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Was ist SEO: Was du bei der Suchmaschinenoptimierung unbedingt beachten solltest

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Immer wieder hört man auf Internetseiten und in den sozialen Netzwerken den Begriff Suchmaschinenoptimierung oder SEO. Aber was verbirgt sich dahinter genau? Kann ich mir das alles selbst beibringen oder sollte ich mich lieber auf einen Fachmann verlassen? Warum ist es für mein Unternehmen, meinen Verein oder auch für mich als Privatperson so wichtig, auf die Optimierung meiner Webseite für die Suchmaschinen zu setzen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in diesem Beitrag nachgehen.

Zusammengefasst könnte man es folgendermaßen formulieren: Durch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird deine Webseite – wenn alles optimal eingestellt ist – bei Google und anderen Suchmaschinen auf der ersten Seite aufgeführt und findet so die meisten User. Denn seien wir mal ehrlich – wer klickt schon auf die zweite oder dritte Seite des Google Rankings?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Suchmaschinenoptimierung ist sehr komplex.
  • Ziel der SEO ist es, dass deine Webseite sehr gut rankt und mehr (potenzielle) Kunden gefunden werden.
  • Neben dem organischen Traffic ist es ratsam, Traffic durch Werbeanzeigen und Backlinks zu erhöhen.

Definition: Was ist SEO?

Die Abkürzung SEO leitet sich vom englischen „Search Engine Optimization“ ab. Im Deutschen sprechen wir hier von der Suchmaschinenoptimierung. Bei der Suchmaschinenoptimierung handelt es sich um ein sehr komplexes Thema, in das man sich viele Stunde einarbeiten und stetig weiterlernen muss. Hier ist viel Engagement und Wissen vonnöten. Denn Google ändert seine Algorithmen regelmäßig. Wir möchten dir hier einen ersten Einstieg in das Thema bieten.

SEO Graphik

SEO ist ein überaus wichtiges Thema für jeden Webseiten-Betreiber. Gleichzeitig erfordert es viel Wissen und Erfahrung. (Bildquelle: unsplash.com / Web Hosting)

Hintergründe: Was du über SEO wissen musst

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist genau wie die Suchmaschinenwerbung (SEA) Bestandteil des Suchmaschinenmarketings (SEM), das mancherorts auch als Keyword Advertising bezeichnet wird. Die Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich mit organischen Suchergebnissen, während zur Suchmaschinenwerbung die bezahlten Textanzeigen gehören.

Was soll mit SEO erreicht werden?

Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung ergreifst du Maßnahmen, welche dazu beitragen, dass deine Webseite im organischen Suchmaschinenranking auf den vordersten Plätzen, zumindest aber auf Seite 1 erscheint. Dazu wird nicht nur die Platzierung der Webseite selbst, sondern auch von Fotos, Videos, Tabellen und anderen Inhalten beeinflusst, um die Reichweite zu steigern.

Welche Suchmaschinen sind die wichtigsten?

Die weltweit am häufigsten genutzte Suchmaschine ist Google. Nach deren Algorithmen und weiteren Vorgaben richten sich hauptsächlich die SEO-Maßnahmen aus. Weitere bekannte Suchmaschinen sind Bing, Yahoo, Baidu und YANDEX RU. Wer mit der Nutzung einer Suchmaschine etwas für die Umwelt tun möchte, nutzt Ecosia. Diese pflanzt pro 45 Aufrufe einen Baum und nutzt dafür die eingespielten Werbegewinne.

Welche Bereiche von SEO gibt es?

Ganz im Groben unterscheidet man bei der Suchmaschinenoptimierung zwischen On-Page- und Off-Page-Optimierung. Zur On-Page-Optimierung können unter anderem die Konzeption, die Erstellung sowie die Pflege einer eigenen Webseite gezählt werden. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Aspekten zu beachten. Dazu gehören unter anderem die

  • zu wählende URL-Struktur
  • Mobiltauglichkeit der Webseite
  • Titel- und Seitenbeschreibungen in den Meta-Informationen
  • Auswahl der Keywords
  • Festlegung der Keyword-Dichte
  • Kennzeichnung von Überschriften
  • Verfassung von alternativen Texten für Grafiken

und noch einiges mehr.

