um weitere Erfahrungen zu sammeln und die Freiheit noch zu genießen, bevor sie sich auf einen Arbeitsplatz festlegen.

Oder du wählst eine andere interessante Option: das Online-Praktikum. Du nutzt die Vorteile der digitalen voll aus und stellst deine Arbeitskraft online zur Verfügung. Das bedeutet, du kannst von zuhause aus arbeiten – wann und wo du willst. Du bekommst Aufgaben gestellt, deren Bearbeitung du dir selbst einteilen kannst. Trotzdem bist du Teil des Teams, mit dem du dich in regelmäßigen Online-Konferenzen austauschst. Besser kannst du Studium und Praktikum nicht vereinbaren!

Fazit

Ein Praktikum Psychologie kann dir Tür und Tor öffnen. Du kannst zeigen, dass du alle Voraussetzungen mitbringst, um ein Gewinn für jedes Unternehmen zu sein. Außerdem findest du heraus, welcher Bereich dir wirklich liegt. Und du kannst als Studienabgänger bereits Berufserfahrung nachweisen.

Bildquelle: unsplash.com / Diego PH

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