Zur Off-Page-Optimierung zählen wiederum alle äußeren Maßnahmen, die das Ranking beeinflussen. Dazu sind die Anzahl und die Qualität der eingehenden Links, aber auch die Erwähnung in Sozialen Netzwerken zu zählen. Je hochwertiger, also relevanter die eingehenden Links eingestuft werden, desto besser für die Webseite. Von Vorteil ist es auch, innerhalb der eigenen Webseite – beispielsweise zwischen verschiedenen Unterseiten – intern zu verlinken.

Zum Suchmaschinenmarketing wiederum gehören Maßnahmen, die für eine bessere Positionierung und Sichtbarkeit in den Suchergebnissen sorgen. Dabei muss es sich nicht unbedingt nur um unbezahlte Ergebnisse handeln, was sonst ein Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist. Der Kauf von Werbeplätzen muss strategisch angegangen werden, da diese Plätze meistbietend versteigert werden. Dieser Bereich wird im Übrigen als SEA („Search Engine Advertising“ bzw. Suchmaschinenwerbung) bezeichnet.

Für wen lohnt sich SEO?

Es gibt zahlreiche Branchen und Bereiche, in denen sich SEO lohnt. Vielleicht denkst du selbst erst einmal an Online-Shops, die ihre Produkte an den Mann (und die Frau) bringen wollen. Diese müssen unter anderem in ihren Produktbeschreibungen entsprechende Keywords (Schlüsselwörter) einbauen, um ein relativ großes Suchvolumen abdecken zu können.

Laptop und Handy

SEO lohnt sich für fast jede Webseite. Vor allem Onlineshops und Nischenseiten sind darauf angewiesen, dass ihre Webseite in den Suchmaschinen weit oben rankt, da ansonsten keine Besucher zu ihnen finden. (Bildquelle: unsplash.com / Austin Distel)

Unternehmen, die Dienstleistungen anbieten, profitieren ebenfalls von der Suchmaschinenoptimierung. Hier kann es sich beispielsweise um regionale oder überörtliche Handwerksunternehmen aus den verschiedensten Gewerken, EDV-Fachkräfte, Freelancer, Pflegedienste, Weiterbildungsinstitute, Sachverständige, Produktionsbetriebe und dergleichen mehr handeln. Lokale Anbieter, die den Markt dominieren möchten, setzen ebenfalls verstärkt auf die Suchmaschinenoptimierung.

Für die meisten Unternehmen stellt die eigene Webseite quasi eine Art Visitenkarte dar, auf der der Interessent alle wichtigen Informationen finden sollte. Damit diese Webseite bei Google und anderen Suchmaschinen gut rankt, muss sie nicht nur lesefreundlich sein und mit einem Mehrwert aufwarten, sondern auch mit verschiedenen Keywords und Keyword-Kombinationen arbeiten.

Unternehmen, die hauptsächlich für andere Firmen – also Business to Business (B2B) – tätig sind, und sehr kleine Shops setzen nicht so oft auf SEO. Keywords, die wenig Suchanfragen verzeichnen, werden oft ebenfalls nicht suchmaschinenoptimiert – gleiches gilt für Keywords, bei denen die Konkurrenz sehr stark ist.

SEO: Mit diesen Tipps optimierst du deine Webseite

Bevor du mit der Suchmaschinenoptimierung beginnst, solltest du dir Gedanken darüber machen, was und wen du erreichen möchtest. Dazu musst du deine Keywords festlegen, die richtige URL aussuchen, für eine gute Nutzbarkeit sorgen und hochwertigen Content einpflegen. Zwar kennen sich auch viele Texter mit der Suchmaschinenoptimierung der Texte aus, du solltest aber trotzdem im Rahmen eines Briefings Angaben zu den Keywords, zum gewünschten Aufbau, zur Meta-Description etc. liefern.

Definiere deine Ziele

Wie in einem Businessplan solltest du auch bei der Einrichtung eines Online-Shops oder einer anderen (Firmen-)Webseite deine Ziele genau definieren. Hier gilt es also Fragen dazu zu beantworten, welchen Umsatz zu mit deinem Online-Shop in den ersten Monaten anpeilst, wie hoch deine Werbeausgaben sein dürfen, wie viele Besucher auf deiner Webseite verweilen sollen und natürlich auch, wie du zusätzliche Einnahmen (beispielsweise durch Backlinks, Google Adwords etc.) generieren kannst.

Erreichst du deine Ziele nicht, so musst du rechtzeitig gegensteuern. Hier kannst du unter anderem das Marketing verbessern, also deine Webseite in Sozialen Netzwerken vermehrt teilen, dort eine eigene Firmenseite einrichten, und natürlich an der Gestaltung deiner Webseite und erneut an der Suchmaschinenoptimierung feilen.

Zu den wichtigsten SEO-Kennzahlen bzw. Key Performance Indicatoren (KPIs) gehören die Sichtbarkeits-Indizes, welche sich auf das relevante Keyword beziehen, die Snippet-Klickraten, die Absprungsraten, die Aufenthaltsdauer, die Anzahl und auch der Anteil der über die Suchmaschinen erreichten Seitenbesucher und die Ranking-Positions-Verteilung je Suchergebnisseite (SERP).

Finde und analysiere deine Keywords

Bevor du Texte für deine Webseite erstellst oder in Auftrag gibst, solltest du auf jeden Fall eine Keyword-Recherche und -Analyse durchführen. So erzielst du eine gute Grundlage für die Sichtbarkeit deiner Webseite.

Durch die Keyword-Recherche kannst du Suchbegriffe und Suchterme identifizieren, die von der gewünschten Zielgruppe in die Suchmaschinen eingegeben werden und für dein Geschäftsmodell relevant sind. Besonders auf der ersten Suchergebnisseite werden die recherchierten Keywords in Hinsicht auf

  • zusätzlich angezeigte Ergebnisse der universalen Suche
  • ihre Intension
  • die einzelnen Etappen, welche ein Kunde bis zu seiner Kaufentscheidung durchläuft (sogenannte Customer Journey Phase) sowie
  • die Wettbewerbsstärke relevanter Suchbegriffe

analysiert. Ein Portal, dass du für die kostenlose Keyword-Suche nutzen kannst, ist zum Beispiel ubersuggest.

Um noch mehr Interessenten auf deine Webseite aufmerksam zu machen, kannst du auch eine Themen-Recherche betreiben. Hier gefundene Fragestellungen kannst du in den Inhalt deiner Webseite mit einbauen. Auch für diese Art der Recherche gibt es im Internet spezifische Tools.

Wähle die richtige URL

Die Auswahl der passenden URL ist manchmal gar nicht so einfach. Viele Domains sind mittlerweile vergeben, einige unter Umständen neu verkauft. Soll es also unbedingt eine bestimmte URL sein, wirst du eventuell tief ins Portemonnaie greifen müssen. Vielleicht ist aber die Webseite mit einem anderen Länderkennzeichen (statt .de vielleicht .org, .com., .net, .eu oder ähnliches) noch nicht vergeben. Welche URL noch nicht vergeben sind, kannst du bei deinem Hoster oder Provider in Erfahrung bringen. Entscheidest du dich für eine .de Domain, so solltest du diese bei denic (https://www.denic.de/) eintragen.

Auf jeden Fall sollte der Seitentitel respektive Titel sehr aussagekräftig sein und in die URL aufgenommen werden. Dabei sollte jede URL einen unterschiedlichen und zugleich einzigartigen Seitentitel tragen. Auch das Keyword, bei dem die URL in erster Linie ranken soll, ist in den Seitentitel einzubauen.

Des Weiteren ist es sinnvoll, wenn sich die URL der Startseite gut merken lässt. Auf schwer zu schreibende Begriffe, die zu Rechtschreibfehlern führen könnten, sollte hier verzichtet werden – ansonsten verschenkst du dir jede Menge Kundenpotenzial.
Ein Beispiel: Möchtest du Fahrräder verkaufen oder reparieren, so könnte deine Webseite beispielsweise fahrrad-mueller.de heißen. Mit der Webseite bicycle-mueller.de dürftest du es hingegen in Deutschland deutlich schwerer haben.

Verfasse ansprechende und optimierte Inhalte

Das Snippet (kurze Zusammenfassung des Webseiteninhalts in einem Textsegment) respektive die Angaben im Meta-Seitentitel sowie die Meta-Description werden in den Suchmaschinen mit angezeigt. Sie sollen bei den Usern eine Erwartungshaltung erzeugen, die der Text dann natürlich auch erfüllen sollte. Bereits im Titel sollte das wichtigste Keyword gleich an erster Stelle aufgeführt werden.

Der Titel sollte maximal 55 Zeichen beinhalten und eine Breite von maximal 600 Pixeln aufweisen. Die Meta-Description darf eine Länge von bis zu 139 Zeichen und eine Breite von bis zu etwa 500 Pixeln haben. Seitentitel und Meta-Description sollten optimiert werden – also zum Klicken animieren und bereits einen Mehrwert bieten.

Strukturierte Daten gehören ebenfalls zur Snippet-Optimierung. Hier können beispielsweise Bewertungen vorgenommen, Preise und weitere Produktionformationen vorgehalten und weitere Tabellen erstellt werden.

Sowohl die URL, der Titel und die Meta-Description werden in Content-Management-Systeme (CMS) wie beispielsweise WordPress eingepflegt und auch dort bei Bedarf überarbeitet. Mit der Implimentierung der Daten kann eine IT-Fachkraft oder ein Webdesigner betraut werden. Nach entsprechender Einweisung ist dies aber auch dem SEO-Manager und weiteren Angestellten möglich.

Analysiere deinen Traffic

Um deinen Erfolg besser einschätzen und optimieren zu können, musst du den Traffic deiner Webseite einschätzen. Dabei ist dir beispielsweise Google Analytics behilflich. Grundsätzlich unterscheidet man hier neben dem Direct-Traffic unter anderem zwischen Traffic aus

  • Suchmaschinen
  • den sozialen Netzwerken (Social Media)
  • Links
  • Werbung
  • E-Mails inklusive Newslettern.

Direct Traffic

Beim Direct-Traffic finden dich Besucher, die die URL deiner Webseite im Browsersuchfeld eingetragen haben. Möchtest du hier die meisten Kunden direkt gewinnen, solltest du dir eine einprägsame Domain zulegen, die nicht zu Rechtschreibfehlern verleitet. Zudem ist es wichtig, dass die Besucher die Webseite bereits vorab kennen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass du Werbung geschaltet, Flyer ausgelegt, dich an Infoveranstaltungen und Messen beteiligt hast und dergleichen mehr.

Computer

Direct Traffic bekommst du nur, wenn du deine Webseite zuvor schon durch andere Kanäle bekannt gemacht hast. (Bildquelle: unsplash.com / Web Hosting)

Suchmaschinen

Die meisten Seitenaufrufe erfolgen über die Suchmaschinen. Vor allem bei Nischenseiten ist dies meist der Fall. Hier googelt jemand nach einem Keyword und wenn er auf deinen Snippet klickt, wird er zu einem neuen Besucher deiner Webseite oder deines Blogs.

Social Media

Über verschiedene Social Media-Plattformen kannst du ebenfalls Traffic für deine Webseite erreichen. Hier kannst du zudem eine Firmenseite einrichten und mit den Kunden direkt interagieren. Zu den Plattformen, auf denen dies rege genutzt wird, gehören unter anderem Facebook, Instagram, Twitter, Xing, LinkedIn und auch YouTube.

Links

Verlinkungen zu deiner Webseite können sowohl für ein besseres Ranking deiner Seite als auch für mehr Besucher sorgen. Dabei muss es sich allerdings um einen sichtbar platzierten Link auf einer Webseite handeln, die hohe Besucherzahlen verzeichnet. Sehr positiv ist es auch, wenn du zwischen den einzelnen Unterseiten deiner Webpräsenz verlinkst. Manche ITler bieten auch die Möglichkeit, gegen die Bezahlung einer vorher festgelegten Summe in einem Beitrag einen Link zu setzen.

Werbung

Nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für Start-ups und Firmen, die in Nischen arbeiten, kann es durchaus sinnvoll sein, Werbung zu schalten und dadurch den Traffic der eigenen Webseite zu erhöhen. Diese Werbung kann beispielsweise bei Google, Facebook, im Rahmen eines YouTube-Videos und dergleichen mehr geschaltet werden. Bei der Gestaltung dieser Werbung ist dir beispielsweise Google Ads (früher Google Adwords) behilflich.

Newsletter

Über den Versand von E-Mails und hier vor allem von Newslettern kannst du ebenfalls weiteren Traffic für deine Webseite generieren. Die Newsletter solltest du regelmäßig versenden, beispielsweise an jedem Montag. Im Newsletter kannst du beispielsweise über Neuigkeiten aus deinem Unternehmen, neue Angebote und Aktionen vorstellen, um nur ein paar Beispiele zu benennen.

In diese Newsletterbeiträge kannst du auch sogenannte „Call to“ Aufrufe einbauen, um die Leser zum Kauf zu animieren. Diese Aufrufe solltest du aber keineswegs übertreiben, denn sonst besteht die Gefahr, dass die E-Mail als Spam bewertet wird und viele Empfänger das Newsletter-Abo beenden.

Achte auf die Ladezeiten deiner Seite

Die Ladezeiten von Webseiten sind nach Angaben von Google ein Rankingfaktor. Je kürzer die Ladezeit ausfällt, umso mehr Interessenten werden nicht von vornherein wieder abspringen. Bevor man sich hier aber an umfangreiche Maßnahmen der Page-Speed-Optimierung macht, sollte man sich erst einmal um die Bilderkomprimierung, das Browser-Caching und um unnötige Abfragen kümmern und letztere auf das Notwendigste reduzieren. Hierzu solltest du den Grafikdesigner, die IT-Leute und die Webdesigner mit ins Boot holen.

Deutlich mehr als 50 Prozent aller Nutzer weltweit greifen von mobilen Endgeräten auf das Internet zu, in Deutschland sind es sogar etwa 75 Prozent. Aus diesem Grund sollte die Webseite mobilfreundlich gestaltet sein. Dazu tragen das responsive Webdesign, eine dynamische Bereitstellung sowie eine eigene Mobilversion der Webseite, die eine eigene URL erhalten hat, bei. Google selbst rät hier zum responsiven Webdesign.

Bei der Nutzung mobiler Seiten kommt es immer wieder zu Problemen. Zu den häufigsten gehören die zu langen Ladezeiten, die zu kleine Schrift, eingeblendete Links oder andere Elemente zur Navigation, die auf Grund des kleinen Displays nur schlecht genutzt werden können, die Verwendung von Flash für Videos sowie Pop-ups und Banner, die den Inhalt teilweise schlecht abdecken lassen und bei denen das Kreuzchen zum Entfernen an einer fast unsichtbaren und meist auch zu kleinen Stelle angebracht ist. Mit der Behebung dieser Probleme sollte der ITler oder Webdesigner betraut werden.

Gestalte deine Webseite ansprechend

Sorge auf deiner Webseite für Übersichtlichkeit und erleichtere ihre Nutzung. Halte dich bei der Gestaltung an die Corporate Identity, sprich gestalte deine Webseite so wie auch deine Werbematerialien, dein Firmenschild am Gebäude, die Werbung, deinen Auftritt in den sozialen Netzwerken und natürlich auch den E-Mail-Newsletter. Alle sollten das gleiche Grunddesign aufweisen. Sinnvoll ist es auch, sich ein eigenes Firmenlogo gestalten zu lassen und dieses mit in die Webseite sowie alle anderen Medien zu integrieren.

Natürlich besteht die Möglichkeit, auf Webkastenbausteine zurückzugreifen. Viel individueller kann deine Webpräsenz allerdings werden, wenn du dir selbst Fachleute suchst, die das in Absprache mit dir bewerkstelligen. Möchtest du ein ganz individuelles Design realisieren, so konzipiere dies am besten mit einem Grafiker oder Webdesigner.

Auf jeden Fall solltest du bei der Gestaltung der Webseite darauf achten, dass die Schrift gut lesbar ist, die Fotos mit der Schrift nicht überlappen und natürlich auch die gesetzlichen Vorgaben – als Stichworte möchten wir hier die Impressumpflicht und DSGVO-Grundverordnung einwerfen – eingehalten werden.

Schau dir als Ideengeber schon mal ein paar Webseiten von Mitbewerbern und anderen Firmen an. Auf keinen Fall sollte schon die Startseite mit Informationen überfrachtet und die Schrift vielleicht noch in verschiedenen Farbtönen gehalten werden, das wirkt äußerst unprofessionell.

Achte auch darauf, dass deine Webseite logisch aufgebaut ist. Wenn du verschiedene Dienstleistungen anbieten möchtest, die aufeinander basieren, so musst du die erste Dienstleistung natürlich im Menü an oberster Stelle aufführen. Viele Interessenten möchten aber auch gern wissen, wer sich hinter der Firma verbirgt. Deshalb macht eine „Über uns“- oder „Über mich“-Seite großen Sinn. Hier musst du natürlich nicht deinen gesamten Lebenslauf hinschreiben, einige wichtige Daten aus der Ausbildung und dem beruflichen Werdegang sollten allerdings nicht fehlen.

Sinnvoll ist es auch, auf der eigenen Webseite ein Kontaktformular einzubauen. Hier haben Interessenten die Möglichkeit, direkt mit dir oder einem deiner Mitarbeiter Kontakt aufzunehmen und du kannst zeitnah reagieren.

Mache dir vorab auch Gedanken darüber, ob du auf deiner Webseite Icons von sozialen Netzwerken einpflegen willst. Dadurch wird die Kontaktaufnahme ebenfalls erleichtert und du selbst kannst deine Beiträge deiner Webseite noch schneller bei Facebook und Co. teilen.

Was kann ich noch tun?

Um auf deine Webseite aufmerksam zu machen, bieten sich noch ein paar weitere Möglichkeiten. So hast du beispielsweise in den sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Xing und Instagram die Möglichkeit, kostenpflichtig Werbung für dein Unternehmen zu schalten. Zugleich kannst auch in einigen Netzwerken eigene Beiträge von deiner Webseite, Videos über deine Dienstleistungen etc. teilen. Vielleicht richtest du ja auch einen eigenen YouTube-Kanal ein.

Seo

SEO ist ein äußerst breites Feld. Viele spezialisieren sich auf einen bestimmten Bereich und arbeiten dann mit anderen Spezialisten zusammen. (Bildquelle: unsplash.com / Kaleidico)

Affiliate-Programme

Du hast auch die Möglichkeit, dich an Partnerprogrammen – sogenannten Affiliates – zu beteiligen. Es gibt eine Vielzahl an Webseiten, die für Online-Shops und andere Webseiten Affiliate Links anbieten und im Gegenzug bei einem Kauf mit einer ordentlichen Provision von teilweise 10 Prozent und mehr locken. Eine Auswahl solcher Partner findest du zum Beispiel auf Marktplätzen im Internet.

Google Ads

Auch über Google Ads kannst du kostenpflichtig Werbung schalten, die dann auf relevanten Suchseiten eingeblendet wird. So erhöhst du den nichtorganischen Traffic deiner Webseite.

Meta-Tags

Eine weitere Möglichkeit, die Suchmaschinenfreundlichkeit deiner Webseite zu verbessern, ist der Einsatz von Meta-Tags.In diesen Meta-Tags werden den Suchmaschinen Informationen zur Webseite bereitgestellt, die vom Nutzer nicht eruierbar und im HTML-Code des Headers versteckt sind.

Backlinks

Des Weiteren besteht die Alternative, Backlinks zu deiner Webseite auf anderen Homepages setzen zu lassen. Hierbei sollte es sich um Webseiten handeln, die eine gute Sichtbarkeit aufweisen und regelmäßig von – je nach Themengebiet und Nische – einigen Hundert oder mehreren Tausend Usern aufgerufen werden.

Diese Backlinks musst du natürlich bezahlen. Vielleicht lieferst du ja gleich den passenden Text mit, der dann nur noch einmal Kontrolle gelesen und veröffentlicht werden kann. Aber auch in diesem Falle wirst du in der Regel dafür zahlen müssen oder kannst deinem Partner anbieten, auf deiner eigenen Webseite einen Backlink zu platzieren.

Habe Geduld

Geduld ist nicht jedermanns Stärke. Trotzdem solltest du, nachdem deine Homepage online gegangen ist, Geduld bewahren und in die Werbung investieren. Du hast vermutlich mehrere Tage oder Wochen Zeit in die Erstellung der Webseite investiert, dich mit Webdesignern, ITlern, Grafikern etc. zusammengesetzt oder online konferiert, um die für dich passende Seite zu entwerfen.

Da natürlich keiner auf deine Dienstleistungen gewartet hat, musst du dich bekannter machen. Erst im Laufe der Zeit wirst du dir einen Kundenstamm aufbauen können. Vernetze dich dazu auf Plattformen wie Xing und LinkedIn und baue so auch Kontakte zu Mitbewerbern auf.

Gerade in der ersten Zeit wirst du noch oft an den Feinheiten deiner Webseite feilen müssen, manch Änderungen vornehmen und schlussendlich vermutlich immer noch nicht ganz zufrieden sein. Aber auch Monate später solltest du deine Webseite stetig auf dem aktuellen Stand halten, technische Neuerungen einpflegen und dergleichen mehr.

Fazit

Die Suchmaschinenoptimierung und damit einhergehende weitere Maßnahmen ist ein sehr weit gestecktes Feld. Ihr Ziel ist es, User auf deine Webseite einzuladen, sie zum Lesen deiner Beiträge, aber auch zum Kauf zu animieren. Deine Webseite ist meist die erste virtuelle Visitenkarte, die ein Interessent von dir oder deinem Unternehmen erhält. Umso wichtiger ist es, dass der Inhalt mit Mehrwert aufwartet, dir Handlungshilfen dazu gibt, wie du bei Problemen verfahren kannst (beispielsweise in Ratgeberbeiträgen) und dein Unternehmen präsentiert.

Da die meisten Webseitenaufrufe mittlerweile von mobilen Endgeräten aus erfolgen, sollte die Homepage oder der Blog mobilefreundlich eingerichtet und auf kleine Displays optimiert sein. Leider ist dies noch nicht immer der Fall.

Mit diesem Beitrag wollten wir dir etwas Grundlagenwissen über SEO vermitteln. Natürlich musst du dich in die einzelnen Themen noch weiter einlesen. Hast du dafür keine Zeit, da bereits Aufträge anliegen, so solltest du einen Grafikdesigner, Webdesigner und/oder eine IT-Fachkraft mit der Erstellung und Programmierung der Homepage beauftragen. Die Texte, die hier veröffentlicht werden, solltest du von einem professionellen Texter anfertigen und ihm dazu ein umfassendes Briefing, welches unter anderem die wichtigsten Keywords enthält, zukommen lassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.seopt.de/was-ist-seo/

[2] https://www.evergreenmedia.at/was-ist-seo/

[3] https://www.121watt.de/seo/was-ist-seo/

[4] https://www.sem-deutschland.de/seo-firma/seo-glossar/suchmaschinenoptimierung-seo/

Bildquelle:  unsplash.com / Merakist

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